März 26, 2026

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März 26, 2026

Debatte um Herkunftskennzeichnung in der österreichischen Gastronomie

Die Rückkehr des Guide Michelin auf nationaler Ebene in Österreich wird von Branchenvertretern als bedeutender Impuls für den Kulinarik-Standort gewertet. In diesem Zusammenhang entbrannte im Rahmen eines Live-Podcasts in Schladming eine Diskussion über die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie. Hannes Royer, Gründer des Vereins Land schafft Leben, kritisierte dabei die Diskrepanz zwischen der gepflegten österreichischen Kulturlandschaft und dem häufigen Rückgriff der Gastbetriebe auf preiswerte Importware, insbesondere bei Fleischprodukten. Während die Landwirtschaft die Basis für den Tourismus bilde, fehle in der Praxis oft die konsequente Entscheidung für heimische Erzeugnisse auf dem Teller. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Beobachtung, dass der Kostendruck in der Branche zu einem Wachstum im Preiseinstiegssegment führt. Manuel Hofer, Geschäftsleiter Einkauf beim Großhändler Transgourmet, bestätigte, dass viele Gastronomen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vermehrt zu günstiger Importware greifen, obwohl das Sortiment an österreichischen Produkten quantitativ das größte bleibt. Interessanterweise verzeichnet das Bio-Segment im Großhandel aktuell Zuwächse von über 20 Prozent, was auf eine Polarisierung des Marktes hindeutet. Hofer betonte zudem, dass die Verfügbarkeit heimischer Ware entgegen häufiger Branchenargumente flächendeckend gegeben sei, sofern die entsprechende Nachfrage seitens der Gastronomie bestehe. Die politische Ausgestaltung einer Kennzeichnungspflicht bleibt jedoch ein Streitpunkt zwischen Landwirtschaft und Wirtschaftsvertretern. Alois Rainer, Gastronomie-Obmann der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), warnte vor den bürokratischen Hürden einer gesetzlichen Verpflichtung und plädierte stattdessen für den Ausbau freiwilliger Transparenzsysteme. Die WKO sieht in zusätzlichen staatlichen Auflagen eine Belastung für die ohnehin unter Personalmangel leidenden Betriebe. Demgegenüber steht die Forderung nach einer klaren gesetzlichen Regelung, um die österreichische Qualität als Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem

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Vietnam Airlines reduziert Inlandsflüge aufgrund drohender Treibstoffengpässe

Die staatliche Fluggesellschaft Vietnam Airlines sieht sich gezwungen, ab dem 1. April 2026 ihr Flugangebot massiv einzuschränken. Wie die vietnamesische Luftfahrtbehörde CAAV mitteilte, werden insgesamt 23 Flüge pro Woche auf verschiedenen Inlandsrouten gestrichen. Besonders betroffen sind Verbindungen vom wirtschaftlichen Zentrum Ho-Chi-Minh-Stadt in andere Landesteile. Hintergrund dieser drastischen Maßnahme sind akute Kerosinengpässe, die unmittelbar auf Lieferunterbrechungen infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zurückzuführen sind. Da Vietnam seinen Bedarf an Flugkraftstoff zu einem überwältigenden Anteil durch Importe deckt, reagiert der nationale Luftverkehrssektor hochsensibel auf Instabilitäten in den globalen Lieferketten. Zusätzliche Recherchen zur regionalen Versorgungslage verdeutlichen die Komplexität der Krise: Wichtige Lieferanten wie China und Thailand haben ihre Kerosinexporte nach Vietnam bereits vor einiger Zeit eingestellt. Grund hierfür sind die Auswirkungen des Krieges im Iran, der die Transportwege und Produktionskapazitäten in der gesamten Region belastet. Die vietnamesische Regierung prüft derzeit Möglichkeiten zur Diversifizierung der Importquellen, doch kurzfristig bleibt die Treibstoffverfügbarkeit stark eingeschränkt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass neben Vietnam Airlines auch andere lokale Fluggesellschaften wie Vietjet Air und Bamboo Airways unter dem Druck steigender Beschaffungskosten und versiegender Kraftstoffquellen stehen, was die Stabilität des gesamten Binnenmarktes gefährdet. Parallel zur Ausdünnung des Flugplans bereiten die vietnamesischen Luftfahrtunternehmen die Einführung von Treibstoffzuschlägen für internationale Flugstrecken vor. Diese sollen ebenfalls Anfang April 2026 in Kraft treten, um die explodierenden Kosten für Kerosin auf dem Weltmarkt abzufedern. Die CAAV koordiniert diesen Prozess, um eine einheitliche Preisgestaltung und die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der Carrier sicherzustellen. Analysten befürchten, dass die Kombination aus reduziertem Angebot im Inland und höheren Ticketpreisen für

