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Start der Koralmbahn schafft neuen Wirtschaftsraum „Area Süd“

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Rund zweieinhalb Monate vor der Inbetriebnahme der Koralmbahn präsentieren sich die Steiermark und Kärnten als neue, dynamische Wirtschaftsregion „Area Süd“. Ziel der Initiative, die von den Wirtschaftskammern beider Bundesländer ins Leben gerufen wurde, ist die internationale Positionierung des durch die neue Hochleistungsstrecke entstehenden gemeinsamen Ballungsraumes. Eine Veranstaltung in Wien, an der Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teilnahmen, diente der Vorstellung dieses Jahrhundertprojektes.

Durch die Koralmbahn rücken die beiden Zentralräume Graz und Klagenfurt auf eine Fahrzeit von nur 45 Minuten zusammen. Nach Angaben von WKO-Studien löst dies einen starken Impuls für die gemeinsame Standortentwicklung aus und schafft den zweitgrößten Ballungsraum Österreichs. Die Area Süd umfaßt nahezu ein Drittel der Fläche Österreichs, in dem 1,8 Millionen Menschen und über 150.000 Betriebe mit 770.000 Beschäftigten eine Wirtschaftsleistung von rund 70 Milliarden Euro erbringen.

Eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftskammern Steiermark und Kärnten unter 1.085 Mitgliedsbetrieben zeigt, daß 90 Prozent der Unternehmen die verstärkte Kooperation zwischen den Bundesländern positiv beurteilen. Als größte Chancen werden die höhere Arbeitskräftemobilität (61 Prozent), die bessere Erreichbarkeit des jeweiligen Bezirks und der wirtschaftliche Bedeutungsgewinn gesehen. Die Wirtschaftskammern fordern in einer gemeinsamen Maßnahmenagenda von der Politik unter anderem den Ausbau der Infrastruktur (wie den neuen Bosruck-Eisenbahntunnel und den viergleisigen Ausbau Graz–Bruck), eine Deregulierungsoffensive und die Vereinheitlichung von Landesgesetzen. Auch die ÖBB sehen in der Koralmbahn eine Jahrhundertchance, da sich die Reisezeit von Wien nach Klagenfurt deutlich verkürzt.

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