November 19, 2024

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November 19, 2024

Easyjet: Neue Sommerziele 2025 mit Fokus auf Kap Verde und weitere exotische Destinationen 

Mit einer Erweiterung ihres Streckennetzes bringt die britische Billigfluggesellschaft Easyjet frischen Wind in die Reisepläne für den Sommer 2025. Mit der Einführung von 26 neuen Strecken – davon 21 ab Großbritannien – baut die Airline ihre führende Position im europäischen Kurzstreckensegment weiter aus. Besonders bemerkenswert: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte nimmt Easyjet mit Kap Verde eine Sub-Sahara-Destination in ihren Flugplan auf. Diese Neuerung, gepaart mit weiteren spannenden Routen, verspricht nicht nur mehr Auswahl für Reisende, sondern auch ein konkurrenzloses Preis-Leistungs-Verhältnis. Kap Verde: Ein Meilenstein in Easyjets Streckennetz  Die tropischen Kapverden vor der Westküste Afrikas sind das Highlight der neuen Strecken. Ab dem 31. März 2025 fliegt Easyjet dreimal wöchentlich von London Gatwick zur Insel Sal. Diese Erweiterung markiert einen Wendepunkt für die Airline, die damit erstmals ein Ziel südlich der Sahara bedient. Das neue Angebot wird durch attraktive Pauschalreise-Pakete ergänzt, die über den Reiseveranstalter Easyjet holidays buchbar sind. Hierbei können Urlauber aus einer Vielzahl von Unterkünften, darunter luxuriöse 5-Sterne-Resorts wie das Melia Dunas Beach Resort & Spa, wählen.  Die Pakete umfassen nicht nur Flüge, sondern auch Hotelübernachtungen, 23 kg Gepäck sowie Transfers und bieten durch Umbuchungsoptionen und Erstattungsgarantien maximale Flexibilität. Kap Verde lockt mit goldenen Stränden, türkisfarbenem Wasser und einem entspannten Inselleben – ideal für Familien, Paare oder Alleinreisende.  Erweiterte Optionen für europäische Destinationen  Neben Kap Verde setzt Easyjet auch auf neue Verbindungen innerhalb Europas. Italien-Liebhaber können sich über Flüge nach Rimini freuen, während das Streckennetz von Manchester unter anderem um Izmir, Madrid und Kalamata erweitert wird. Von Birmingham

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Alltours: Erfolgreiches Jubiläumsjahr und optimistischer Ausblick

Die Unternehmensgruppe Alltours blickt auf ein Rekordjahr zurück. Im Geschäftsjahr 2023/24 erzielte der Reiseveranstalter das beste Ergebnis seiner 50-jährigen Geschichte und untermauerte damit seinen Ruf als eine der führenden Größen der Tourismusbranche. Mit einem Umsatz von 2,322 Milliarden Euro und einem Gewinn von 99,6 Millionen Euro konnte Alltours beeindruckende Wachstumsraten vorweisen, die durch gesteigerte Gästezahlen, neue Hotelprojekte und eine breite Angebotspalette in über 200 Reisezielen untermauert wurden. Das Geschäftsjahr 2023/24 markiert eine außergewöhnliche Phase für Alltours: Die Gästezahlen überschritten erstmals die Zwei-Millionen-Marke und stiegen um 17 Prozent auf 2,291 Millionen. Gleichzeitig legte der Umsatz um 16 Prozent zu, während der Gewinn sogar um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wuchs. Diese Erfolge spiegeln die steigende Reiselust wider, welche durch die zunehmende Bedeutung von Flugpauschalreisen und die Attraktivität exklusiver Produkte begünstigt wird. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum in der Türkei und Ägypten, wo ein Umsatzplus von rund 30 Prozent verzeichnet wurde. Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe, betonte auf einer Pressekonferenz die solide wirtschaftliche Grundlage seines Unternehmens. Mit einer Eigenkapitalquote von über 64 Prozent ist Alltours in der Lage, auf Fremdkapital zu verzichten, auch bei neuen Investitionen in die hauseigene Hotelkette allsun Hotels. Erfolgreiches Geschäftsmodell und innovative Strategie Alltours’ Erfolgsmodell basiert auf einer diversifizierten Marktpräsenz und einem starken Vertriebsnetz. Mit mehr als 8.200 Reisebüropartnern, die rund 60 Prozent der Buchungen abwickeln, sowie einem wachsenden Onlinegeschäft zeigt sich das Unternehmen flexibel und zukunftsorientiert. Ein Alleinstellungsmerkmal der Unternehmensgruppe sind die exklusiv angebotenen Eigenmarken alltoura Club Hotels und allsun Hotels. Diese trugen

