August 25, 2025

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August 25, 2025

ESC 2026: Wiener Hotels erhöhen Preise nach Veranstaltungszusage

Nach der Bekanntgabe, daß Wien den Eurovision Song Contest 2026 ausrichten wird, haben Hotels in der österreichischen Hauptstadt ihre Preise für das Veranstaltungs-Wochenende angehoben. Erste Analysen zeigen, daß die Übernachtungskosten bereits kurz nach der Verkündung deutlich gestiegen sind. Berichten zufolge verlangt ein Hotel nahe des Konzerthauses für ein Zimmer am Finalwochenende im Mai 2026 rund 2.300 Euro. Der Preis lag eine Woche zuvor bei 700 Euro, was einer Steigerung von 230 Prozent entspricht. Auch Unterkünfte in der Nähe der Wiener Stadthalle, dem voraussichtlichen Austragungsort, haben ihre Preise teils mehr als verdoppelt. Die Preissteigerungen beschränken sich nicht auf das Luxus-Segment. Selbst Jugendherbergen und Hostels haben ihre Bettenpreise für das Event angepaßt. Die Entwicklung ist typisch für die dynamische Preisgestaltung, die in der Tourismusbranche bei internationalen Großveranstaltungen angewendet wird. Unterkünfte reagieren so auf die erwartete hohe Nachfrage. Der Eurovision Song Contest gilt als Großveranstaltung, die regelmäßig Tausende von Besuchern anzieht und die lokale Wirtschaft ankurbelt. Für Reisende bedeutet die Nachfrage-Spitze jedoch, daß die Preise für Unterkünfte schon frühzeitig in die Höhe schnellen.

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Arosa Flussschiff GmbH erhält neuen Hauptanteilseigner

Die Rostocker Arosa Flussschiff GmbH hat im Rahmen einer Umstrukturierung der Eigentümer einen neuen Hauptanteilseigner bekommen. Der in London ansässige Finanzinvestor Fidera hat die Rolle des Mehrheitsgesellschafters von dem Private-Equity-Fonds Duke Street übernommen. Fidera, das bereits zuvor an der Rostocker Reederei beteiligt war, stellt dem Unternehmen zusätzliches Kapital zur Verfügung. Die Investitionen sollen in die Modernisierung der 15 Schiffe umfassenden Flotte und die Weiterentwicklung digitaler Prozesse fließen. Die Geschäftsführung von Arosa verfolgt mit dem neuen Kapital das Ziel, die Marktposition bei Flusskreuzfahrten in Europa zu stärken. Geplant sind zudem eine Optimierung des Vertriebs und die Erschließung neuer Kundengruppen, um das Geschäft auszubauen. Geschäftsführer Rolf-Dieter Maltzahn betonte die Bedeutung, einen Finanzpartner an der Seite zu haben, der das Unternehmen in die Zukunft führen könne. Die Übernahme zeugt von der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens in einem wachsenden Tourismussegment.

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Neuer Bikepark am Schneeberg nimmt Gestalt an

Am Schneeberg in Niederösterreich entsteht ein neuer Bikepark. Das Projekt am Standort der bestehenden Sesselbahn in Losenheim soll nach dreimonatiger Bauzeit im Frühjahr 2026 seine Pforten öffnen. Der zuständige Landesrat Udo Landbauer hat den Baufortschritt als gut bezeichnet. Das Projekt, in das insgesamt 2,6 Millionen Euro investiert werden, sieht in der ersten Ausbaustufe eine Strecke von elf Kilometern vor, einen Kilometer mehr als ursprünglich geplant. Die Mountainbike-Strecken, sogenannte Trails und Lines, werden alle Schwierigkeitsstufen von blau bis schwarz umfassen. Im Herbst 2025 beginnen zudem die Bauarbeiten für einen Riders Playground für Anfänger. In zwei weiteren Ausbaustufen ist eine Erweiterung des Bikeparks auf insgesamt 15 Kilometer bis zum Frühjahr 2028 geplant. Des weiteren wurden im Zuge der Bauarbeiten die Wanderwege neben der Sesselbahn umgestaltet und durch neue Stufen für Wanderer leichter zugänglich gemacht. Die Entwicklung des Bikeparks am Schneeberg ist Teil eines Trends in österreichischen Tourismusregionen, die Infrastruktur der Skigebiete auch für den Sommerbetrieb auszubauen. Mit dem Projekt soll ein ganzjähriges Freizeitangebot in der Region geschaffen werden.

