KLM am Flughafen Amsterdam-Schiphol (Foto: Unsplash/Aron Marinelli).
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Geplanter KLM-Streik abgesagt – Verhandlungen werden fortgesetzt

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Der für den Mittwoch angekündigte Streik beim niederländischen Luftfahrtunternehmen KLM Royal Dutch Airlines wird vorerst nicht stattfinden. Die Fluggesellschaft und die Hauptgewerkschaften FNV und CNV, welche das Bodenpersonal vertreten, haben sich darauf geeinigt, die geplanten Arbeitsniederlegungen auszusetzen. Die Parteien wollen in den Tarifverhandlungen einen sogenannten „Pause-Knopf“ drücken, um die festgefahrenen Gespräche wieder in Gang zu bringen.

Die KLM und die Gewerkschaften einigten sich darauf, die Diskussionen unter der Leitung eines noch zu benennenden, unabhängigen Mediators wieder aufzunehmen, um mögliche Lösungen für den aktuellen Stillstand zu erkunden. Als Frist für das Erreichen eines Fortschritts setzten sich die Verhandlungspartner den 1. November dieses Jahres. Die Absage des Streiks bringt somit eine vorübergehende Entspannung für den Flugbetrieb der KLM und für die Passagiere, welche von den drohenden Störungen am Flughafen Amsterdam Schiphol betroffen gewesen wären.

In die nächste Phase der Verhandlungen werden auch die drei weiteren Gewerkschaften des Bodenpersonals einbezogen, mit denen die KLM bereits zuvor eine vorläufige Einigung erzielt hatte. Die FNV und CNV fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für das Bodenpersonal, während die KLM angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen und des Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr auf moderate Lohnanpassungen drängt. Die KLM ist die nationale Fluggesellschaft der Niederlande und ein zentrales Mitglied der Air France-KLM Gruppe.

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