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Food & Life 2024: Start-up Good Crop setzt auf gesunde Ernährung

Die Messe Food & Life in München, die vom 27. November bis 1. Dezember 2024 stattfindet, bietet mit über 250 Ausstellern eine Plattform für kulinarische Vielfalt. Im Fokus stehen regionale Spezialitäten, nachhaltige Produktionsweisen und innovative Ernährungskonzepte. Ein Highlight ist das Münchner Start-up Good Crop, das mit vorgekochten Getreide- und Hülsenfrüchten gesunde Convenience-Lösungen präsentiert. Good Crop, gegründet von Moritz Wiest, setzt auf alte Getreidesorten und regional erzeugte Hülsenfrüchte wie Champagnerroggen oder Platterbsen. Die vorgekochten Produkte bieten eine schnelle Zubereitung und fördern gleichzeitig eine nachhaltige Landwirtschaft. In einer ehemaligen Backstube in München Bogenhausen kocht, verpackt und vakuumiert das Start-up seine Produkte noch von Hand. Verbindung zu lokalen Landwirten Das Unternehmen arbeitet eng mit Landwirten aus der Region zusammen, die sich dem regenerativen Anbau und der Förderung der Artenvielfalt widmen. Transparenz spielt dabei eine zentrale Rolle: Auf der Webseite von Good Crop finden sich Interviews mit den Erzeugern sowie kreative Rezepte für die Verwendung der Produkte. Wachstum und Messepräsenz Nach einem erfolgreichen Start sucht das Unternehmen größere Produktionsstätten und entwickelt neue Produkte wie Gemüsepürees für Großküchen. Auf der Food & Life wird Good Crop mit einem Stand und einem Food-Truck vertreten sein. Besucher können Gerichte vor Ort probieren und an einer Kochshow teilnehmen, in der Wiest am 29. November um 16:45 Uhr Einblicke in seine Philosophie und Produktpalette gibt. Praktische Informationen Die Messe ist Teil der Heim+Handwerk und findet in Halle A4 des Messegeländes München statt. Tickets kosten online ab 15 Euro, mit Ermäßigungen für Schüler, Studenten und Senioren. Die öffentliche Anreise ist

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Neuerungen und Programm: Nürnberger Christkindlesmarkt 2024

Der traditionsreiche Nürnberger Christkindlesmarkt wird vom 29. November bis 24. Dezember 2024 wieder auf dem Hauptmarkt abgehalten. In diesem Jahr stehen Neuerungen wie der Erlebnisweg „Veganes auf dem Christkindlesmarkt“ und ein verstärktes digitales Angebot im Mittelpunkt. Die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ) hat für 2024 den Erlebnisweg „Veganes auf dem Christkindlesmarkt“ entwickelt. Dieser thematische Rundgang hebt Stände hervor, die vegane Produkte anbieten, und trägt der steigenden Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen Rechnung. Insgesamt laden fünf Erlebniswege dazu ein, die Vielfalt des Marktes zu erkunden, darunter regionale Spezialitäten und soziale Projekte. Starke Besucherzahlen und digitale Services Der Dezember 2023 zählte 366.061 Übernachtungen, wobei nationale Gäste etwa zwei Drittel ausmachten. Die hohe Buchungsnachfrage von 70 % an Adventswochenenden stimmt die Veranstalter für 2024 optimistisch. Die Web-App der Nürnberger Quartiere ermöglicht zudem eine digitale Entdeckungstour mit Einblicken hinter die Kulissen und Geschichten zu den Marktbeschickern. Fortsetzung der Video-Reihe „Nürnberger Originale“ Neue Videos beleuchten 2024 die Tradition der Nürnberger Bratwurst und modernes Kunsthandwerk. Diese stehen pünktlich zum Marktstart auf Social-Media-Kanälen und der Website bereit. Ein digitaler Veranstaltungskalender listet rund 300 Events, während Reisebusse wieder auf koordinierte Infrastruktur setzen können. Hauptförderer Lebkuchen-Schmidt stärkt den Markt durch Lizenzprodukte und soziale Projekte.

