September 19, 2025

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September 19, 2025

Indische Fluggesellschaft IndiGo startet neue Verbindung nach Kopenhagen

Die indische Fluggesellschaft IndiGo nimmt eine neue internationale Verbindung in ihr Netzwerk auf. Ab dem 8. Oktober soll die Strecke zwischen Mumbai und Kopenhagen dreimal pro Woche bedient werden. Das Besondere an dieser Route ist, daß IndiGo hierfür mit der norwegischen Airline Norse Atlantic kooperiert. Die Flüge werden im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease-Abkommens durchgeführt. Dabei stellt Norse Atlantic sowohl den Flugzeugtyp Boeing 787-9 als auch das Flugpersonal für die Verbindung zur Verfügung. Dieser Ansatz ermöglicht es der indischen Fluggesellschaft, ihr internationales Angebot auf Langstrecken zu erweitern, ohne daß sie ihre eigene Flotte von Maschinen dieser Grössenordnung ausbauen muss. Die neue Strecke schafft eine direkte Verbindung zwischen dem Finanzzentrum Mumbai und der dänischen Hauptstadt als wichtigem nordeuropäischen Drehkreuz. Sie richtet sich damit sowohl an Geschäftsreisende als auch an Touristen. Mit dieser Erweiterung umfasst das internationale Netzwerk der indischen Fluggesellschaft nun 44 Ziele, insgesamt 138 Destinationen.

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Austrian Airlines plant Ausbau des Boston-Flugangebots im Jahr 2026

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines plant eine Aufstockung ihrer Flüge zwischen Wien und Boston für den Sommerflugplan im Jahre 2026. Die Verbindung soll mit Maschinen des Typs Boeing 787-9 bedient werden, einem zentralen Flugzeug in der Flottenerneuerungsstrategie des Unternehmens. Gemäß vorläufigen Flugplandaten soll die Route ab dem 30. März 2026 zunächst viermal pro Woche angeboten werden, bevor die Frequenz ab dem 2. Juni auf fünf wöchentliche Flüge erhöht wird. Diese Entwicklung folgt auf eine Reduzierung des Angebots im vorherigen Sommer 2025, als die ursprünglich geplanten sechs wöchentlichen Verbindungen letztendlich auf drei verringert wurden. Die geplante Erweiterung der Verbindungen ist Teil der Strategie, die Fernflugverbindungen auszubauen. Boston stellt hierbei ein wichtiges Ziel im Nordamerika-Netzwerk der Fluggesellschaft dar, das den Hub Wien mit dem wichtigen Wirtschafts- und Forschungszentrum an der US-Ostküste verbindet. Da es sich um vorläufige Daten handelt, können sich die Pläne jedoch noch ändern.

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Travelcoup kündigt Winterflugplan mit Schwerpunkt Mallorca an

Der Anbieter von Semi-Privatjet-Flügen, Travelcoup, hat seinen Winterflugplan für die Saison 2025/2026 vorgestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt der Flüge klar auf der Ferieninsel Mallorca. Der Flugplan gilt ab Mitte Oktober und dauert bis einschliesslich April 2026. Neben den bereits bestehenden Verbindungen ab München und Zürich wird nun auch Düsseldorf im wöchentlichen Takt angeflogen. Die Flüge starten jeweils donnerstags, freitags und samstags. Auf Grund der hohen Nachfrage rund um Feiertage wie Weihnachten, Neujahr und Ostern sind zusätzliche Sonderflüge vorgesehen. Das Unternehmen nutzt hierfür seine Flotte von zwei umgebauten Embraer-Jets, die mit 16 bzw. 22 VIP-Sitzen ausgestattet sind. Travelcoup, das sich als europäischer Anbieter in diesem Spezialsegment positioniert hat, erweitert zudem seine Charterangebote. Die Firma nutzt ihre Flugzeuge für individuelle Reisen für Firmen oder Gruppen. Zusätzlich bietet sie über eine eigene Plattform einzelne Sitzplätze auf Leertransportflügen an, die eine Alternative zum traditionellen Linienflug darstellen sollen.

