Ein Brand auf einem Getreidefeld in Schönefeld, in unmittelbarer Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), hat am Nachmittag für Aufmerksamkeit gesorgt. Obwohl eine deutliche Rauchsäule vom Flughafen aus sichtbar war, hatte das Feuer nach Angaben der Regionalleitstelle Lausitz keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Wenige Stunden nach Ausbruch konnte die Leitstelle am Nachmittag Entwarnung geben.
Ein Sprecher der Regionalleitstelle bestätigte, daß der Brand unter Kontrolle sei. Das Feuer betraf ein Feld von rund 6.000 Quadratmetern. Zusätzlich sei ein angrenzender Wald auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern in Brand geraten, wie der Brandenburger Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel mitteilte. Der Ausbruchsort des Brandes lag im Ortsteil Waltersdorf, welcher sich in direkter Nachbarschaft zum Flughafen befindet.
Die Ursache des Brandes ist vorerst noch ungeklärt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die schnelle Kontrolle des Feuers durch die Einsatzkräfte verhinderte eine Ausbreitung auf größere Flächen und stellte sicher, daß der Betrieb am BER ungestört weiterlaufen konnte. Solche Vorfälle sind in trockenen Sommermonaten nicht ungewöhnlich und erfordern stets eine rasche Reaktion der Feuerwehren, um größere Schäden zu verhindern.
Die Tatsache, daß der Flugverkehr unbeeinträchtigt blieb, ist ein positives Zeichen für die Effizienz der Alarm- und Einsatzpläne in der Region. Dies zeigt, wie wichtig die präventiven Maßnahmen und die rasche Koordination zwischen den verschiedenen Behörden, wie der Feuerwehr und der Flughafenleitung, sind, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit kritischer Infrastruktur auch bei externen Ereignissen zu gewährleisten.