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Neue FACC Academy gegen Fachkräftemangel eröffnet

Nach 18 Monaten Bauzeit hat die FACC Academy in Reichersberg ihren Betrieb aufgenommen. Die Weiterbildungseinrichtung des internationalen Luftfahrtunternehmens FACC soll gezielte Schulungen für bestehende Mitarbeiter bieten und ein umfassendes Onboarding für neue Angestellte ermöglichen. Ziel ist es, den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die Belegschaft durch Qualifikationsmaßnahmen weiterzuentwickeln. Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern stehen fünf modern ausgestattete Schulungsräume und das technische „Sky Lab“ zur Verfügung. Jährlich sind über 250 Kurse geplant, darunter Fachschulungen für die Luftfahrtindustrie und Führungstrainings. Die Academy soll zudem ein offenes Forum für den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Belegschaft sein. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration: Kostenlose Sprachkurse werden angeboten, um die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern aus über 50 Nationen zu fördern. Derzeit nehmen rund 160 Personen dieses Angebot wahr. FACC unterstreicht damit die Bedeutung von Diversität und nachhaltiger Integration, um die Innovationskraft des Unternehmens zu stärken. Die Initiative reiht sich in zahlreiche Maßnahmen ein, mit denen FACC den Arbeitsmarkt belebt, darunter Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Ausbildungsprogramme in zukunftsweisenden Berufsfeldern wie Prozesstechnik und IT.

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Verdi und Lufthansa erreichen Tarifkompromiss für das Bodenpersonal in Leipzig/Halle und Dresden

Nachdem die Gewerkschaft Verdi und die Lufthansa über mehrere Runden hinweg um einen Tarifvertrag für das Bodenpersonal der Lufthansa-Töchter ASL (Airport Service Leipzig) und ASD (Airport Service Dresden) gerungen hatten, konnte nun endlich eine Einigung erzielt werden. Der Tarifvertrag sieht eine spürbare Gehaltserhöhung und einen Inflationsausgleich vor, der vor allem den Beschäftigten an den ostdeutschen Flughäfen zugutekommen soll. Im Rahmen dieses Kompromisses wurde den Forderungen der Gewerkschaft zum Teil stattgegeben, allerdings nicht in dem Umfang, den die Beschäftigten erhofft hatten. Am Ende einer schwierigen und zähen Verhandlungsphase wurde das neue Angebot mit einer rückwirkenden Gehaltserhöhung ab Oktober 2023 sowie einer Einmalzahlung von 3.000 Euro für den Inflationsausgleich beschlossen. Die monatliche Gehaltserhöhung für das Bodenpersonal beläuft sich auf 240 Euro. Dies ist ein Fortschritt, jedoch hinter den ursprünglichen Forderungen von Verdi zurück. Die Gewerkschaft hatte mehr als 850 Euro monatlich sowie ebenfalls eine Inflationsausgleichszahlung gefordert, um die Lohnunterschiede zwischen den ost- und westdeutschen Flughäfen zu verringern. Unterschiedliche Gehälter im Osten und Westen Deutschlands Ein zentrales Thema der Tarifverhandlungen war das Lohngefälle zwischen den Standorten in Ost- und Westdeutschland. Die Beschäftigten am Flughafen Leipzig/Halle sowie am Flughafen Dresden verdienen teilweise deutlich weniger als ihre Kollegen in anderen Teilen Deutschlands, insbesondere an den großen Flughäfen in Westdeutschland. Laut einer Tariftabelle verdienen die Bodenarbeiter in Leipzig und Dresden monatlich bis zu 1.300 Euro weniger als ihre Pendants in Frankfurt, München oder Hamburg. Diese Unterschiede wurden von Verdi als untragbar angesehen, weshalb die Gewerkschaft in die Verhandlungen mit der Forderung nach einer Angleichung der Löhne

