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Expansion: Flynas will Orders auf 250 Flugzeuge aufstocken

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Die Billigfluggesellschaft Flynas will in den nächsten Jahren stark expandieren und die bestehenden Neubestellungen auf 250 Maschinen erhöhen. Der Verwaltungsrat des Carriers mit Sitz in Riad gab für das Vorhaben der Geschäftsleitung grünes Licht.

Derzeit besteht die Flotte von Flynas aus „nur“ 38 Verkehrsflugzeugen. Weiters wartet man auf die Auslieferung von 80 weiteren Maschinen. Die Orders sollen auf 250 Flugzeuge verschiedener Typen aufgestockt werden. Auch Bases außerhalb von Saudi-Arabien werden in Erwägung gezogen.

„Die Entscheidung des Verwaltungsrats von Flynas, die Zahl unserer neuen Flugzeugbestellungen auf 250 zu erhöhen, unterstützt unsere Bemühungen zur Verwirklichung der Zivilluftfahrtstrategie und ist Ausdruck des Glaubens des Verwaltungsrats an die Wachstumschancen und die positiven Aussichten der nationalen und internationalen Märkte“, so Geschäftsführer Bander Almohanna.

Bei den bereits bestellten Flugzeugen dominiert der Airbus A320neo mit 66 Maschinen, die zu den 21 Flugzeugen hinzukommen, die Flynas bereits im Einsatz hat. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft 10 A321XLR und vier A330-300 bestellt, wobei der letztgenannte Typ gebraucht bezogen wird. Wo man die zusätzlichen Maschinen bestellen wird, hat man noch nicht entschieden. Auch stehen die Muster noch nicht fest. Airbus dürfte ganz gute Karten haben, jedoch spricht man auch mit dem Mitbewerber Boeing.

„Wir werden Flugzeuge mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen prüfen, um neue Ziele anzufliegen, die Anbindung der Welt an das Königreich zu verbessern, den Tourismus zu fördern und zur Beförderung von Pilgern und Umrah-Teilnehmern beizutragen. Flynas befindet sich derzeit in Gesprächen mit Flugzeugherstellern, um Vereinbarungen auszuarbeiten“, so Almohanna. „Wir sehen große Expansionsmöglichkeiten, die durch die strategische Lage des Königreichs und die durch die saudische Vision 2030 eröffneten Perspektiven für den Luftverkehrssektor unterstützt werden. Dies wird durch die Einführung der Zivilluftfahrtstrategie untermauert, die darauf abzielt, das jährliche Passagieraufkommen auf 330 Millionen zu erhöhen und KSA bis 2030 mit mehr als 250 Zielen weltweit zu verbinden.“

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