Am Sonntag, den 27. Oktober 2024, tritt der neue Winterflugplan 2024/2025 am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Kraft. Der Flughafen, der erst im Jahr 2020 eröffnet wurde, verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum und bietet ab sofort ein erweitertes Langstreckenangebot sowie zahlreiche neue Ziele in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. Mit insgesamt 69 Airlines, die 133 Destinationen in 50 Ländern ansteuern, setzt der BER seinen positiven Wachstumstrend fort und erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit bei Reisenden aus der Hauptstadtregion.
Aletta von Massenbach, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, betont die Vielseitigkeit des neuen Flugplans: „Das Winterflugprogramm 2024/2025 ab BER bietet auf der Langstrecke attraktive Verbindungen in die USA, nach Asien und in den Nahen Osten. Reisende profitieren zudem von einem vielseitigen Portfolio an klassischen Winterzielen, dynamischen Metropolen und sonnigen Destinationen innerhalb Europas und nach Nordafrika.“ Diese Aussage spiegelt den aktuellen Trend wider, dass Flughäfen nicht nur Transporthub sind, sondern auch als Drehkreuze für internationale Reiseverbindungen an Bedeutung gewinnen.
Langstreckenflüge: Eine Brücke zu fernen Zielen
Die Langstreckenflüge ab BER sind besonders hervorzuheben. United Airlines hält die Verbindung nach New York aufrecht und bietet tägliche Flüge an, während Norse Atlantic Airways ihre Verbindung in die Stadt, die niemals schläft, bis ins neue Jahr verlängert. Zusätzlich wird die Verbindung nach Miami, einem beliebten Ziel in Florida, ab Mitte November wieder angeboten. Hainan Airlines setzt ihren Kurs nach Peking fort und erhöht die Frequenzen auf vier Flüge pro Woche. Qatar Airways hat sein Angebot nach Doha auf 18 Verbindungen pro Woche ausgeweitet, was einem Anstieg von 28 Prozent entspricht. Neu in diesem Winterflugplan sind auch die Verbindungen nach Dschidda in Saudi-Arabien, die sowohl von flynas als auch von Eurowings bedient werden.
Das wachsende Langstreckenangebot ist Teil eines strategischen Plans, den BER als bedeutendes internationales Drehkreuz zu positionieren. Angesichts der steigenden Nachfrage nach internationalen Reisen, insbesondere nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie, ist diese Entwicklung nicht nur für den Flughafen, sondern auch für die gesamte Region Berlin von großer Bedeutung. Der Flughafen soll somit nicht nur für Touristen attraktiv sein, sondern auch für Geschäftsreisende und internationale Umsteigeverbindungen.
Vielfältige Ziele für Winterreisende
Der neue Winterflugplan bringt zahlreiche neue Ziele und erhöhte Frequenzen mit sich. Condor, eine der traditionsreichsten deutschen Fluggesellschaften, kehrt mit täglichen Flügen nach Dubai zurück und startet ab dem 27. Oktober auch in das beliebte ägyptische Hurghada. Ab dem 31. Oktober können Reisende Gran Canaria ansteuern.
easyJet bringt frischen Wind in den Winterflugplan und bietet ab November neue Verbindungen nach Agadir in Marokko und Lyon in Frankreich an. Außerdem wird die Verbindung nach Kairo wieder aufgenommen. Für die Reisenden, die den Winter in den nordischen Ländern verbringen möchten, gibt es neu die Verbindung nach Tromsø in Norwegen und Rovaniemi in Finnland.
Eurowings ist ebenfalls aktiv und wird ab dem 5. November drei wöchentliche Flüge nach Dschidda anbieten und die Verbindung nach Dubai täglich bedienen. Mit der Rückkehr von Royal Jordanian, die am 2. Oktober die Verbindung nach Amman wiederaufnahmen, sind auch die Länder im Nahen Osten gut vertreten. Ryanair, bekannt für ihre günstigen Flüge, baut ihr Angebot im Vergleich zum Vorjahr um etwa acht Prozent aus und bietet zusätzliche direkte Flüge zu mehreren Zielen an.
Diese Erweiterungen sind nicht nur für Reisende von Bedeutung, sondern auch für die Wirtschaft der Hauptstadt. Der Flughafen bringt neue Touristen in die Region, was positive Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft, den Hotel- und Gastronomiebereich sowie die Freizeitindustrie hat.