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Protest gegen den Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle: Ein Widerstand auf mehreren Ebenen

Der Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle sorgt nicht nur für eine kontroverse Diskussion in der Region, sondern ruft auch den Widerstand von Umweltschützern, Anwohnern und Bürgerinitiativen hervor. Der Umweltverband Bund hat bereits angekündigt, gegen die Genehmigung des Projekts vor Gericht zu ziehen. Die Pläne für den Ausbau, der eine Vergrößerung des Vorfeldbereichs sowie eine Erweiterung der Frachtkapazitäten umfassen soll, sind in der öffentlichen Debatte umstritten. Gegner des Projekts sehen den Ausbau als eine Bedrohung für Umwelt und Lebensqualität, während Befürworter die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Region und die logistische Infrastruktur betonen. Am vergangenen Samstag fanden in Leipzig auf dem Augustusplatz eine Reihe von Protestaktionen statt, die den Widerstand gegen das Vorhaben symbolisierten. Das Aktionsbündnis, bestehend aus Anwohnern, Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, forderte von der Landesregierung, die Genehmigung des Flughafenausbaus zu überprüfen und zurückzunehmen. „Die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner wurden im Genehmigungsverfahren übergangen“, erklärte eine Sprecherin des Bund auf der Demonstration und kündigte an, gegen die Entscheidung zu klagen. Es geht dabei um mehr als nur die Erweiterung eines Flughafens – die Entscheidung betrifft auch den Umgang mit dem Klimawandel, die Luftqualität und die Belange der Bevölkerung, die in unmittelbarer Nähe des Flughafens lebt. Der geplante Ausbau: Ein Großprojekt für die Frachtlogistik Der Flughafen Leipzig/Halle ist der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland und hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Logistikstandort entwickelt. Besonders die Luftfracht von und nach Asien und Europa hat den Flughafen zu einem bedeutenden Drehkreuz für die internationale Logistik gemacht. Der Ausbau soll vor allem die

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Nachtzüge: ÖBB müssen Zürich-Barcelona abblasen

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben vor, den Flugverkehr zwischen Zürich und Barcelona auf die Schiene zu verlagern, indem sie eine Nachtzugverbindung aufbauen wollten. Dieses ehrgeizige Projekt sollte ursprünglich mit dem Fahrplanwechsel 2024 realisiert werden, doch nun müssen die Pläne vorerst auf Eis gelegt werden. Die zwischen Zürich und Barcelona geplante Nachtzugverbindung galt als eine der innovativsten Ideen der ÖBB, doch die Umsetzung stößt auf unerwartete Hürden. Hauptsächlich scheitert das Vorhaben an der Finanzierung und an den logistischen Herausforderungen, die mit einer solchen grenzüberschreitenden Verbindung verbunden sind. Das Projekt: Nachtzüge für eine „nachhaltige“ Mobilität Die Idee, eine Nachtzugverbindung zwischen Zürich und Barcelona einzuführen, war ein zukunftsorientiertes Konzept der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die zunehmend auf umweltfreundliche und nachhaltige Verkehrslösungen setzen. Der Nachtzug sollte eine Alternative zum Flugverkehr darstellen, der zwischen den beiden Städten täglich viermal durchgeführt wird. Mit der Einführung des Zuges hätte nicht nur der CO2-Ausstoß der Flüge eingespart werden sollen, sondern auch den Reisenden eine bequeme Möglichkeit geboten werden, während der Nacht zu reisen und gleichzeitig die Kosten und den Aufwand für eine Übernachtung zu sparen. Die Nachtzugverbindung von Zürich nach Barcelona hätte durch den zentral gelegenen Zürcher Hauptbahnhof (HB) einen idealen Ausgangspunkt gehabt. Der SBB-Bahnhof ist hervorragend mit dem internationalen Bahnnetz verbunden, insbesondere im Bereich der Nachtzüge. Zudem ist Barcelona, als attraktive Reise- und Geschäftsmetropole, von Zürich aus in einem relativ kurzen Zeitraum erreichbar. Für Geschäftsreisende und Touristen gleichermaßen wäre dies eine interessante Alternative zu den Flugreisen, die aktuell die Strecke dominieren. Doch nun steht das Projekt auf der