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Sonderlackierung zum Jubiläum: Lufthansa würdigt Belegschaft auf Airbus A321neo

Die Deutsche Lufthansa AG feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen und markiert diesen Meilenstein mit einer besonderen Flugzeuglackierung. Ein Airbus A321neo mit der Registrierung D-AEIM und dem Taufnamen „Hamm“ wurde mit einem Design versehen, das unter dem Motto „Made by many. Remembered by all“ steht. Im Gegensatz zu klassischen Retrolackierungen konzentriert sich diese Gestaltung auf die persönlichen Geschichten und Erlebnisse der Angestellten. Zwölf ausgewählte Motive, die aus einem internen Ideenwettbewerb hervorgingen, zieren nun den Rumpf der Maschine. Laut Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, soll das Design die Historie des Unternehmens aus der Perspektive der Menschen erzählen, die im Flugbetrieb, in der Technik und in der Verwaltung tätig sind. Die Auswahl der Bildmotive erfolgte durch ein mehrstufiges Verfahren im Konzernintranet, bei dem die Belegschaft selbst über die Favoriten abstimmen konnte. Die Illustrationen decken ein breites Spektrum der Unternehmensgeschichte ab. So findet sich eine Darstellung des ersten deutsch-deutschen Linienflugs von Frankfurt nach Leipzig aus dem Jahr 1989 ebenso auf der Außenhaut wie private Anekdoten, darunter die Begegnung eines Paares beim Skifahren während eines Aufenthalts in Vancouver. Auch die technische Abteilung ist vertreten: Ein Motiv ineinandergreifender Hände symbolisiert die Kooperation zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen von Lufthansa Technik. Die Bilder sind in ein großflächiges Kranich-Logo integriert, das sich über den gesamten hinteren Teil des Flugzeugrumpfes erstreckt. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur verdeutlichen, dass der Airbus A321neo als eines der modernsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Lufthansa primär im europäischen Streckennetz eingesetzt wird. Die Maschine mit der Kennung D-AEIM gehört zur neuesten Generation der A320-Familie,

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Condor nimmt tägliche Flugverbindungen von Palma de Mallorca nach Dortmund und Münster wieder auf

Der deutsche Ferienflieger Condor weitet sein Streckennetz zum Sommerflugplan 2026 aus und kehrt an zwei wichtige Regionalstandorte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zurück. Ab dem 1. Mai 2026 bedient die Fluggesellschaft wieder täglich die Routen von Palma de Mallorca nach Dortmund (DTM) sowie zum Flughafen Münster/Osnabrück (FMO). Diese Verbindungen waren im Oktober 2024 aus betrieblichen Gründen eingestellt worden. Mit der Wiederaufnahme reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Pauschalreisen und Individualflügen auf die Baleareninsel, die als wichtigstes touristisches Einzelziel im deutschen Luftverkehr gilt. Für die Durchführung der Flüge setzt Condor unterschiedliche Kapazitäten ein. Auf der Strecke nach Dortmund kommt ein Airbus A321 aus der eigenen Flotte zum Einsatz, der über rund 210 Sitzplätze verfügt. Die Verbindung nach Münster/Osnabrück wird hingegen im Rahmen eines Wet-Lease-Abkommens von der Partnergesellschaft Heston Airlines mit einem Airbus A320 bedient. Branchenanalysen zeigen, dass diese strategische Entscheidung den Wettbewerb an den Regionalflughäfen verschärft, da Condor hier in direkte Konkurrenz zu Anbietern wie Eurowings tritt, die diese Standorte ebenfalls hochfrequentiert ansteuern. Die tägliche Taktung soll insbesondere Reiseveranstaltern eine stabilere Planung ihrer Kontingente ermöglichen. Zusätzliche Marktbeobachtungen verdeutlichen, dass die Rückkehr von Condor an den Flughafen Dortmund eine wichtige Lücke im Sommerflugplan schließt, da der Airport verstärkt auf touristische Verkehre setzt, um das Passagieraufkommen zu stabilisieren. Am Flughafen Münster/Osnabrück wird die Kapazitätserweiterung ebenfalls positiv bewertet, da der Standort durch die täglichen Rotationen eine deutliche Aufwertung im Segment der Ferienflüge erfährt. Die Kooperation mit Heston Airlines ermöglicht es Condor dabei, die eigene Flotte für längere Routen oder stark ausgelastete Hubs

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Ruag International verzeichnet deutlichen Nettoverlust im Geschäftsjahr 2025

