Der Dortmund Airport hat sein Streckennetz in Richtung Osteuropa signifikant ausgebaut und bedient seit Ende März 2026 wieder die Ziele Breslau in Polen sowie Târgu Mureș in Rumänien. In Kooperation mit dem Low-Cost-Carrier Wizz Air wurden die Verbindungen feierlich auf dem Vorfeld eingeweiht.
Die polnische Metropole Breslau wird zunächst zweimal wöchentlich angeflogen, wobei die Frequenzen bereits für den kommenden Juni auf drei und für den Winterflugplan auf vier wöchentliche Rotationen hochgestuft werden sollen. Mit einer Flugzeit von etwa 80 Minuten stärkt diese Route die Anbindung an den Südwesten Polens, der sowohl für den Städtetourismus als auch für Geschäftsreisende aufgrund der dort ansässigen internationalen Unternehmen an Bedeutung gewinnt.
Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Polen mit nun fünf Zielgebieten einer der wichtigsten Märkte für den Dortmunder Flughafen bleibt. Breslau, oft als „Venedig des Ostens“ bezeichnet, verfügt über eine gewachsene Infrastruktur mit über 100 Brücken und gilt als dynamischer Wirtschaftsstandort für Start-ups. Die Wiederaufnahme dieser Strecke folgt einer strategischen Neuausrichtung von Wizz Air, die ihre Kapazitäten an Sekundärflughäfen wie Dortmund weiter bündelt, um die hohe Nachfrage im Segment der ethnischen Verkehre sowie bei Kurztrips zu bedienen. Der Flughafen Dortmund festigt damit seine Rolle als zentrales Drehkreuz für Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa innerhalb des bevölkerungsreichen Ruhrgebiets.
Parallel dazu wurde die Verbindung nach Târgu Mureș im Herzen Siebenbürgens neu gestartet. Mit insgesamt neun Destinationen ist Rumänien aktuell das Land mit den meisten Direktverbindungen ab Dortmund. Die Region Transsilvaneien ist nicht nur als kulturelles Zentrum mit ungarischen und deutschen Einflüssen bekannt, sondern dient auch als logistisches Tor zur Karpatenregion. Die Flugzeit beträgt rund zwei Stunden und wird mit Maschinen des Typs Airbus A320 durchgeführt. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die verstärkte Anbindung Rumäniens auch mit der wirtschaftlichen Verflechtung der Industriezweige in Westfalen und Osteuropa zusammenhängt, was ein stabiles Aufkommen im Business-Bereich garantiert.
Der Ausbau dieser Strecken ist Teil einer umfassenden Sommeroffensive des Dortmund Airport, der im Jahr 2026 mit einem weiteren Passagierwachstum rechnet. Durch die tägliche Verfügbarkeit verschiedener osteuropäischer Ziele positioniert sich der Standort als konkurrenzfähige Alternative zu den größeren Hubs in Düsseldorf oder Köln/Bonn. Die Flughafengeschäftsführung betont, dass die Verlässlichkeit der Partnerschaft mit Wizz Air entscheidend für die Planungssicherheit der operativen Abläufe ist. Mit den neuen Frequenzen reagiert der Airport auf die steigende Mobilität innerhalb der erweiterten Europäischen Union und fördert den direkten Austausch zwischen den Metropolregionen.