Nach der Bekanntgabe, daß Wien den Eurovision Song Contest 2026 ausrichten wird, haben Hotels in der österreichischen Hauptstadt ihre Preise für das Veranstaltungs-Wochenende angehoben. Erste Analysen zeigen, daß die Übernachtungskosten bereits kurz nach der Verkündung deutlich gestiegen sind.
Berichten zufolge verlangt ein Hotel nahe des Konzerthauses für ein Zimmer am Finalwochenende im Mai 2026 rund 2.300 Euro. Der Preis lag eine Woche zuvor bei 700 Euro, was einer Steigerung von 230 Prozent entspricht. Auch Unterkünfte in der Nähe der Wiener Stadthalle, dem voraussichtlichen Austragungsort, haben ihre Preise teils mehr als verdoppelt.
Die Preissteigerungen beschränken sich nicht auf das Luxus-Segment. Selbst Jugendherbergen und Hostels haben ihre Bettenpreise für das Event angepaßt. Die Entwicklung ist typisch für die dynamische Preisgestaltung, die in der Tourismusbranche bei internationalen Großveranstaltungen angewendet wird. Unterkünfte reagieren so auf die erwartete hohe Nachfrage.
Der Eurovision Song Contest gilt als Großveranstaltung, die regelmäßig Tausende von Besuchern anzieht und die lokale Wirtschaft ankurbelt. Für Reisende bedeutet die Nachfrage-Spitze jedoch, daß die Preise für Unterkünfte schon frühzeitig in die Höhe schnellen.