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Großauftrag in Reichweite: Boeing strebt Wendepunkt in China an

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing, der in den vergangenen Jahren auf dem wichtigen chinesischen Markt mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert war, steht möglicherweise vor einem strategischen Durchbruch. Medienberichten zufolge laufen derzeit intensive Verhandlungen über den Verkauf von bis zu 500 Verkehrsflugzeugen an chinesische Fluggesellschaften. Ein solch monumentaler Auftrag, der erste dieser Größenordnung seit einem Staatsbesuch im Jahr 2017, könnte eine Normalisierung der angespannten Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China signalisieren. Während die genauen Modelle und Lieferzeiten noch verhandelt werden, deuten Experten an, dass die Bestellung Teil eines umfassenderen Handelsabkommens sein könnte. Für Boeing wäre dies eine entscheidende Gelegenheit, den in China verlorenen Boden gegenüber seinem europäischen Hauptkonkurrenten Airbus und dem heimischen Hersteller Comac wieder aufzuholen und seine Präsenz im zweitgrößten Luftfahrtmarkt der Welt nachhaltig zu festigen. Der steinige Weg in den chinesischen Markt Der chinesische Luftfahrtmarkt gilt als einer der dynamischsten und wichtigsten der Welt. Er ist seit langem ein zentrales Schlachtfeld für die beiden führenden Flugzeugbauer, Boeing und Airbus. In den letzten Jahren hatte Boeing in China mit erheblichen Rückschlägen zu kämpfen. Nach den Unfällen zweier Boeing 737 Max und dem anschließenden weltweiten Flugverbot war China eines der letzten Länder, das die Wiederzulassung des Flugzeugtyps erteilte. Dieser Umstand, gepaart mit den allgemeinen Handelskonflikten zwischen Washington und Peking, führte zu einer fast vollständigen Unterbrechung der Auslieferungen neuer Flugzeuge nach China. Während dieser Zeit konnte der europäische Rivale Airbus seinen Marktanteil signifikant ausbauen. Nach Angaben von Branchenanalysten dominiert Airbus den chinesischen Inlandsmarkt mit einer deutlich größeren Anzahl an Flügen und Sitzplätzen im

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Southwest Airlines bereitet sich auf internationale Expansion vor

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines hat Verhandlungen mit ihren Gewerkschaften aufgenommen, um die notwendigen Grundlagen für eine internationale Expansion zu schaffen. Das Unternehmen plant, sein Streckennetz über die bisherigen Destinationen in Mexiko, der Karibik und Zentralamerika hinaus zu erweitern. Laut Berichten plant die Fluglinie ab 2026 die Aufnahme von Nonstopflügen nach Island und prüft langfristig weitere Verbindungen nach Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien. Der Kurswechsel wird maßgeblich von dem aktivistischen Investor Elliott vorangetrieben, der eine stärkere internationale Ausrichtung der Fluggesellschaft fordert. Eine wesentliche Hürde bei den Expansionsplänen stellt die Flotte dar, die traditionell ausschließlich aus Boeing 737-Maschinen besteht. Die Reichweite dieses Flugzeugmusters ist für sehr lange Interkontinentalflüge begrenzt, was die Auswahl potenzieller Ziele einschränkt. Die Gespräche mit den Gewerkschaften der Piloten (Swapa) und Flugbegleiter (TWU 556) zielen darauf ab, die Arbeitsbedingungen und Vergütungen an die neuen Anforderungen anzupassen. Die Aufnahme der Verhandlungen signalisiert, daß Southwest diesen strategischen Wandel in ihrem Geschäftsmodell ernsthaft verfolgt.

