Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat, nach der Einführung eines neuen Boarding-Konzeptes Anfang April, ein Zusatzprodukt namens „Priority Boarding“ eingeführt. Dieses neue Angebot ermöglicht es Reisenden, als Teil der Gruppe 1 früher an Bord zu gehen und ihren Platz einzunehmen, noch bevor der reguläre Boarding-Prozeß für die übrigen Passagiere beginnt. Dies zielt darauf ab, den Einstieg für bestimmte Kundengruppen komfortabler zu gestalten und den Ablauf am Gate zu optimieren.
Das neue „Priority Boarding“ kann bereits während der ursprünglichen Buchung über die Eurowings-Webseite und -App hinzugebucht werden oder auch nachträglich. Die Kosten für diesen Service beginnen bei sieben Euro. Eurowings weist darauf hin, daß das Angebot limitiert und nur auf ausgewählten Flügen verfügbar ist. Eine wesentliche Voraussetzung für die Buchung des „Priority Boarding“ ist, daß ein großes Handgepäckstück in der ursprünglichen Flugbuchung bereits inkludiert sein muß. Dies stellt sicher, daß jene Reisende, die von diesem Service profitieren möchten, auch den notwendigen Gepäckraum beanspruchen.
Reisende der Biz Class sowie Statuskunden der Lufthansa Group, wie Hon Circle Member oder Senatoren, erhalten die Leistung des „Priority Boarding“ bereits automatisch in ihrem Tarif. Für diese Passagiere ist das frühere Einsteigen somit ein fester Bestandteil ihres Premium-Service. Die Einführung solcher Zusatzleistungen ist in der Luftfahrtbranche gängig, um unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden und zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Mit diesem Schritt folgt Eurowings einem Trend, der bei vielen Fluggesellschaften zu beobachten ist, und bietet Reisenden mehr Flexibilität und Bequemlichkeit gegen eine zusätzliche Gebühr. Es bleibt abzuwarten, wie das neue „Priority Boarding“ von den Kunden angenommen wird und welche Auswirkungen es auf den gesamten Boarding-Prozeß haben wird.