Flughafen Köln/Bonn (Foto: Jan Gruber).
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Flughafen Köln/Bonn erwartet hohe Passagierzahlen zum Osterreiseverkehr

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Mit dem Beginn der Osterferien am 27. März 2026 stellt sich der Flughafen Köln/Bonn auf die erste große Reisewelle des Jahres ein. Bis zum 12. April rechnet der Flughafenbetreiber mit insgesamt rund 485.000 Fluggästen.

Besonders am Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag wird mit etwa 123.000 Reisenden ein massives Verkehrsaufkommen erwartet. Als Spitzentag der gesamten Ferienperiode gilt voraussichtlich der 12. April, an dem mehr als 34.000 Passagiere abgefertigt werden sollen. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung, betonte die intensive Vorbereitung mit allen Systempartnern, um den operativen Ablauf trotz des hohen Volumens stabil zu halten.

Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass der Flughafen Köln/Bonn im Vergleich zum Vorjahr seine Kapazitäten durch den neuen Sommerflugplan, der am 29. März in Kraft tritt, deutlich erweitert hat. Das Streckennetz wächst um zwölf neue Destinationen, worunter sich Ziele wie Belgrad, Rimini und Podgorica befinden. Die Nachfrage konzentriert sich weiterhin stark auf klassische Warmwasser-Ziele in der Türkei, Spanien und Italien, ergänzt durch Städtereisen nach London, Wien und Istanbul. Um die Effizienz bei der Abfertigung zu steigern, wurden am Standort massiv digitale Services ausgebaut. Dazu gehören automatisierte Möglichkeiten zur Gepäckaufgabe (Self-Bag-Drop-Off) für Kunden großer Airlines wie Eurowings, Lufthansa und Ryanair sowie die Option, vorab feste Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle zu buchen.

Ein wesentlicher Faktor für den Reisekomfort in dieser Saison ist die laufende technische Modernisierung der Kontrollstellen. Der Flughafen investiert aktuell in die flächendeckende Umrüstung auf moderne CT-Scanner. Zum Ferienstart stehen bereits fünf dieser neuen Kontrollspuren zur Verfügung, die es ermöglichen, Flüssigkeiten und elektronische Geräte während der Durchleuchtung im Handgepäck zu belassen. Da der Umbau jedoch bei laufendem Betrieb erfolgt und noch nicht alle Spuren umgerüstet sind, müssen Passagiere teilweise weiterhin die herkömmlichen Flüssigkeitsregeln beachten. Die vollständige Implementierung der neuen Technologie soll bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein, um die Abfertigungsgeschwindigkeit nachhaltig zu erhöhen. Neben den prozesstechnischen Verbesserungen wurde auch die Infrastruktur in den Terminals modernisiert. Der Umbau der Gastronomieflächen in beiden Terminals ist pünktlich zur ersten Reisewelle abgeschlossen, was das Angebot sowohl im öffentlichen Bereich als auch hinter der Sicherheitskontrolle erweitert. Zusätzliches Sitzmobiliar auf der Luftseite soll die Aufenthaltsqualität für Transit- und Wartegäste verbessern. Trotz dieser Optimierungen rät die Flughafenleitung allen Reisenden, aufgrund baustellenbedingter Wegeführungen und des hohen Passagieraufkommens an den Wochenenden, deutlich mehr Zeit für die Anreise und die behördlichen Kontrollen einzuplanen.

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