Der Schweizer Technologiekonzern Ruag International hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem erheblichen operativen Defizit abgeschlossen. Nach offiziellen Unternehmensangaben beläuft sich der Nettoverlust auf 119 Millionen Schweizer Franken, was etwa 130 Millionen Euro entspricht. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verschlechterte sich drastisch von einem Vorjahresplus in Höhe von 19,9 Millionen Franken auf minus 114,3 Millionen Franken. Dieser Rückgang steht in engem Zusammenhang mit der laufenden Transformation des Unternehmens und den damit verbundenen Einmalkosten. Während der Nettoumsatz nominal von 494,9 auf 412,0 Millionen Franken sank, weist das Unternehmen darauf hin, dass bereinigt um die Effekte aus Devestitionen ein organisches Umsatzwachstum von zwölf Prozent erzielt wurde. Zusätzliche Wirtschaftsanalysen verdeutlichen, dass das Ergebnis massiv durch die Entflechtung und den Verkauf ehemaliger Geschäftseinheiten beeinflusst wurde. Ruag International befindet sich in einem tiefgreifenden Privatisierungsprozess, bei dem das Unternehmen schrittweise in die Raumfahrtdivision Beyond Gravity umgewandelt wird. Die negativen Zahlen spiegeln unter anderem Wertberichtigungen und Rückstellungen wider, die im Zuge der Veräußerung des Flugzeugstrukturbaus und anderer Randbereiche notwendig wurden. Trotz des bilanziellen Verlusts bleibt die Liquidität des Konzerns mit einer Nettofinanzposition von 311,0 Millionen Franken solide, wenngleich dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um rund 109 Millionen Franken abgenommen hat. Branchenexperten beobachten den Umbau mit Interesse, da Beyond Gravity als Kernstück der künftigen Strategie eine führende Rolle im europäischen Raumfahrtmarkt einnehmen soll. Die Investitionen in neue Produktionskapazitäten, insbesondere für Satellitenstrukturen und Trägerraketen-Komponenten wie für das Ariane-Programm, belasten kurzfristig die Bilanz, sollen aber die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Der Rückgang des nominalen Umsatzes ist primär auf den

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Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Westjet und SAS im europäischen Flugverkehr

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet und die skandinavische Airline SAS haben eine signifikante Erweiterung ihrer bestehenden Codeshare-Vereinbarung angekündigt. Mit dem Start des Sommerflugplans am 29. März 2026 wird die Kooperation auf neun zusätzliche innereuropäische Strecken ausgeweitet, die von Kopenhagen aus bedient werden. Zu den neuen Zielen, die unter Westjet-Flugnummer vermarktet werden, gehören wichtige Wirtschaftszentren und Hauptstädte wie Düsseldorf, Oslo, Helsinki und Stockholm. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Konnektivität für Reisende aus Nordamerika zu erhöhen und den Zugang zum skandinavischen sowie nordeuropäischen Markt durch das Drehkreuz Kopenhagen zu optimieren. Branchenanalysen verdeutlichen, dass dieser Schritt in eine Phase verstärkter transatlantischer Partnerschaften fällt. SAS, die kürzlich den Wechsel von der Star Alliance zur SkyTeam-Allianz vollzogen hat, nutzt Kopenhagen zunehmend als strategisches Tor für Partnergesellschaften. Für Westjet bedeutet die Erweiterung eine Stärkung der eigenen Marktposition in Europa, ohne selbst zusätzliche Flugzeuge auf diesen Kurzstrecken einsetzen zu müssen. Die Passagiere profitieren dabei von durchgehenden Ticketbuchungen und aufeinander abgestimmten Gepäckbestimmungen, was den Umstieg am Flughafen Kopenhagen effizienter gestaltet. Neben den genannten Metropolen umfasst die Vereinbarung auch regionale Anbindungen innerhalb Skandinaviens, die für Geschäftsreisende von hoher Relevanz sind. Zusätzliche Daten aus dem Luftverkehrssektor zeigen, dass Westjet seine Kapazitäten nach Europa in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut hat, wobei der Fokus verstärkt auf Direktverbindungen von Calgary und Toronto zu europäischen Knotenpunkten liegt. Die Kooperation mit SAS ergänzt diese Langstreckenflüge durch ein dichtes Netz an Anschlussverbindungen. Experten weisen darauf hin, dass solche Partnerschaften für Fluggesellschaften wirtschaftlich äußerst attraktiv sind, da sie die Auslastung der Maschinen erhöhen und die Vertriebsreichweite

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Biometrische Passagiersteuerung ersetzt physische Trennung am Flughafen Manchester

