Fotoreportage: Ryanair eröffnet neues Trainingszentrum in Dublin

Airline Flight Academy Dublin (Foto: Jan Gruber).
Airline Flight Academy Dublin (Foto: Jan Gruber).

Fotoreportage: Ryanair eröffnet neues Trainingszentrum in Dublin

Airline Flight Academy Dublin (Foto: Jan Gruber).
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Die Ryanair Group hat am Dienstagnachmittag im irischen Dublin ein neues Trainingszentrum in Betrieb genommen. Dieses ist in erster Linie für Piloten der Maschinentypen Boeing 737 Max und Airbus A320 aufgebaut worden.

Das Zentrum trägt den Namen “Airline Flight Academy” und ist das jüngste Simulatorzentrum der irischen Firmengruppe. Derzeit stehen zwei Boeing 737-Max-Simulatoren und drei für Airbus A320 zur Verfügung. Hier sollen auch die Flugzeugführer von Lauda Europe ihre Trainings absolvieren. Weiters sind auch Ausbildungen von Flugbegleitern möglich, jedoch ist dieser Bereich eher klein angelegt.

Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson sprach anlässlich der Eröffnung davon, dass man aufgrund der Einflottung von insgesamt 21 Boeing 737 Max 200 einen erhöhten Schulungsbedarf habe. Gleichzeitig werde die Konzernschwester Lauda Europe in den nächsten Jahren stark expandieren. Der Manager erklärte, dass man pro Flugzeug etwa zehn Cockpit-Crews benötigt und diese entsprechend ausgebildet und trainiert werden müssen.

Auch Lauda-Europe-Piloten sollen hier trainieren

In erster Linie sollen die Simulatoren, die formell von einem unabhängigen Partner betrieben werden, von Ryanair, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe genutzt werden. Wilson sagte dazu, dass der Konzern 50 Millionen Euro in das Zentrum investiert habe. Jenes in Mid Eastland bleibt weiterhin in Betrieb. Generell geht Wilson davon aus, dass aufgrund steigenden Schulungsbedarfs in den nächsten Jahren noch weitere Schulungszentren eröffnet werden. Man habe bereits zahlreiche. Als Beispiel nannte er Bergamo, Hahn, Stansted und Mid Eastland. Derzeit habe der Ryanair-Konzern etwa 800 Kadetten. 

Angesprochen auf die Erholung des Marktes meinte Eddie Wilson, dass diese in Europe unterschiedlich voranschreitet. Man würde an manchen Airports in Italien bei etwa 125 Prozent der Leistung von 2019 liegen. Andernorts liegt man darunter. Über die kürzlich abgebrochenen Verhandlungen mit Boeing wollte der Manager möglichst wenig reden und verweigerte insbesondere Antworten auf die Frage wie weit man eigentlich auseinander gelegen habe. Er verwies darauf, dass man auf die Auslieferung von insgesamt 210 Maschinen warte und daher für die nächsten Jahre genug Flugzeuge habe. Über die gleichzeitig stattfindende Ausflottung von Boeing 737-800 wollte Wilson ebenfalls nicht sprechen und hob stattdessen die Vorzüge der 737 Max 200 hervor.

Vize-Premierminister betont Wichtigkeit der Luftfahrt für Irland

Irlands stellvertretender Premierminister, Leo Varadkar, äußerte sich zum Teil kritisch in Richtung so mancher Vorstellungen anderer EU-Länder in Sachen Fliegerei. Er betonte: “Wir brauchen die Luftfahrt als Partner und nicht als Feind. Wir sind eine Insel und wir brauchen die Luftfahrt, um an Europa und die Welt angeschlossen sein zu können”. Seit dem Pandemiebeginn wäre alles eine große Herausforderung gewesen, jedoch habe sich gezeigt, dass die Zertifikate-Lösung zu einer Erholung führen würde.

Freilich räumte das Regierungsmitglied ein, dass man in Sachen Reisen noch weit von der Normalität entfernt ist. Mit dem Vereinigten Königreich und den USA will man in Verhandlungen treten, um das Reisen im bevorstehenden Winter vereinfachen zu können. Varadkar sagte dazu, dass diese beiden Märkte für Irland und die lokale Wirtschaft von besonderer Bedeutung sind. Auch kündigte er Hilfsprogramme für Flughäfen an, nannte jedoch keine genauen Details.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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