
Flughafen Schiphol erwägt Verzicht auf geplante Gebührenerhöhung
Der Flughafen Amsterdam Schiphol plant, die für das Jahr 2026 vorgesehene Erhöhung der Flughafengebühren um fünf Prozent auszusetzen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Kosten für Fluggesellschaften und Passagiere stabil zu halten. Die Entscheidung folgt auf eine bereits erfolgte, signifikante Anhebung der Gebühren um 41 Prozent im Jahr 2025. Diese kräftige Erhöhung wurde ursprünglich zur Finanzierung von Qualitätsverbesserungen und Modernisierungsmaßnahmen am Flughafen eingeführt. Der Flughafen begründet den nunmehr vorgeschlagenen Verzicht auf die weitere Erhöhung mit seiner starken finanziellen Leistung und dem Rücklauf der Fluggesellschaften. Das Management des Amsterdam Schiphol Airports hat vorgeschlagen, einen freiwilligen Beitrag aus eigenen Mitteln zu leisten, um die geplante Gebührensteigerung zu kompensieren. Mit diesem Schritt soll ein Gleichgewicht zwischen den notwendigen Investitionen in die Infrastruktur des Flughafens und der Beibehaltung der Kostenwettbewerbsfähigkeit erzielt werden. Die niederländische Regierung gilt als Mehrheitseigentümer des Flughafens. Derzeit führt der Flughafen Konsultationen mit den Fluggesellschaften, um eine abschließende Einigung zu erzielen. Eine endgültige Entscheidung über die Flughafengebühren für das Jahr 2026 wird bis Ende Oktober erwartet. Die Gebührenstruktur von Schiphol ist ein wichtiger Faktor für die am Flughafen operierenden Airlines, wie etwa die KLM Royal Dutch Airlines, welche Amsterdam als ihr Hauptdrehkreuz nutzt. Die Erhöhung im Jahr 2025 hatte zuvor bei den Fluggesellschaften, die am drittgrößten Frachtflughafen Europas operieren, für Kritik gesorgt.








