Yap&Dine (Foto: Niederösterreich Werbung).
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Gastronomieprojekt in Niederösterreich fokussiert auf junge Zielgruppen

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Die Wirtshauskultur Niederösterreich startet mit dem Event-Format „Yap&Dine“ eine Offensive, um die sogenannte Generation Z verstärkt in die traditionellen Gastbetriebe zu locken.

Zwischen dem 2. und 8. März 2026 nehmen insgesamt 16 zertifizierte Betriebe an einer Aktionswoche teil, die das klassische Speiseerlebnis durch moderne Verzehrgewohnheiten ersetzt. Das Konzept reagiert auf den soziologischen Trend der „Snackification“, bei dem statt großer Einzelportionen das Probieren vielfältiger, kleinerer Gerichte im Vordergrund steht. Um den sozialen Austausch zu fördern, werden spezielle Karten mit Gesprächsthemen eingesetzt, die eine ungezwungene Kommunikation am Tisch unterstützen sollen.

Das kulinarische Angebot umfasst ein Vier-Gänge-Menü, das im sogenannten Sharing-Stil serviert wird. Dabei werden die Speisen in der Tischmitte platziert, sodass die Gäste gemeinsam von verschiedenen Tellern kosten können. Dieser Ansatz bricht mit der traditionellen Etikette der getrennten Hauptspeisen und orientiert sich an internationalen Gastronomietrends, die das gemeinschaftliche Erlebnis betonen. Die Menüpreise beginnen bei 55 Euro pro Person und beinhalten teilweise Zusatzleistungen wie Aperitifs oder Gedeck. Buchungen werden vorrangig für Gruppen von vier bis sechs Personen entgegengenommen, wobei neben Fleischgerichten auch vegetarische und vegane Optionen fester Bestandteil des Programms sind.

Hinter der Initiative steht die Strategie, das Wirtshaus als sozialen Treffpunkt für junge Erwachsene zu redefinieren, deren Ausgehverhalten durch die Pandemie geprägt wurde. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die Niederösterreich Werbung sehen in der Neugier der jungen Generation auf regionale Produkte eine Chance für die heimischen Gastwirte. Die beteiligten Betriebe verteilen sich über die Regionen Mostviertel, Waldviertel, Weinviertel, Donau Niederösterreich und die Wiener Alpen. Prominente Zuwächse im Teilnehmerfeld, wie das Restaurant „Zur Traube“ von Toni Mörwald, unterstreichen die Bedeutung des Projekts für die lokale Wirtschaft und die Gastronomieszene.

Wirtschaftlich zielt das Format darauf ab, die Auslastung der Betriebe durch tischweise Reservierungen zu optimieren und neue Gästeschichten langfristig an die Marke der Wirtshauskultur zu binden. Durch die Einbindung regionaler Erzeugnisse wird zudem die lokale Wertschöpfungskette gestärkt. Der Name „Yap&Dine“ leitet sich vom englischen Slang-Begriff „yapping“ für ausgiebiges Plaudern ab und verdeutlicht die Absicht, das Wirtshaus als Ort des lebendigen Austauschs zu positionieren. Gutscheine für das Format werden bereits über digitale Kanäle vertrieben, um die Zielgruppe auf ihren gewohnten Kommunikationswegen zu erreichen.

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