Logo des Flughafens Athen (Foto: Jan Gruber).
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Flughafen Athen meldet Gewinnrückgang trotz Passagierzuwachs

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Der Betreiber des Flughafens Athen International Airport (AIA) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet. Der Gewinn sank demnach um 4,8 Prozent auf 185,8 Millionen Euro, gegenüber 195,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang erfolgte, obwohl der Flughafen einen deutlichen Anstieg des Passagierverkehrs verbuchen konnte.

Der Passagierzuwachs des Flughafens Athen in den ersten neun Monaten des Jahres war robust. Nach Angaben des Betreibers wurden in diesem Zeitraum insgesamt 26,19 Millionen Fluggäste abgefertigt, was einem Wachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das starke Verkehrsaufkommen führte zwar zu bescheidenen Umsatzzuwächsen, diese wurden jedoch durch zwei wesentliche Faktoren überkompensiert, die das Ergebnis belasteten. Zum einen sind die Betriebskosten deutlich gestiegen, was unter anderem auf höhere Löhne, gestiegene Stromkosten und den zusätzlichen Ressourcenbedarf zur Bewältigung des höheren Verkehrsaufkommens zurückzuführen ist.

Zum anderen wirkte sich eine höhere variable Konzessionsgebühr negativ auf den Nettogewinn aus. Diese Gebühr ist Teil der vertraglichen Vereinbarungen mit dem griechischen Staat, der einen signifikanten Anteil am Flughafen hält. Die Höhe der Konzessionsgebühr ist an die Geschäftsentwicklung des Flughafens gekoppelt und steigt somit mit dem Umsatz und dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), was einen Teil des zusätzlichen Umsatzes direkt abschöpft. Berichten zufolge erreichten die Erträge aus dem Flugbetrieb im dritten Quartal 167 Millionen Euro, wobei Anpassungen der Flughafenentgelte zu einem geringeren Umsatzwachstum im Flugbetrieb führten, als es das Verkehrswachstum vermuten ließ.

Trotz des Gewinnrückgangs in den ersten neun Monaten hält der Flughafenbetreiber an seiner Prognose fest und erwartet, den Nettogewinn für das gesamte Geschäftsjahr 2025 bei rund 200 Millionen Euro zu halten. Das Management des AIA sieht die operative Leistung weiterhin als stark an. Unabhängig von den Finanzergebnissen plant der Flughafen zudem einen Führungswechsel: Der amtierende CEO, Herr Paraschis, wird Ende Januar 2026 von seinem Posten zurücktreten. Parallel dazu laufen am AIA umfangreiche Investitionen in die Erweiterung des Haupt- und Satellitenterminals, um das steigende Verkehrsaufkommen langfristig bewältigen zu können.

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