Nach dem Tode des legendären Musikers Ozzy Osbourne fordern seine Fans, den internationalen Flughafen von Birmingham nach ihm zu benennen. Der Frontmann der einflußreichen Rockband Black Sabbath verstarb am Dienstag, dem 22. Juli, im Alter von 76 Jahren in seinem Hause in Buckinghamshire. Sein Tod erfolgte nur zwei Wochen nach seinem Abschiedskonzert in seiner Heimatstadt, was eine Welle der Anteilnahme ausgelöst hat. Eine Online-Petition zur Umbenennung des Flughafens in „Ozzy Osbourne International“ gewinnt seitdem erheblich an Unterstützung.
Die Initiative zur Umbenennung wurde von Dan Hudson, einem Radiomoderator, der durch eine BBC-Dokumentation bekannt ist, ins Leben gerufen. Hudson hofft, daß Birmingham seinem wohl berühmtesten Sohn eine ähnliche Ehre erweist wie andere Städte ihren Ikonen. Als Beispiele dienen hier der Flughafen Liverpool, der nach dem Beatles-Musiker John Lennon benannt ist, oder der Flughafen Belfast, der den Namen des Fußballers George Best trägt. Solche Benennungen dienen nicht nur der Ehrung, sondern auch der Stärkung der regionalen Identität und der Anziehung von Touristen.
Ozzy Osbourne, geboren als John Michael Osbourne in Aston, Birmingham, gilt als einer der prägendsten Musiker des Heavy Metal. Mit Black Sabbath schrieb er Musikgeschichte und wurde weltweit bekannt. Seine Solokarriere festigte seinen Status als „Prince of Darkness“ und machte ihn zu einer globalen Figur der Rockmusik. Seine tiefe Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Birmingham war stets unverkennbar, und er kehrte regelmäßig dorthin zurück, um seine Wurzeln zu pflegen.
Die Petition spiegelt den Wunsch vieler Fans wider, das Erbe Osbournes dauerhaft in seiner Heimatstadt zu verankern. Eine Umbenennung des Flughafens wäre ein bedeutendes Symbol seiner kulturellen Wirkung und seiner Bedeutung für Birmingham. Es bleibt abzuwarten, ob die Petition ausreichend Unterstützung findet und die Verantwortlichen der Stadt und des Flughafens dem Ruf der Fans folgen werden.