Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat im dritten Quartal 2026 ihr vergleichbares Betriebsergebnis deutlich verbessert.
Wie der Konzern mitteilte, kletterte das bereinigte EBIT in den Monaten Juli bis September auf 84 Millionen Euro, verglichen mit 50,7 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Quartalsumsatz verzeichnete zeitgleich ein Plus von 14,2 Prozent. Insgesamt beförderte die Airline in den Sommermonaten rund 3,5 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von sieben Prozent entspricht. Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung erhöhte sich um zwei Prozentpunkte auf 81,8 Prozent.
Eine wesentliche Stütze des Ertragswachstums bildete die Frachtsparte, deren Umsatz im Dreimonatszeitraum um 35,4 Prozent zulegte. Finnair profitierte hierbei von anhaltenden Ausweichbewegungen im internationalen Luftfrachtverkehr, durch die infolge von geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zusätzliche Frachtströme über die skandinavische Nordroute umgeleitet wurden. Vor dem Hintergrund der stabilen Sommergeschäfte hob das Management die Gesamtjahrprognose an und rechnet nun für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresumsatz zwischen 3,5 und 3,6 Milliarden Euro sowie einem vergleichbaren Betriebsergebnis in der Spanne von 175 bis 220 Millionen Euro.
Parallel zur operativen Erholung setzt der Flagcarrier seine Flottenmodernisierung fort. Gegen Ende des Jahres 2026 erwartet die Fluggesellschaft die Auslieferung ihres 19. Airbus A350 für das Langstreckennetz. Für den europäischen Regional- und Kurzstreckenverkehr ist ab dem Jahr 2027 der schrittweise Zulauf neuer Maschinen des Typs Embraer E195-E2 vorgesehen, die ältere Flugzeugmuster schrittweise ersetzen sollen.