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Vorfall bei Delta-Flug: Teile der Landeklappen lösen sich

An einer Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Delta Air Lines lösten sich während des Fluges von Orlando nach Austin Teile der linken Landeklappen. Der Vorfall ereignete sich in einer Höhe von etwa 3.650 Metern. An Bord des Fluges DL1893 befanden sich 62 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Eine Passagierin hatte die Beschädigung während des Fluges gefilmt, was zur öffentlichen Kenntnis des Vorfalls führte. Landeklappen dienen als aerodynamische Hilfsmittel, die bei der Landung die Geschwindigkeit des Flugzeugs reduzieren. Obgleich ein solcher Schaden ein ernstes technisches Problem darstellt, sind Piloten für solche Fälle ausgebildet. Der Vorfall führte zu keiner akuten Gefahr für die Insassen. Trotz der Beschädigung landete das Flugzeug sicher am Zielflughafen. Es wurde anschließend für eine genaue Untersuchung und Reparatur außer Betrieb genommen. Die zuständige Luftfahrtbehörde hat Ermittlungen zu dem technischen Defekt eingeleitet.

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Israel erwirbt weitere Boeing KC-46 Tankflugzeuge

In einer jüngst abgeschlossenen Rüstungstransaktion hat Israel den Kauf von zwei weiteren Tankflugzeugen des Typs Boeing KC-46 Pegasus finalisiert. Die Übereinkunft, deren Wert sich auf 500 Millionen Dollar beläuft, wird vollständig durch die Militärhilfe der Vereinigten Staaten an Israel finanziert. Mit dieser Beschaffung, die Israels Flotte an KC-46 auf insgesamt vier Maschinen erweitert, stärkt die israelische Luftstreitmacht ihre Fähigkeit zur Luftbetankung auf lange Sicht. Dies ist ein entscheidender Faktor für die strategische Einsatzfähigkeit und die Sicherheit in der Region. Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur die Reichweite von Kampfflugzeugen wie den F-35 Stealth-Jets erhöhen, sondern dienen auch als vielseitige Plattformen für Fracht- und medizinische Evakuierungsmissionen. Die erwartete Auslieferung ab 2026 unterstreicht Israels Bestreben, seine militärische Unabhängigkeit zu festigen und auf die sich verändernden geopolitischen Gegebenheiten im Nahen Osten zu reagieren. Ein strategischer Erwerb für die Luftstreitmacht Die israelische Regierung hat den Erwerb von zwei zusätzlichen Mehrzweck-Tankflugzeugen vom Typ Boeing KC-46 Pegasus vertraglich besiegelt. Dieser Kauf im Wert von 500 Millionen Dollar ist Teil eines umfassenden Modernisierungsplans der israelischen Luftstreitkräfte (IAF). Die Finanzierung erfolgt gänzlich über die Militärhilfe der Vereinigten Staaten an Israel. Diese langjährige Praxis untermauert die enge militärische Kooperation zwischen beiden Nationen. Bereits 2021 hatte Israel vier dieser Flugzeuge bestellt, deren Auslieferung ebenfalls ab 2026 erwartet wird. Mit den nun hinzugekommenen Maschinen wird die Flotte an modernsten Tankflugzeugen auf insgesamt sechs erweitert. Die Boeing KC-46, die auf dem Flugzeugtyp 767 basiert, ist für die israelische Militärstrategie von besonderer Relevanz. Aufgrund der geographischen Lage Israels und den potentiellen Entfernungen zu

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Wiener Kunstforum schließt infolge der Signa-Insolvenz

Das Bank Austria Kunstforum Wien hat am 21. August 2025 nach über vier Jahrzehnten seinen Betrieb an seinem Standort auf der Freyung eingestellt. Die Schließung steht im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Folgen der Signa-Insolvenz, die den Betrieb der Institution unmöglich gemacht haben. Die letzte Ausstellung in dem traditionsreichen Haus, Mensch Berlin, war ein Publikumserfolg. Die Schau präsentierte mehr als 120 Kunstwerke aus der deutschen Nachkriegszeit und aus der Zeit der Wiedervereinigung. Tausende Besucher nutzten die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen und sich vom Kunstforum zu verabschieden. Die Ausstellung war der erste internationale Auftritt der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank. Sie stieß sowohl bei Fachleuten als auch beim Publikum auf positive Resonanz. Begleitet wurde die Finissage von einer Lesung des Kunsthändlers Rüdiger Küttner, der Einblicke in die Kunstwelt der DDR gab. Die Schließung der bekannten Kunstinstitution stellt einen Einschnitt für die Wiener Kulturszene dar. Sie zeigt, wie die Insolvenz der Signa-Gruppe nicht nur den Immobilienbereich, sondern auch kulturelle Einrichtungen beeinträchtigt hat.

