Ein Flugzeug der rumänischen Fluggesellschaft Tarom wurde kürzlich am Flughafen Amsterdam Schiphol vorübergehend festgesetzt, weil die Airline zuvor offenen Entschädigungsforderungen gegenüber Passagieren nicht nachgekommen war. Hintergrund ist eine Klage eines spezialisierten Inkassounternehmens, das erfolgreich gerichtlich gegen Tarom vorging, um diese Zahlungen einzufordern.
Das Flugzeug wurde erst freigegeben, nachdem das Tarom-Management den ausstehenden Betrag an die niederländische Inkassofirma gezahlt hatte. Die Crew kontaktierte das Management direkt nach der Festsetzung, woraufhin die Entschädigung etwa 40 Minuten später beglichen wurde, was die Freigabe der Maschine ermöglichte. Der Vorfall unterstreicht den zunehmenden Druck auf Fluggesellschaften, rechtlich bindende Passagierentschädigungen zeitnah zu leisten.