Der Flughafen Manchester hat im Terminal 2 ein neues Betriebsmodell implementiert, das die herkömmliche räumliche Trennung von Inlands- und Auslandsreisenden aufhebt. Durch den Einsatz eines biometrischen Identitätsabgleichs des IT-Dienstleisters Amadeus werden Fluggäste digital gesteuert und nutzen dieselben Infrastrukturbereiche für Ankunft und Abflug. Das System prüft während der Bewegung durch das Terminal automatisch die Zugangsberechtigungen für spezifische Zonen. Damit reagiert der Flughafen auf die Ineffizienz starrer Terminalstrukturen, die oft zu einer Verdoppelung von Einrichtungen und einer geringeren Auslastung führen. Das neue Modell zielt darauf ab, die Kapazitäten der vorhandenen Gebäude besser auszuschöpfen und die Komplexität der Bodenabfertigung zu reduzieren. Zusätzliche Recherchen zur technischen Umsetzung verdeutlichen die Leistungsfähigkeit der Plattform: Laut Betreiberangaben erreicht das System eine stabile automatische Abgleichrate von rund 99 Prozent im laufenden Betrieb. Monatlich werden bereits Zehntausende Passagiere über diese biometrische Lösung abgefertigt. Während Reisende innerhalb der Common Travel Area (CTA) des Vereinigten Königreichs und Irlands das Terminal nahezu unterbrechungsfrei passieren können, werden internationale Passagiere durch die digitale Lenkung nahtlos zu den erforderlichen Grenzkontrollen der UK Border Force oder zu den E-Gates geleitet. Diese technologiegestützte Differenzierung ermöglicht es, unterschiedliche behördliche Anforderungen in einem gemeinsamen Raumsystem zu erfüllen, ohne gegen nationale Luftsicherheits- oder Grenzvorschriften zu verstoßen. Branchenexperten sehen in dem Projekt in Manchester ein Referenzmodell für die Modernisierung internationaler Luftverkehrsknotenpunkte. Der Verzicht auf physische Barrieren zwischen verschiedenen Passagierströmen erlaubt eine flexiblere Zuweisung von Gates und Wartebereichen, was besonders bei unvorhergesehenen Flugplanänderungen oder Verspätungen von Vorteil ist. Manchester investiert im Rahmen eines umfassenden Transformationsprogramms über eine Milliarde Pfund in die Modernisierung

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Schweizer Parlament beschließt neue Transitgebühr für den Alpentransit

Das Schweizer Parlament hat im März 2026 eine weitreichende Entscheidung zur Regulierung des Straßenverkehrs getroffen. Mit einer deutlichen Mehrheit von 173 zu 13 Stimmen im Nationalrat wurde für die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr gestimmt, nachdem bereits der Ständerat seine Zustimmung signalisiert hatte. Die neue Abgabe soll Reisende treffen, die das Land lediglich zur Durchquerung nutzen, ohne dort zu übernachten. Pro Durchfahrt ist ein Betrag von etwa 21 Schweizer Franken, umgerechnet rund 23 Euro, im Gespräch. Diese Gebühr fiele zusätzlich zur bereits bestehenden Autobahnvignette an, die derzeit 40 Franken kostet. Betroffen wären primär die stark frequentierten Nord-Süd-Achsen über den Gotthard und den San Bernardino. Hintergrund der Maßnahme ist die massive Verkehrsbelastung an den großen Alpentunneln. Statistische Auswertungen zeigen, dass etwa ein Drittel des alpenquerenden Verkehrs auf reine Transitfahrten entfällt. Insbesondere an Feiertagen wie Ostern oder Pfingsten führen diese Ströme regelmäßig zu kilometerlangen Staus vor den Tunnelportalen. Das geplante Modell sieht eine dynamische Preisgestaltung vor: Die Höhe der Abgabe könnte sich nach der aktuellen Verkehrsdichte, dem Wochentag und der Tageszeit richten. Durch höhere Kosten zu Spitzenzeiten soll ein Lenkungseffekt erzielt werden, der Autofahrer dazu bewegt, auf weniger belastete Zeitfenster auszuweichen, um den Verkehrsfluss in den engen Gebirgstälern zu stabilisieren. Technisch soll die Erfassung der Fahrzeuge vollautomatisch über ein Kamerasystem an den Ein- und Ausreisepunkten erfolgen. Fahrzeuge, die das Staatsgebiet innerhalb eines festzulegenden Zeitfensters – diskutiert werden etwa zwölf Stunden – wieder verlassen, würden demnach zur Kasse gebeten. Zusätzliche Brancheninformationen deuten darauf hin, dass die Umsetzung jedoch noch rechtliche Hürden zu nehmen hat.