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Gault & Millau Genussmesse 2025: Licht und Schatten der österreichischen Kulinarik

Die Gault & Millau Genussmesse 2025, die am 13. und 14. September 2025 in der Ottakringer Brauerei in Wien stattfand, versammelte erneut die Riege der heimischen Gastronomie. Während die Veranstaltung zweifellos einen breiten Überblick über die österreichische Kulinarik bot, werfen einige Aspekte Fragen über die tatsächliche Innovationskraft und die Zugänglichkeit der Szene auf. Die Messe präsentierte ein breites Spektrum, von prämierter Haute Cuisine bis zu regionalen Delikatessen, doch bei näherer Betrachtung zeigten sich auch die Herausforderungen und bisweilen starren Strukturen einer Branche, die zwischen Tradition und Moderne navigiert. Die Veranstaltung, die als Schaufenster für die im Gault & Millau Führer präsentierten Betriebe dient, spiegelte sowohl die Stärken als auch die Schwächen einer Szene wider, die sich oft im Spannungsfeld zwischen Perfektionismus und Praxis bewegt. Ein Kulinarisches Schaufenster mit Defiziten Die Liste der Aussteller las sich wie ein Who’s Who der österreichischen Gastronomie. Über 100 Stände, von etablierten Haubenlokalen bis zu aufstrebenden Produzenten, versprachen ein wahres Feuerwerk für die Sinne. Jedoch war die Zugänglichkeit vieler dieser Gaumenfreuden nicht für jedermann gegeben. Die oft winzigen Portionen, die am Stand angeboten wurden, rechtfertigten in manchen Fällen kaum den hohen Preis des Eintrittstickets. Während das Konzept der Verkostung dazu dienen sollte, einen umfassenden Einblick zu gewähren, blieben viele Besucher am Ende mit dem Gefühl zurück, nur einen flüchtigen und teils unbefriedigenden Eindruck von den eigentlichen Küchenleistungen erhalten zu haben. Kritiker bemängelten zudem, daß sich das Angebot in weiten Teilen um bereits bekannte Namen und bewährte Konzepte drehte. Zwar gab es einige neue Gesichter, doch

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Rhätische Bahn wirbt mit bekannten Fotomotiven um Reisende

Die Rhätische Bahn hat eine Zusammenstellung der bekanntesten Fotomotive entlang ihrer Strecken veröffentlicht. Die Bahnlinie, die sich durch die Schweizer Alpen zieht, gilt als eine der eindrucksvollsten Bahnstrecken Europas und wurde im Jahre 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Zu den bekanntesten Bauwerken der Strecke gehört der Landwasserviadukt bei Filisur. Das 65 Meter hohe Viadukt, das in einem Felsentunnel endet, zählt zu den meistfotografierten Bauwerken im Alpenraum. Ein weiteres Wahrzeichen der Ingenieurskunst ist die Kehrschleife Brusio, die es der Bahn ermöglicht, auf engstem Raum Höhe zu gewinnen. Die Rhätische Bahn bietet an diesen Orten zusätzliche Angebote für Touristen, wie beispielsweise den neuen Erlebnisweg am Landwasserviadukt. Die Strecken bieten neben den spektakulären Bauwerken auch zahlreiche Naturmotive. Dazu gehören der Bergsee Lai da Palpuogna sowie die Blicke auf den Gletscher bei der Haltestelle Morteratsch. Auch der höchstgelegene Bahnhof der Bahn auf dem Berninapaß stellt ein beliebtes Ziel dar. Die Bewerbung derartiger Fotospots ist Teil der Marketingstrategie der Rhätischen Bahn, die einen grossen Teil ihres Geschäfts mit Tourismus und Erlebnisreisen erzielt.

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Triebwerksprobleme über den Rocky Mountains: Delta-Boeing 767 muß außerplanmäßig landen

