Fischamend: Swissport eröffnet zweites Cargozentrum

Das zweite Cargozentrum ist eröffnet (Foto: Swissport).
Das zweite Cargozentrum ist eröffnet (Foto: Swissport).

Fischamend: Swissport eröffnet zweites Cargozentrum

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Der Luftfahrtdienstleister Swissport hat am Donnerstag in Fischamend, nahe dem Flughafen Wien-Schwechat, ein 8.000 Quadratmeter großes Frachtzentrum eröffnet. Es handelt sich um den zweiten Standort dieses Anbieters in der Region.

Mit der heutigen Inbetriebnahme ihres zweiten Luftfrachtzentrums in Wien beseitigt Swissport lokale Engpässe und bietet Fluggesellschaften und Spediteuren zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität. Die neue 8.000 m² große Anlage befindet sich im DLH SkyLog Park in Fischamend in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Wien. Swissport ist einer der ersten Mieter in dem kürzlich fertiggestellten Logistikzentrum.

„Wir haben in dieses hochmoderne Luftfrachtzentrum investiert, um unser Wachstum im Bereich der Speditionsabfertigung zu unterstützen, und um bestehenden und neuen Airline-Kunden ein noch besseres Produkt zu bieten“, sagt Dirk Goovaerts, Global Cargo Chair von Swissport. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Kapazitäten in Wien mit dem Neubau mehr als verdoppeln können und nun über die nötige Infrastruktur verfügen, um unsere ambitionierten Wachstumspläne zu unterstützen.“

Auf dem Dach der neuen Frachthalle in Fischamend ist eine leistungsstarke Photovoltaikanlage installiert, die Swissports Nachhaltigkeitsanspruch unterstreicht. Die Energieproduktion der PV-Anlage von rund 900.000 kWh entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 260 Haushalten. Dies ist mehr als das Doppelte des Energiebedarfs des neuen Logistikzentrums. Auch am Boden setzt Swissport auf elektrische Innovation: Die neue Halle in Fischamend ist im Pendelverkehr durch einen elektrischen Cargo-Shuttle mit der bestehenden Luftfrachthalle auf dem Flughafengelände verbunden. Der rein elektrisch angetriebene LKW hat eine Reichweite von 400 km und kann an einer Schnellladestation direkt an der Halle aufladen.

 „Nach den Krisenjahren der Pandemie heben die Luftfahrt und damit die globalen Logistikströme wieder ab. Wir freuen uns daher sehr über diese Betriebsansiedlung von Swissport und die heutige Inbetriebnahme ihres Luftfrachtzentrums. Das schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der ganzen Region“, erklärt Wiens Flughafendirektor Günther Ofner.

Im Jahr 2021 hat Swissport rund 70.000 Tonnen Luftfracht am Flughafen Wien umgeschlagen und ihre Kapazitäten für ihre Airline- und Speditionskunden nun verdoppelt. Innerhalb Österreichs betreibt Swissport zudem in einem Joint Venture mit dem Flughafen Graz ein 3.500 m2 großes Luftfrachtzentrum.

Da die Nachfrage nach globaler Luftfrachtlogistik bereits über dem Niveau vor der Pandemie liegt und die weltweiten Kapazitätsengpässe in der Luft- und Seelogistik fortbestehen, erwartet Swissport, dass das Wachstum der Luftfrachtabfertigung die allgemeine Bodenabfertigung an Flughäfen noch einige Zeit übertreffen wird. Das Unternehmen hat der Fracht eine strategische Priorität eingeräumt und sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um seinen zweitgrößten Geschäftsbereich in den nächsten Jahren von 5,1 Millionen Tonnen im Jahr 2021 auf über 6 Millionen Tonnen zu steigern.

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