Stau (Foto: ÖAMTC/Wilhelm Bauer).
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Ferienbeginn in Nordeuropa: Asfinag prognostiziert massive Verkehrsbelastungen auf den Transitrouten

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Mit dem Beginn der Sommerferien im bevölkerungsreichen deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie in den zentralen Regionen der Niederlande steht dem österreichischen Straßennetz ein Wochenende mit erheblichem Reiseverkehr bevor.

Die Betreibergesellschaft Asfinag rechnet bereits ab Freitagnachmittag mit einer Überlastung der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen sowie der West-Ost-Achse in Richtung Ungarn. Als primäre Staubereiche gelten Baustellenabschnitte, Mautstellen und Grenzübergänge, an denen es zu stundenlangen Verzögerungen kommen kann.

Zu den am stärksten betroffenen Nadelöhren zählen die Tunnelbaustelle auf der Pack an der Süd Autobahn (A2), die Mautstelle St. Michael an der Tauern Autobahn (A10) sowie der Karawankentunnel an der Karawanken Autobahn (A11). Verzögerungen werden zudem vor der Luegbrücke auf der Inntal Autobahn (A12) und im Großraum Wien erwartet. Aufgrund einer Baustelle auf slowenischer Seite ist am Grenzübergang Spielfeld ebenfalls mit Rückstaus zu rechnen. Auf der Ost Autobahn (A4) führt eine Baustelle im Bereich der Simmeringer Haide zu Verkehrsbehinderungen, wobei die Zufahrt zum Flughafen Wien laut Betreiberangaben gewährleistet bleibt. Zusätzlich erschweren nächtliche Vollsperrungen auf der West Autobahn (A1) und der Süd Autobahn (A2) wegen dringender Sanierungsarbeiten die Routenplanung.

Um den Ausweichverkehr in den umliegenden Gemeinden zu verhindern, gelten im Bundesland Salzburg bis zum 13. September strenge Abfahrtssperren auf der Tauern Autobahn (A10) für den reinen Transitverkehr. Fahrzeuglenker ohne konkretes Ziel in der Region dürfen die Autobahn an zahlreichen Anschlussstellen, darunter Hallein, Golling und Flachau, nicht verlassen. Die Einhaltung dieser behördlichen Verordnungen wird durch die Exekutive kontrolliert. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass diese regionalen Sperren den Druck auf die Hauptfahrbahnen weiter erhöhen und zu einer Verschärfung der Staulängen auf den Transitrouten beitragen könnten.

Neben den baustellenbedingten Engpässen führen auch die weiterhin aufrechten Grenzkontrollen bei der Einreise nach Österreich aus Ungarn, Slowenien und der Slowakei zu Wartezeiten. Auch bei der Ausreise nach Deutschland müssen sich Reisende an den Kontrollstellen Walserberg, Kufstein und Suben auf Verzögerungen einstellen. Verkehrspsychologen raten dringend dazu, die Fahrtzeiten nach Möglichkeit in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen und sich vorab über digitale Informationssysteme über die aktuellen Wartezeiten zu informieren.

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