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Kollision auf der Startbahn: Jetblue-Maschine bricht Start nach Zusammenstoß mit Kojoten ab

Ein Zwischenfall am Rhode Island International Airport in Providence hat am Dienstag, den 24. März 2026, die Risiken verdeutlicht, die landgebundene Wildtiere für den modernen Flugverkehr darstellen. Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Jetblue, die sich auf dem Weg zum New Yorker Flughafen JFK befand, kollidierte während des Startlaufs mit einem Kojoten. Der Vorfall zwang die Besatzung dazu, den Steigflug abzubrechen und das Flugzeug für eine Sicherheitsüberprüfung unmittelbar zum Ausgangsflughafen zurückzuführen. Obwohl weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder verletzt wurden und das Flugzeug nach einer eingehenden Inspektion unbeschädigt blieb, wirft das Ereignis ein Schlaglicht auf die komplexen Herausforderungen des Wildtiermanagements an aktiven Verkehrsflughäfen. Experten weisen darauf hin, dass Zusammenstöße mit Säugetieren zwar seltener als Vogelschläge sind, jedoch ein erhebliches Potenzial für operative Störungen und materielle Schäden bergen. Die Luftfahrtbehörden setzen zunehmend auf technologische Innovationen und bauliche Maßnahmen, um die Sicherheit auf den Rollfeldern zu erhöhen und das Eindringen von Wildtieren in sensible Sicherheitsbereiche zu verhindern. Gefahrenmoment beim Startlauf in Providence Der Flug von Providence nach New York verlief bis zum Erreichen der Startgeschwindigkeit routinemäßig, als die Insassen der Airbus A320 einen deutlichen Schlag verspürten. Passagiere berichteten gegenüber Medienvertretern von einem dumpfen Geräusch, das kurz vor dem Abheben im Kabinenraum wahrnehmbar war. Die Piloten, die den Zusammenstoß am Fahrwerk oder am Rumpf registrierten, entschieden sich umgehend für eine Sicherheitslandung. Kurz nach dem Erreichen einer sicheren Flughöhe informierte die Besatzung die Fluggäste über den Vorfall: Das Flugzeug hatte einen Kojoten erfasst, der die Startbahn gekreuzt hatte. Nach der Landung wurde die Maschine auf dem Rollfeld von

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Gastronomische Partnerschaft am Frankfurter Flughafen: Klüh übernimmt Verpflegung für Condor

Die Klüh Catering GmbH hat die operative Verantwortung für die gastronomische Versorgung der Condor Flugdienst GmbH in deren neuem Hauptquartier am Frankfurter Flughafen übernommen. Im Zentrum des modernen Business-Quartiers Gateway Gardens betreibt der Dienstleister ab sofort das Crew-Restaurant „The Galley“. Die Zusammenarbeit basiert auf einem spezifisch entwickelten Frischküchenkonzept, das auf die hohen Anforderungen des Flugdienstpersonals und der Verwaltungsmitarbeiter zugeschnitten ist. Das Angebot richtet sich jedoch nicht nur an die rund 5.500 Beschäftigten des Ferienfliegers, sondern steht über das Restaurant und eine integrierte Baristabar auch externen Gästen und Besuchern des Areals offen. In der täglichen Praxis werden rund 300 Tischgäste mit vor Ort frisch zubereiteten Speisen versorgt. Das Leistungsspektrum der Kooperation ist breit gefächert und deckt neben dem klassischen Frühstücks- und Mittagsangebot auch die Zwischenverpflegung sowie einen speziellen Besprechungsservice ab. Um den unregelmäßigen Arbeitszeiten im Luftfahrtsektor gerecht zu werden, wurde zudem ein umfangreiches Automatenkonzept für die Spät- und Nachtschichten implementiert. Klüh nutzt dabei gezielt die infrastrukturellen Vorteile des Standorts Gateway Gardens, um durch die zusätzliche Belieferung eines benachbarten Kunden logistische Synergien zu heben und die wirtschaftliche Effizienz der Produktion zu steigern. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieses Auftrags für Klüh im wettbewerbsintensiven Markt des Business Caterings. Die Condor Flugdienst GmbH hat ihren Sitz erst kürzlich in das neugebaute Gebäudeensemble „Mira“ verlegt, welches über modernste Büroflächen und eine optimierte Verkehrsanbindung verfügt. Für Klüh bedeutet dieser Zuschlag eine Festigung der Marktposition im Rhein-Main-Gebiet, einem der wichtigsten Logistik- und Dienstleistungsknotenpunkte Europas. Das Catering-Unternehmen, das Teil der international tätigen Klüh-Gruppe ist, setzt dabei auf

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