November 6, 2025

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November 6, 2025

ADV-Jahrestagung: Deutsche Flughäfen fordern Entlastung und besseren Schutz vor Drohnen

Die Vorstände und Geschäftsführer der deutschen Flughäfen haben auf der Jahrestagung des Flughafenverbandes ADV in Düsseldorf die Bundesregierung und EU-Institutionen zu dringenden Maßnahmen aufgerufen. Angesichts geopolitischer Spannungen, steigender Kosten und wachsender regulatorischer Lasten sehen die Flughäfen den Luftverkehrsstandort Deutschland an einem Wendepunkt und warnen vor einem drohenden Verlust von Marktanteilen. Ein zentrales Thema der Tagung war die zunehmende Gefährdung durch Drohnenvorfälle. Die jüngsten Sichtungen, unter anderem in München und Brüssel, unterstreichen, dass Drohnen ein Sicherheitsrisiko mit systemischer Dimension darstellen, das zu Beinahe-Zusammenstößen und Flugausfällen führen kann. ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach forderte den Staat auf, seine hoheitliche Verantwortung für den Schutz kritischer Infrastrukturen wahrzunehmen. Demnach dürften die Flughäfen mit der Detektion und Abwehr von Drohnen nicht allein gelassen werden. Des Weiteren kritisierten die deutschen Flughäfen die wachsende Regulierungswut und Bürokratie auf EU- und nationaler Ebene, die jährliche Kosten in Millionenhöhe verursache. Die ADV fordert einen sofortigen Bürokratieabbau und die Verschlankung von Genehmigungsprozessen. Um die Wettbewerbsbedingungen nachhaltig zu verbessern, appellieren die Flughäfen an die Politik, die staatlichen Standortkosten zu senken, die Luftverkehrsteuer abzuschaffen und die Luftsicherheitsgebühren zu deckeln. Lars Redeligx, ADV-Vizepräsident und Gastgeber, fasste zusammen, dass die Flughäfen entschlossene Unterstützung von der Politik erwarteten, um ihre Funktion als Plattformen für Mobilität, Wirtschaft und Innovation weiter erfüllen zu können. Zusätzlich fordern die Flughäfen den Ausbau der Konnektivität durch das Vorantreiben neuer Luftverkehrsabkommen mit Wachstumsmärkten sowie die Absicherung der Flugsicherungskosten an kleineren Flughäfen. Der Luftverkehr wird von der ADV als „Lebensader für Regionen, Unternehmen und Menschen“ eingestuft, deren Zukunft durch die aktuellen Belastungen gefährdet

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Österreich: AIA-Spitze fordert Reduktion der Standortkosten

In der neuesten Episode des Podcasts „#ON Air“ diskutierten Dr. Peter Malanik, Geschäftsführer der Aviation Industry Austria (AIA), und Julian Jäger, AIA-Präsident und Vorstand der Flughafen Wien AG, die aktuelle Lage des österreichischen Luftfahrtsektors. Trotz eines grundsätzlich positiven Reisejahres warnen die Experten vor zunehmenden Herausforderungen durch steigende Standortkosten und den Rückzug von Billigfluggesellschaften. Julian Jäger zog im Gespräch eine positive Bilanz und betonte, dass sich die Luftfahrt in Österreich auf einem Rekordniveau befinde, wobei insbesondere der Flughafen Wien ein starkes Reisejahr verzeichne. Dennoch fordern die AIA-Spitze und weitere Branchenvertreter dringende Reformen. Jäger wies darauf hin, dass die heimische Luftfahrtindustrie ihre gesamte Infrastruktur selbst finanziere und zusätzlich jährlich 170 Millionen Euro an den Staat als Ticketabgabe abführe. Um weiterhin vom globalen Passagieraufschwung profitieren zu können, müssten wachstumshemmende Belastungen wie die Ticketabgabe beseitigt oder zumindest reduziert werden. Zentrale Themen der Diskussion waren neben der Reduktion der Standortkosten auch die Auswirkungen des Rückzugs von Low-Cost-Carriern (LCCs), die Chancen für Regionalflughäfen und die Entwicklung von Potentialmärkten. Der Hub Flughafen Wien steht dabei im Fokus: Sein Ausbau soll zu einer Steigerung von Ergebnis und Servicequalität führen. Die Luftfahrt trage wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Tourismusstandort Österreich bei. Malanik und Jäger sehen die Beseitigung der Abgaben als entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Vergleich zu gewährleisten. Experten der Branche betonen, dass gerade im harten Wettbewerb mit den Nachbarländern, in denen teilweise geringere oder keine vergleichbaren Abgaben existieren, jede zusätzliche Belastung die Standortattraktivität mindere. Der Podcast „#ON Air“ dient der Information und Diskussion über