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Flughafen Zagreb kündigt Erweiterungspläne an

Der Flughafen Zagreb hat angekündigt, seine Infrastruktur zu erweitern, um die erwartete Rekordzahl von über vier Millionen Passagieren im Jahr 2024 zu bewältigen. In Zusammenarbeit mit der französischen Alstef-Gruppe wird eine neue Abfertigungsinsel mit 15 Schaltern sowie zusätzliche Förderbänder installiert, um die Passagierabfertigung zu optimieren. Die Erweiterungen umfassen auch den Bau einer Stahlplattform zur Unterstützung der neuen Infrastruktur und die Aufrüstung der Überwachungs- und Datenerfassungssysteme. Die Arbeiten sollen bis zum ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein und die Sommersaison 2025 unterstützen. Die Erweiterung folgt auf das Wachstum des Flughafens, das vor allem durch die Billigfluggesellschaft Ryanair bedingt ist. Im Rahmen des bestehenden Konzessionsvertrags sind auch langfristige Planungen für den Ausbau des Terminalgebäudes vorgesehen, das spätestens 2026 beginnen soll. Diese sollen in mehreren Teilschritten erfolgen und die Kapazitäten für Großraumflugzeuge erweitern.

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Kritik an der Personalsituation beim Bundesheer: Offiziersgesellschaft fordert dringende Reformen

Die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG) hat die Personalsituation beim Bundesheer erneut scharf kritisiert. Laut Präsident Brigadier Erich Cibulka führt der Mangel an qualifiziertem Personal, insbesondere im Bereich der Fluglotsen und der Luftverteidigung, zu erheblichen Sicherheitsrisiken. Bereits seit Jahren warnen militärische Führungskräfte und Experten vor den dramatischen Personalengpässen, die durch steigende Pensionierungen und den Abgang in besser bezahlte zivile Berufe weiter verschärft werden. Besonders gravierend ist die Lage in der Miliz, deren Mitgliederzahlen nach dem Wegfall der verpflichtenden Truppenübungen stark zurückgegangen sind. Laut Cibulka besteht die österreichische Armee aus einer „auf dem Papier existierenden“ Truppe, die im Ernstfall nicht ausreichend vorbereitet und trainiert ist. Die Offiziersgesellschaft fordert daher von der neuen Regierung eine konsequente Fortsetzung des Verteidigungsbudgets sowie einen nachhaltigen Personalaufbau. Drei konkrete Forderungen wurden gestellt: eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets auf 2% des BIP bis 2028, ein personelles Aufwachsen des Österreichischen Bundesheers (ÖBH) im Frieden und im Einsatz sowie die Sicherstellung der Befähigung des ÖBH zur militärischen Landesverteidigung nach einer möglichen Mobilmachung. Die politische Verantwortung und die Notwendigkeit, diese strukturellen Defizite zu beheben, werden von Cibulka als existenziell für die nationale Sicherheit bezeichnet.

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