Boeing 737-800 (Foto: Mauricio V. Genta).
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Flybondi ordert 25 neue Flugzeuge von Airbus und Boeing

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Die argentinische Billigfluggesellschaft Flybondi hat umfangreiche Flugzeugbestellungen bei den Herstellern Airbus und Boeing bekannt gegeben. Das Gesamtvolumen der Investition beläuft sich auf rund 1,7 Milliarden US-Dollar. Die Bestellung umfasst 15 Maschinen des Typs Airbus A220-300 sowie zehn Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 10. Für beide Flugzeugmodelle wurden zudem Optionen für jeweils weitere fünf Jets vereinbart. Diese strategische Flottenerweiterung soll das Wachstum der Airline sowohl auf dem Heimatmarkt Argentinien als auch in neuen Zielgebieten in Lateinamerika und der Karibik vorantreiben.

Die Auslieferung der bestellten Flugzeuge ist für den Zeitraum zwischen 2027 und 2030 vorgesehen. Die Airbus A220-300 sollen von 2027 bis 2029 in die Flotte integriert werden, während die Boeing 737 Max 10 zwischen 2027 und 2030 folgen. Ein bemerkenswerter Aspekt der Bestellung ist die Entscheidung für den Airbus A220-300, der Flybondi zur ersten Betreiberin dieses Typs in Lateinamerika macht. Der A220-300 ist bekannt für seine Effizienz im Regionalverkehr und tritt in direkte Konkurrenz zu Modellen des brasilianischen Herstellers Embraer. Die aktuell aus 14 Jets des Typs Boeing 737-800 bestehende Flotte der Airline wird durch diese neuen, modernen Flugzeuge signifikant erweitert und erneuert.

Die Finanzierung dieser Großbestellung wird durch COC Global Enterprise, den Hauptinvestor von Flybondi, gesichert. Die Entscheidung für eine Mischflotte aus Airbus und Boeing spiegelt die Strategie der Airline wider, Flexibilität bei der Streckenplanung und Kapazitätsanpassung zu gewährleisten. Die Boeing 737 Max 10 ist das größte Modell der 737 Max-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität für stark frequentierte Routen, während der Airbus A220-300 optimal für die Erschließung neuer, dünnerer Routen oder Regionalflüge geeignet ist. Mit der Kapitalspritze und der Bestellung positioniert sich Flybondi als wichtiger Akteur im südamerikanischen Luftverkehrsmarkt, der auch weiterhin von Billigfluggesellschaften geprägt wird.

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