Gäste insolventer Veranstalter FTI und Big Xtra größtenteils zurück – Kritik an Hotelpraktiken

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Laut dem Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) haben sich von den 65.000 Gästen der insolventen Veranstalter FTI und Big Xtra die meisten bereits wieder in ihrer Heimat befinden, während etwa 15.000 noch in den Reiseländern verweilen. Der DRSF äußerte Kritik an der Vorgehensweise einiger Hoteliers, die Gästen die Abreise verwehrten oder zusätzliche Zahlungen verlangten. “Es ist absolut inakzeptabel, Reisende derart zu behandeln und dabei Grenzen zu überschreiten”, sagte DRSF-Geschäftsführer Ali Arnaout.

In den vergangenen Tagen habe es laut Arnaout Fälle gegeben, in denen Hoteliers Urlaubern die Abreise verwehrten oder sie aus ihren Zimmern aussperrten. Der DRSF reagierte darauf schnell und übermittelte Kostenübernahmeerklärungen an Reisende und Hoteliers, um solche Situationen zu verhindern.

Währenddessen erweitert sich die Liste der Veranstalter, die FTI-Kunden in den Reisezielen betreuen. Chamäleon übernimmt beispielsweise die Betreuung in Marokko, Oman, Vietnam, Nepal und Kenia. Coral Travel & Ferien Touristik übernimmt die Betreuung der FTI-Kunden in Tunesien. Weitere Partner sind unter anderem TUI, Dertour, Schauinsland-Reisen, Aida Cruises, Olimar, Berge & Meer und Studiosus.

Hotel (Foto: Unsplash/Marten Bjork).
Hotel (Foto: Unsplash/Marten Bjork).
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