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Tschechische Urlauber zeigen steigendes Interesse an Fernreisen im Winter

Tschechische Touristen zeigen in der kommenden Wintersaison ein deutlich gesteigertes Interesse an exotischen Urlaubszielen. Nach Angaben des Reiseportals Dovolena.cz ist die Zahl der gebuchten Fernreisen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Die Nachfrage verlagert sich damit stärker von traditionellen Winterzielen hin zu Destinationen mit Sonnengarantie. Zu den beliebtesten Reisezielen zählen in diesem Winter die Dominikanische Republik, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kap Verde und die Malediven. Besonders hervorzuheben ist die Dominikanische Republik, deren Interesse sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Martina Hrnčířová, Vertriebsleiterin bei Student Agency Travel, bestätigte einen Buchungsanstieg von 129 Prozent für das karibische Land. Kap Verde lockt ebenfalls mit seinem ganzjährig milden Klima und den Stränden des Atlantiks. Allen genannten exotischen Zielen ist gemein, dass sie moderne Resorts mit All-inclusive-Angeboten bereitstellen, die bei den Gästen hoch im Kurs stehen. Neben den Top-Zielen verzeichnen auch Indonesien, Mexiko, Tansania und Oman ein wachsendes Interesse bei tschechischen Reisenden. Die gestiegene Nachfrage nach Fernreisen spiegelt sich auch in der erhöhten Ausgabebereitschaft der Kunden wider. Während der durchschnittliche Reisepreis pro Person im letzten Jahr noch bei 40.850 CZK lag, stieg er in dieser Saison auf 51.700 CZK. Bei einem aktuellen Umrechnungskurs von etwa 24,3 CZK pro Euro entspricht dies einer Steigerung von circa 1.680 Euro auf rund 2.128 Euro pro Person. Dies deutet auf eine Verschiebung hin zu hochwertigeren und längeren Urlaubsaufenthalten. Der Trend zu exotischen Fernreisen bei tschechischen Touristen steht im Einklang mit einer allgemeinen Marktentwicklung in Mitteleuropa, bei der die Konsumenten nach der Erholung des Reisemarktes

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Tankstellenpreise ignorieren Rohöl-Tief: ÖAMTC kritisiert Festigung der Spritpreise

Trotz des niedrigsten Rohölpreises des Jahres im Oktober sind die Kraftstoffpreise an den Tankstellen im Inland weitgehend unverändert geblieben. Der Preis für OPEC-Rohöl lag im Oktober bei rund 56 Euro je Barrel – dennoch stagnierten die Durchschnittspreise für Super bei 1,503 Euro pro Liter und für Diesel bei 1,512 Euro pro Liter. Dies entspricht nahezu dem Niveau des Vormonats September, was die Preise den dritten Monat in Folge auf der Stelle treten lässt. Der ÖAMTC zeigt sich angesichts dieser Entwicklung verwundert und kritisiert die mangelnde Weitergabe des günstigeren Rohöls an die Konsumenten. Nach Angaben des Mobilitätsclubs waren die Preise im Mai des Jahres bei sogar leicht höheren Rohölnotierungen deutlich günstiger: Super kostete damals knapp 1,4 Cent und Diesel sogar vier Cent weniger als im aktuellen Oktober-Durchschnitt. Auch der ARBÖ unterstützt diese Kritik und betont, dass die Autofahrer angesichts international gesunkener Ölpreise und stabiler nationaler Faktoren wie der CO₂-Bepreisung, die im Jahr 2025 bei etwa 15 Cent pro Liter Benzin liegt, zu viel bezahlen. Unabhängig von den Monatsdurchschnittswerten zeigte die Analyse des ÖAMTC erneut die hohe Preisschwankung im Wochenverlauf. Am Wochenende – insbesondere Samstags und Sonntags – lagen die Durchschnittspreise für Kraftstoffe tendenziell unter 1,50 Euro pro Liter, während sie unter der Woche meist darüber lagen. Die Preisgestaltung wird durch die gesetzliche Regelung beeinflusst, dass Preise zwar jederzeit gesenkt, jedoch nur einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden dürfen. Tankstellen nutzen dies oft, um den Mittagspreis höher anzusetzen und sich so Spielraum für spätere Preissenkungen am Nachmittag und Abend zu

