Logo der Gewerkschaft UFO (Foto: UFO).
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Gespräche zwischen Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa-Führung gescheitert

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Die Gewerkschaft UFO hat die Gespräche mit der Konzernführung der Lufthansa für gescheitert erklärt. Die Verhandlungen zielten auf eine umfassende tarifliche Lösung für das Kabinenpersonal bei den Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Discover Airlines. Nachdem die Gespräche ohne Ergebnis blieben, fordert UFO nun die Durchsetzung der Forderungen in einzelnen Tarifrunden für jede Airline.

Die UFO erklärte, daß die Gespräche mit der Konzernleitung seit März 2024 geführt worden seien, um einen Weg zu finden, der allen deutschen Airlines im Konzern ein geregeltes Wachstum ermögliche. Der Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger beklagte, die Konzernführung verfolge eine Strategie, die Arbeitsplätze bei den etablierten Fluggesellschaften gefährde und die neuen Airlines auf der Basis schlechterer Arbeits- und Gehaltsbedingungen aufbaue.

Die Konzernstrategie sieht die Verlagerung von Flugprogrammen auf neue Airlines mit geringeren Betriebskosten vor. Ein Vertreter der Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, es fordere von den Kabinenbeschäftigten eine Produktivitätssteigerung von über 20 Prozent, was eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeute. Ferner betonte UFO, daß die wirtschaftlichen Probleme der Lufthansa nicht durch die Löhne der Kabinenbelegschaft verursacht seien, sondern vielmehr durch langfristige Investitionsversäumnisse der Geschäftsleitung.

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