Flughafen Frankfurt am Main (Foto: Jan Gruber).
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Fraport-Gruppe verzeichnet deutliches Passagierwachstum zum Jahresauftakt 2026

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Die Fraport AG hat das Geschäftsjahr 2026 mit einem soliden Wachstum an ihrem Heimatstandort Frankfurt sowie im internationalen Portfolio begonnen. Im Januar reisten rund 4,1 Millionen Passagiere über den Flughafen Frankfurt, was einer Steigerung von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Parallel dazu entwickelten sich die operativen Kennzahlen im Flugbetrieb positiv: Die Anzahl der Flugbewegungen stieg um 1,1 Prozent auf insgesamt 31.284 Starts und Landungen, während das maximale Startgewicht mit etwa 2,0 Millionen Tonnen leicht über dem Niveau des Vorjahres lag. Auch im Logistiksektor wurde ein Zuwachs verzeichnet; das Frachtaufkommen am Frankfurter Drehkreuz erhöhte sich um 1,2 Prozent auf über 150.000 Tonnen.

Besonders dynamisch entwickelte sich das internationale Geschäft der Fraport-Gruppe, das in allen Weltregionen Zuwächse verbuchte. Das Gesamtaufkommen aller aktiv betriebenen Konzernflughäfen stieg im Januar um 7,1 Prozent auf rund 9,6 Millionen Reisende. Herausragende Ergebnisse lieferten dabei die brasilianischen Standorte Fortaleza und Porto Alegre, die zusammen ein Plus von 24,9 Prozent generierten. Auch der Flughafen Ljubljana in Slowenien meldete mit einem Zuwachs von über 20 Prozent eine überdurchschnittliche Erholung des Passagierverkehrs. An der türkischen Riviera sowie an den bulgarischen Küstenflughäfen setzte sich der positive Trend mit zweistelligen Wachstumsraten im Vergleich zum Januar 2025 fort.

Analysen des Luftverkehrsmarktes zeigen, dass die Erholung des Interkontinentalverkehrs sowie eine stabile Nachfrage im europäischen Geschäftsreiseverkehr wesentliche Treiber für die Frankfurter Zahlen sind. Experten weisen darauf hin, dass Frankfurt trotz der Zunahme noch immer Optimierungspotenzial im Vergleich zu den Rekordjahren vor 2020 besitzt, die schrittweise Annäherung an alte Kapazitätsgrenzen jedoch voranschreitet. Das Wachstum in Südamerika und Südosteuropa unterstreicht zudem die Bedeutung der internationalen Beteiligungsstrategie des Konzerns, die Schwankungen am deutschen Heimatmarkt teilweise ausgleichen kann.

Die 14 griechischen Regionalflughäfen, die ebenfalls zum Konzern gehören, verzeichneten im Berichtszeitraum ein Plus von 8,1 Prozent, was auf ein belebtes Wintertourismusgeschäft hindeutet. Am peruanischen Drehkreuz in Lima blieb das Aufkommen mit einem Zuwachs von 1,3 Prozent auf hohem Niveau stabil. Die positive Entwicklung der Flugbewegungen und Frachtraten zum Jahresbeginn wird in der Branche als Indikator für eine robuste wirtschaftliche Lage im Luftverkehrssektor gewertet. Fraport festigt damit seine Position als einer der weltweit führenden Flughafenbetreiber und profitiert von der globalen Vernetzung seiner Standorte.

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