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Wizz Air reagiert auf „Beziehungsdynamiken“: „Flexible Travel Partner“ für späte Namensänderungen

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat mit der Einführung der Option „Flexible Travel Partner“ auf aktuelle gesellschaftliche Trends reagiert, die eine größere Unverbindlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen kennzeichnen. Die Airline ermöglicht es Reisenden nun, einen Flug zu buchen und sich erst später auf die namentliche Festlegung ihrer Mitreisenden zu beschränken. Die neue Option richtet sich an Kunden, die frühzeitig ihre Reisepläne fixieren möchten, ohne sich vorschnell auf einen Reisepartner festlegen zu müssen. Kunden können bis zu neun unbenannte Passagiere zu einer Buchung hinzufügen und deren Namen bis zu drei Stunden vor Abflug eintragen lassen. Alle Flugpreise und Servicegebühren sind im Voraus zu entrichten, die Namensänderungen sind jedoch jederzeit vor dem Check-in möglich. Wizz Air reagiert damit auf die Unvorhersehbarkeit moderner Beziehungen und bietet eine Lösung, um frühzeitig von günstigen Tarifen zu profitieren, ohne sich in ihrer persönlichen Lebensplanung einzuschränken. Anastasia Novak, Corporate Communications Manager von Wizz Air, erklärte, dass Beziehungen unvorhersehbar seien, Flugtickets jedoch nicht sein sollten. Die Option „Flexible Travel Partner“ ermögliche es den Passagieren, spontan zu bleiben und sich für ein Reiseziel zu entscheiden, auch wenn sie noch nicht bereit seien, sich für eine andere Person zu entscheiden. Die neue Funktion ist sowohl auf der Webseite wizzair.com als auch über die Mobile App der Fluggesellschaft verfügbar. Die Einführung dieser flexiblen Buchungsoption unterstreicht den Fokus von Wizz Air auf das Individualisierungsbedürfnis der Passagiere und auf die Minimierung von Komplikationen, die durch kurzfristige Änderungen in der Reisebegleitung entstehen können. Mit der Möglichkeit, clever zu sparen und die Auswahl offen zu halten, bedient

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Flughafen Erfurt-Weimar gewinnt AIDA Cruises als neuen Partner für Mittelmeerflüge

Der Flughafen Erfurt-Weimar (ERF) erweitert sein Flugangebot im Sommer 2026 durch eine neue Partnerschaft mit dem Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises. Ab dem 28. März bis zum 7. November 2026 bietet AIDA exklusive Zubringerflüge von der thüringischen Landeshauptstadt nach Palma de Mallorca (PMI) an. Von dort aus starten die Urlauber zu ihren Kreuzfahrten mit dem Schiff AIDAcosma ins westliche Mittelmeer. Die Flüge sind ab sofort buchbar. Die Kreuzfahrten mit der AIDAcosma im Sommer 2026 umfassen verschiedene Mittelmeer-Reisen, darunter die „Große Mittelmeer-Reise“. Die Routen führen zu beliebten Zielen in Spanien, Frankreich, Italien sowie den Balearen. Durch die Kooperation mit der spanischen Fluggesellschaft Air Nostrum Iberia Regional werden die Zubringerflüge mit einer modernen Bombardier CRJ1000 durchgeführt, die über 100 Sitze verfügt und einen bequemen Sitzabstand von 79 Zentimetern bietet. Die Flüge sind als durchgehende Kette konzipiert. Die Flugverbindung von Erfurt nach Mallorca wird im Aktionszeitraum jeden Samstag angeboten. Der Abflug in Erfurt ist für 15:10 Uhr geplant, mit Ankunft auf Mallorca um 17:45 Uhr. Der Rückflug startet jeweils um 12:00 Uhr in Palma und landet um 14:30 Uhr in Erfurt. Hans-Holm Bühl, Leiter Vertrieb am Flughafen Erfurt-Weimar, zeigte sich erfreut über die Entscheidung von AIDA Cruises, einem der führenden Anbieter auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt, den Flughafen Erfurt als Abflughafen zu nutzen. Mit dem Premium-Produkt werde das Angebot des Flughafens für den Sommer 2026 deutlich erweitert. Die Aufnahme dieser exklusiven Charterflüge von einem großen Reiseanbieter stellt für den Regionalflughafen Erfurt-Weimar einen wichtigen Schritt zur Stärkung seiner touristischen Relevanz dar und folgt dem Trend der Kreuzfahrtindustrie,

