Boeing 737-Max-8 (Foto: Salzburg Airport Presse).
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Flydubai sichert Flottenausbau mit 75 zusätzlichen Boeing 737 Max

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Die Fluggesellschaft Flydubai, mit Sitz in Dubai, hat auf der Dubai Airshow 2025 eine Absichtserklärung (MoU) mit Boeing über die Bestellung von 75 Flugzeugen des Typs 737 Max unterzeichnet. Die Vereinbarung, die Optionen für 75 weitere Maschinen umfasst und einen Wert von 13 Milliarden US-Dollar nach Listenpreis hat, soll die zukünftige Wachstumsstrategie der Airline und die Vision Dubais für den Luftfahrtsektor unterstützen. Die Flugzeuge der Max-Familie – darunter die Modelle 737-8, 737-9 und 737-10 – sollen zur Erweiterung des Streckennetzes und zur Ersetzung bestehender Flugzeuge dienen.

Die Ankündigung erfolgte nur einen Tag, nachdem Flydubai, die traditionell ausschließlich Boeing-Flugzeuge betreibt, mit der Unterzeichnung eines Vertrags über 150 Airbus A321neo – plus 100 Optionen – für eine Überraschung gesorgt hatte. Die A321neo-Bestellung, die ab 2031 ausgeliefert werden soll und einen Wert von 24 Milliarden US-Dollar hat, markierte den erstmaligen Einstieg der Airline in das Airbus-Lager und sorgte für Aufsehen in der Branche. Flydubai wird somit künftig auf eine gemischte Flotte aus Boeing 737 Max und Airbus A321neo setzen, was eine strategische Neuausrichtung darstellt.

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender von Flydubai, betonte bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Boeing-Chefin Stephanie Pope die Notwendigkeit einer vorausschauenden Flottenplanung, um die steigende Nachfrage nach Flugreisen zu bedienen. Die Zuverlässigkeit der Flugzeuge und die pünktliche Lieferung seien für das Wachstum des Unternehmens essentiell. Die Airline betreibt derzeit eine Flotte von 96 Boeing 737, darunter 66 Boeing 737 Max 8 und 3 Boeing 737 Max 9. Mit den beiden Großaufträgen auf der Dubai Airshow – sowohl für Boeing als auch für Airbus – stellt Flydubai die Weichen für massives zukünftiges Wachstum. Die Airline nutzt dabei die Flexibilität, die ihr die verschiedenen Varianten beider Flugzeugfamilien bieten, um ihr Streckennetzwerk, das bereits über 135 Ziele umfasst, weiter auszubauen. Die Entscheidung, auf den A321neo zu setzen, wurde unter anderem mit der größeren Sitzplatzkapazität und Reichweite des Airbus-Modells begründet, während die 737 Max aufgrund ihrer Marktpositionierung und Vertrautheit weiterhin eine tragende Säule der Flotte bleibt.

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