Ein Flug der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von New York nach Los Angeles mußte in der vergangenen Woche notlanden, nachdem die Besatzung eines Boeing 767-Flugzeugs eines der Triebwerke im Flug abschalten mußte. Der Vorfall ereignete sich am 10. September 2025 über den Rocky Mountains, was die Piloten dazu zwang, den Flug nach Salt Lake City, Utah, umzuleiten. Das Flugzeug, eine Boeing 767-300ER mit der Registrierung N178DN, wurde nach der sicheren Landung für anderthalb Tage am Boden gehalten, bevor es wieder in den Liniendienst aufgenommen werden konnte. Der Zwischenfall, der keine Verletzten forderte, unterstreicht die Notwendigkeit robuster Sicherheitsprozeduren und die Zuverlässigkeit von Flugzeugen im Falle eines technischen Problems, selbst bei älteren Maschinen. Der Notfall über Utah Flug DL365 von Delta Air Lines ist eine reguläre Verbindung, die täglich um 17:00 Uhr Ortszeit vom John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York nach Los Angeles International Airport (LAX) startet. Am 10. September 2025 verlief der Flug jedoch nicht wie geplant. Etwa 90 nautische Meilen (166,7 km) nördlich von Salt Lake City gab die Crew der Flugverkehrskontrolle bekannt, daß sie das linke PW4060-Triebwerk aufgrund eines technischen Defekts abschalten mußte. Der Vorfall zwang die Piloten, eine sofortige Kursänderung vorzunehmen und in Salt Lake City notzulanden. Ein Sprecher von Delta Air Lines bestätigte den Vorfall gegenüber dem Luftfahrtportal „Simple Flying“ und erklärte, daß die Besatzung nach ihrer Ausbildung und den Standardverfahren gehandelt habe, um das Flugzeug sicher umzuleiten. Die Sicherheit der Kunden und der Mitarbeiter habe bei Delta immer oberste Priorität. Man entschuldigte

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Koralmbahn-Eröffnung ermöglicht Ausbau des AIRail-Angebots nach Klagenfurt

Die Austrian Airlines und die ÖBB werden ihr gemeinsames AIRail-Angebot erweitern. Mit der Eröffnung der neuen Koralmbahn am 14. Dezember 2025 wird Klagenfurt als fünfte Stadt an das intermodale Netzwerk zum Flughafen Wien angebunden. Bisher umfasst die Kooperation bereits die Städte Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck. Die neue Bahnverbindung zwischen dem Klagenfurter Hauptbahnhof und dem Wiener Flughafen wird täglich in einem Zweistundentakt angeboten, wobei sieben Direktfahrten in knapp vier Stunden ermöglicht werden. Das Kombi-Angebot der beiden Unternehmen erlaubt es Reisenden, mit nur einem Ticket den gesamten Weg von Klagenfurt zu über 125 Destinationen im Streckennetz der Austrian Airlines anzutreten. Die Verbindung steht im Zusammenhang mit dem wachsenden Trend zum intermodalen Reisen, bei dem Fluggesellschaften mit der Schiene kooperieren, um die Auslastung ihrer Langstreckenflüge zu erhöhen. Laut Annette Mann, der CEO von Austrian Airlines, stärkt der Ausbau die Partnerschaft mit den ÖBB und bietet Reisenden eine neue, attraktive Option für ihre Anreise. Die neue Zugverbindung tritt in direkte Konkurrenz zur bestehenden Flugroute zwischen Klagenfurt und Wien, die derzeit mit zwei täglichen Flügen bedient wird.

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Eine strategische Expansion: Airbus eröffnet zweite A320-Produktionslinie in den Vereinigten Staaten

Zehn Jahre nach der Eröffnung seiner ersten Endmontagelinie in den Vereinigten Staaten plant der europäische Flugzeughersteller Airbus eine weitere Expansion in Mobile, Alabama. Jüngsten Berichten zufolge soll eine zweite Produktionslinie für die äußerst erfolgreiche Schmalrumpfflugzeugfamilie A320 eröffnet werden. Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standortes in den USA und ist Teil einer umfassenden Investition von einer Milliarde Dollar, die Airbus getätigt hat. Mit der neuen Produktionslinie wird das Werk in Mobile voraussichtlich zum viertgrößten kommerziellen Flugzeugwerk der Welt aufsteigen. Das Projekt ist nicht nur ein Zeichen für das Vertrauen in den amerikanischen Markt, sondern auch eine strategische Reaktion auf die zunehmende Nachfrage nach Airbus-Flugzeugen und die aktuelle Marktlage im globalen Luftfahrtsektor. Vom Militärstandort zum Luftfahrtzentrum: Der Wandel von Mobile, Alabama Das Brookley Aeroplex in Mobile hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Das Gelände war einst die Heimat der Brookley Air Base, einem Militärstützpunkt der US Air Force, der 1969 geschlossen wurde. Die Nixon-Administration übergab das 1.650 Hektar große Areal an die Stadt, die es in den folgenden Jahrzehnten zu einem industriellen Komplex mit seltener Kombination aus Meer-, Schienen-, Straßen- und Luftinfrastruktur entwickelte. Die beiden langen Start- und Landebahnen und der Zugang zum Tiefwasserhafen machten das Gelände für eine Vielzahl von Unternehmen attraktiv. Mit der Entscheidung von Airbus, hier eine Endmontagelinie zu errichten, wurde das Brookley Aeroplex zu einem zentralen Knotenpunkt der globalen Luftfahrtindustrie. In den letzten zehn Jahren hat Airbus die Anlage von 116 auf 190 Hektar erweitert und die Zahl der Mitarbeiter von 300 auf über 2.000 erhöht.