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Lufthansa prüft doch Kauf des Airbus A321XLR angesichts wachsender Konkurrenz

Die Lufthansa Group, deren Führungskräfte den Airbus A321XLR in der Vergangenheit eher als Nischenprodukt denn als revolutionären Langstreckenjet eingestuft hatten, sieht sich nun gezwungen, ihre strategische Haltung zu diesem Flugzeugtyp grundlegend zu überdenken. Angesichts der aggressiven Flottenpolitik von direkten Wettbewerbern und insbesondere dem Einsatz des XLR durch den engen Joint-Venture-Partner United Airlines auf den Transatlantikrouten, nimmt der deutsche Luftfahrtkonzern eine interne Neuberechnung des Business Case vor. Obwohl Konzernchef Carsten Spohr die Erwartungen bisher dämpfte, bestätigte Vorstandsmitglied Dieter Vranckx, dass derzeit analysiert werde, inwiefern der Airbus A321XLR, der 8.700 Kilometer nonstop fliegen kann, Mehrwert für die Lufthansa Group schaffen könnte. Diese Neubewertung signalisiert eine mögliche Kehrtwende, die durch den zunehmenden Wettbewerbsdruck auf dem lukrativen Nordatlantikmarkt ausgelöst wird. Der A321XLR: Technologische Neuerung schafft strategisches Dilemma Der Airbus A321XLR (Xtra Long Range) ist technologisch so konzipiert, dass er die Lücke zwischen traditionellen Schmalrumpfflugzeugen für Kurz- und Mittelstrecken und Großraumflugzeugen (Widebodies) für Langstrecken schließt. Durch den Einbau eines Integraltanks im Rumpf und weitere technische Anpassungen hat Airbus dem Jet die Fähigkeit verliehen, Ziele in Nordamerika oder Asien direkt anzufliegen, die bisher den größeren Flugzeugtypen vorbehalten waren. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte bereits 2019 und erneut 2024 die Relevanz des XLR für das dominante Hub-System der Lufthansa relativiert und argumentiert, dass nur wenige Routen im Konzernnetz die spezifische Reichweite des XLR benötigen würden. Die Lufthansa setzt traditionell auf den Umsteigeverkehr an ihren großen Interkontinental-Drehkreuzen (Hubs) und bedient Langstrecken primär mit Widebody-Jets wie dem Airbus A350 oder der Boeing 787. Der wachsende Druck durch die Konkurrenz zwingt

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Wiener Flughafen als Technologie-Drehscheibe: New Technologies Summit bündelt Innovationskraft

Der New Technologies Summit 2025 am Flughafen Wien hat am 3. und 4. November führende Experten, Unternehmen und Organisationen aus dem gesamten DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) zusammengebracht. Rund 500 Gäste und 200 Organisationen nahmen am zweitägigen Kongress im Vienna Airport Conference & Innovation Center teil, der sich auf die Gestaltung der Zukunft durch Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), autonome Systeme, Virtual/Augmented Reality und Robotik konzentrierte. Die Veranstaltung wurde durch den Geschäftsführenden Leiter der Sektion für Digitalisierung und E-Government, Wolfgang Ebner, und den Vorstand der Flughafen Wien AG, Julian Jäger, eröffnet. Beide betonten die zentrale Rolle digitaler Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit, die Standortentwicklung und den gesellschaftlichen Fortschritt in Europa. Christoph Schmidt, Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center, unterstrich, dass Technologien wie KI und Robotik längst gelebte Realität seien und entschlossen in Geschäftsmodelle integriert werden müssten, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern. Das Programm bot eine Mischung aus Keynotes, Podiumsdiskussionen, Workshops und einer interaktiven Ausstellung. Zu den Hauptpartnern des Summits zählten Unternehmen wie NIO, AWS Connect, Wiener Stadtwerke, EY und die WKO, ergänzt durch zahlreiche weitere Akteure aus Forschung und Industrie, darunter IBM, ÖBB und die Österreichische Post. Der Flughafen Wien selbst setzt laut Julian Jäger konsequent auf Digitalisierung und Innovation, um Prozesse in der Luftfahrt zu optimieren und das Reiseerlebnis der Passagiere zu verbessern. Die Veranstaltung, die erstmals stattfand, schließt laut dem Veranstalter Hans Sailer eine Lücke im österreichischen Event-Markt und etabliert sich als wichtige Plattform für Innovation, Fortschritt und Networking im Technologiebereich. Die Wahl des Veranstaltungsortes, des Vienna