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Sun d’Or Airlines kündigt Flüge nach Salzburg an

Die israelische Fluggesellschaft Sun d’Or Airlines hat ihren Winterflugplan 2025/2026 um eine neue Verbindung erweitert. Das Unternehmen plant laut einem Bericht von Aeroroutes.com, vom 14. bis zum 21. Dezember Flüge zwischen Tel Aviv und Salzburg anzubieten. Die Flüge sollen jeweils donnerstags und sonntags mit einem Flugzeug des Typs Boeing 737-800 durchgeführt werden. Sun d’Or Airlines ist eine Tochtergesellschaft der israelischen Nationalfluggesellschaft El Al und spezialisiert sich auf Ferienflüge zu verschiedenen Destinationen in Europa. Die neue Route zielt darauf ab, israelische Reisende für den Wintersport in die österreichischen Alpen zu bringen. Der Flughafen Salzburg gilt als wichtiger Zugangspunkt für Touristen, die die Skiregionen der umliegenden Bundesländer besuchen möchten. Der vorerst auf eine Woche beschränkte Flugbetrieb könnte als Testlauf für eine mögliche Verlängerung in zukünftigen Saisons dienen. Die Verbindung unterstreicht das wachsende touristische Interesse am Wintersport in Österreich und die Bemühungen, das Flugangebot aus dem Nahen Osten auszubauen.

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Der Simulatorbau im Wandel: Steirisches Unternehmen erschließt neue Märkte mit Virtual-Reality-Lösung

Das steirische Unternehmen Axis, ein Spezialist für Flugsimulatoren, expandiert sein Geschäft und setzt künftig auch auf Virtual-Reality-Anwendungen für die Pilotenausbildung. Nach zweieinhalb Mannjahren Entwicklungszeit steht die neue Anwendung kurz vor der Markteinführung. Diese soll als sinnvolle Ergänzung zu den traditionellen Simulatoren dienen und Piloten bereits in der Frühphase ihrer Ausbildung ein realitätsnahes Training ermöglichen. Das neue Produkt, welches auf der Grundlage des positiven Feedbacks einer Branchenmesse in Portugal entwickelt wurde, unterstreicht den sich abzeichnenden Trend in der modernen Luftfahrtindustrie, digitale und flexible Trainingswerkzeuge zu nutzen. Während das Kerngeschäft mit traditionellen Flugsimulatoren weiterhin floriert, will Axis mit dieser neuen Technologie seine Marktposition weiter festigen und neue Geschäftszweige erschließen. Expansion in die virtuelle Welt In den vergangenen Monaten hat Axis, ein in Lebring ansässiges Unternehmen, intensiv an der Entwicklung einer eigenen Virtual-Reality-Lösung gearbeitet. Das Resultat dieser Bemühungen, in die zweieinhalb Mannjahre Entwicklungszeit geflossen sind, soll in Kürze auf den internationalen Markt kommen. Geschäftsführer Christian Theuermann betont, die VR-Anwendung sei nicht als Ersatz für die klassischen, vollwertigen Flugsimulatoren gedacht, sondern als eine „sinnvolle Ergänzung“, insbesondere in der Anfangsphase des Pilotentrainings. Die neue Applikation ermöglicht das Üben von Standardprozeduren wie Cockpit- und System-Checks sowie Triebwerksstarts. Solche Abläufe, so Theuermann, ließen sich mit der neuen Technologie „sehr gut abbilden“. Die virtuelle Umgebung bildet dabei den Flugsimulator eins zu eins nach, einschließlich aller Bedienelemente und Anzeigen. Ein weiterer Vorteil ist die Vielseitigkeit der Anwendung, die auf verschiedenen Plattformen, von Tablets bis zu hochwertigen VR-Brillen, nutzbar sein wird, wie Produktmanager Marcell Surányi erklärt. Die Digitalisierung der Pilotenausbildung

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