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Gespräche zwischen Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa-Führung gescheitert

Die Gewerkschaft UFO hat die Gespräche mit der Konzernführung der Lufthansa für gescheitert erklärt. Die Verhandlungen zielten auf eine umfassende tarifliche Lösung für das Kabinenpersonal bei den Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Discover Airlines. Nachdem die Gespräche ohne Ergebnis blieben, fordert UFO nun die Durchsetzung der Forderungen in einzelnen Tarifrunden für jede Airline. Die UFO erklärte, daß die Gespräche mit der Konzernleitung seit März 2024 geführt worden seien, um einen Weg zu finden, der allen deutschen Airlines im Konzern ein geregeltes Wachstum ermögliche. Der Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger beklagte, die Konzernführung verfolge eine Strategie, die Arbeitsplätze bei den etablierten Fluggesellschaften gefährde und die neuen Airlines auf der Basis schlechterer Arbeits- und Gehaltsbedingungen aufbaue. Die Konzernstrategie sieht die Verlagerung von Flugprogrammen auf neue Airlines mit geringeren Betriebskosten vor. Ein Vertreter der Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, es fordere von den Kabinenbeschäftigten eine Produktivitätssteigerung von über 20 Prozent, was eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeute. Ferner betonte UFO, daß die wirtschaftlichen Probleme der Lufthansa nicht durch die Löhne der Kabinenbelegschaft verursacht seien, sondern vielmehr durch langfristige Investitionsversäumnisse der Geschäftsleitung.

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Deutschen Flughäfen mangelt es an CT-Scannern

Nach fast zwanzig Jahren strenger Beschränkungen kehrt an einigen deutschen Flughäfen eine Lockerung der Regeln für Flüssigkeiten im Handgepäck ein. Passagiere können nun an ausgewählten Sicherheitskontrollen wieder größere Flaschen mit sich führen, solange diese Kontrollspuren mit der neuesten CT-Technik (Computertomographie) ausgestattet sind. Diese fortschrittlichen Scanner sind in der Lage, zwischen harmlosen Flüssigkeiten und potentiell gefährlichen Substanzen wie flüssigem Sprengstoff zu unterscheiden, was mit herkömmlichen Geräten nur schwer möglich ist. Obwohl führende Flughäfen wie Frankfurt und München bereits in die neue Technologie investiert haben, ist eine flächendeckende Ausstattung noch nicht erreicht. Der Prozeß der technologischen Aufrüstung ist langwierig und kostspielig, verspricht jedoch in Zukunft schnellere und angenehmere Sicherheitskontrollen für Reisende. Schrittweise Einführung der CT-Technologie Die strengen Vorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck wurden nach den Anschlagsplänen von 2006 in London eingeführt, bei denen Terroristen flüssigen Sprengstoff an Bord von Flugzeugen schmuggeln wollten. Seitdem dürfen Passagiere Flüssigkeiten nur in Behältern mit einem Volumen von bis zu 100 Millilitern mitnehmen, die in einem transparenten, wiederverschließbaren Plastikbeutel mit einem Fassungsvolumen von einem Liter verpackt sein müssen. Diese Regeln gelten an den Kontrollspuren mit der alten Technik weiterhin. Die neuen CT-Scanner revolutionieren diesen Prozeß. Ihre dreidimensionale Bildgebung ermöglicht eine präzise Analyse des Handgepäcks, wodurch das mühsame Auspacken von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten entfällt. In Frankfurt, dem größten deutschen Flughafen, wurde im August 2025 angekündigt, daß Passagiere ab Mitte September an bestimmten Kontrollspuren wieder Flaschen mit bis zu zwei Litern Inhalt mitführen dürfen. Das Magazin „Capital“ berichtet, daß die CT-Technik an etwa jeder vierten der 160 Kontrollspuren

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