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Gegenwind für Air France-KLM: Streiks und Steuerlast dämpfen Sommergeschäft trotz Umsatzwachstums

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat im ertragsstarken dritten Quartal des Jahres 2025 zwar ein Umsatzwachstum verzeichnet, jedoch die Erwartungen der Analysten beim operativen Gewinn verfehlt. Streiks der Fluglotsen in Frankreich sowie des Bodenpersonals in den Niederlanden und die gestiegene Belastung durch höhere Ticketsteuern im niederländischen Markt bremsten den Gewinnsprung. Der Konzern verzeichnete im Sommer zwar einen Umsatzanstieg um knapp drei Prozent auf 9,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal, der Nettogewinn sank jedoch um sechs Prozent auf 730 Millionen Euro. Das operative Tagesgeschäft litt ebenfalls unter den Widrigkeiten und wuchs nur moderat um zwei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Volatilität des Luftfahrtsektors, in dem externe Faktoren wie Arbeitskämpfe und staatliche Abgaben die finanzielle Performance direkt beeinflussen. Externe Belastungen schmälern Gewinnaussichten Konzernchef Ben Smith hob hervor, dass sich das Geschäft mit Premium-Tickets – insbesondere die Business und First Class sowohl bei der französischen Air France als auch bei der niederländischen KLM – weiterhin robust entwickelt habe. Die hohe Nachfrage in diesen margenstarken Segmenten konnte jedoch die negativen Auswirkungen externer Schocks nicht vollständig kompensieren. Air France-KLM bezifferte die finanzielle Belastung, die unmittelbar aus den Arbeitskämpfen resultierte, auf rund 50 Millionen Euro. Dazu zählten in Frankreich ein Streik der Fluglotsen und in den Niederlanden zwei separate Ausstände des Bodenpersonals bei KLM. Streiks in der Luftfahrt führen typischerweise zu massiven Flugausfällen, Verspätungen und erhöhten Kosten für Umbuchungen sowie Passagierentschädigungen. Berichten zufolge kostet ein Streiktag einen Luftfahrtriesen wie Air France-KLM schnell einen zweistelligen Millionenbetrag, was die kalkulierte Belastung von 50

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Schladming: Drei neue Bergbahnen für mehr Komfort

Die Tourismusregion Schladming-Dachstein startet mit einem spektakulären Ski Opening und massiven Infrastrukturinvestitionen in die Wintersaison 2025/2026. Zum Auftakt vom 5. bis 7. Dezember 2025 geben die Backstreet Boys im Planai-Stadion drei aufeinanderfolgende Konzerte, das einzige Europa-Gastspiel der Boygroup in dieser Saison, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums ihres Albums „Millennium“. Parallel zum musikalischen Paukenschlag wird die Qualität der Schladminger 4-Berge-Skischaukel durch die Inbetriebnahme von gleich drei neuen Bergbahnen deutlich erhöht. Auf der Planai sorgt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ mit Sitzheizung und Wetterschutzhauben für eine komfortable Verbindung, welche die Fahrzeit auf rund drei Minuten verkürzt und 3.000 Personen pro Stunde befördern kann. Am Hauser Kaibling ersetzt die neue 10er-Gondelbahn „Senderbahn“ die bisherige 4er-Sesselbahn. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen, betonte, dass die neuen Anlagen eine „Super Connection“ zwischen Planai und Hauser Kaibling schaffen und die Verbindung auf ein neues Qualitätsniveau heben. Eine dritte neue Bahn ist die 8er-Gondelbahn auf der Fageralm in Forstau, die als Familienskigebiet positioniert ist. Die Bahn ersetzt zwei ältere Doppelsesselbahnen. Geschäftsführer Daniel Berchthaller erklärte, dass man gezielt in die Qualität und Zukunft der Fageralm investiere. Über die reinen Pisten-Neuerungen hinaus setzt die Region ein starkes Zeichen für Familien: Kinder bis sechs Jahre (Jahrgang 2020 und jünger) fahren in der gesamten 4-Berge-Skischaukel sowie auf den kleineren Skibergen und dem Dachstein-Gletscher ab dieser Saison gratis Ski. Abseits der Pisten bietet Schladming-Dachstein weiterhin ein umfangreiches Angebot: Dazu zählen 220 Kilometer Langlaufloipen in Ramsau am Dachstein und 300 Kilometer Winterwanderwege. Ein Höhepunkt im Eventkalender ist der Dachsteinlauf im Januar 2026, eine der größten

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