Boeing 787-9 (Foto: Steffen Lorenz).
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Großinvestor Arne Blystad baut Aktienanteil an Norse Atlantic Airways aus

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Der bekannte norwegische Reeder und Finanzinvestor Arne Blystad hat im Zuge einer umfassenden Rekapitalisierung seine unternehmerische Position bei der Langstrecken-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways signifikant gestärkt.

Wie das Luftfahrtunternehmen im Rahmen einer offiziellen Pflichtmitteilung bekanntgab, wurden von Blystad kontrollierten Investmentgesellschaften im Zuge der jüngst abgeschlossenen Bezugsrechtsemission insgesamt 232,8 Millionen neue Anteilsscheine zugeteilt. Durch diese Transaktion erhöht sich der direkt und indirekt von ihm gehaltene Stimmrechts- und Aktienanteil von zuvor rund 8,7 Prozent auf nunmehr 11,2 Prozent. Der Gesamtbestand seiner Wertpapiere an dem in Oslo ansässigen Billigflieger beläuft sich damit auf knapp 247 Millionen Aktien.

Die finanzielle Restrukturierung der auf transatlantische Punkt-zu-Punkt-Verbindungen spezialisierten Fluggesellschaft ist mit diesem Schritt jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Für Anfang Juli ist die Ausgabe einer weiteren Tranche an Aktien geplant, die im Kontext einer umfassenden Wandelanleihe, der anstehenden Vergütungen für die begleitenden Konsortialbanken sowie einer gezielten Privatplatzierung für den amtierenden Konzernchef steht. Sofern der Verwaltungsrat der Fluglinie der finalen Zuteilung zustimmt, werden die Investmentfirmen des Unternehmers erneut bedacht. Nach dem rechnerischen Abschluss sämtlicher geplanter Kapitalmaßnahmen wird erwartet, dass Blystads Beteiligung auf rund 365,2 Millionen Aktien ansteigt, was einem strategischen Anteil von etwa 12,3 Prozent am Gesamtkapital der Gesellschaft entspricht.

Die Kapitalerhöhung dient der operativen Liquiditätssicherung von Norse Atlantic Airways in einem volatilen Marktumfeld, das von intensiver Konkurrenz auf den Routen zwischen Europa und Nordamerika sowie saisonalen Nachfrageschwankungen geprägt ist. Die Bereitschaft eines etablierten norwegischen Großinvestors, substanzielles Kapital nachzuschießen, wird in Finanzkreisen als wichtiges Signal zur Stabilisierung des Unternehmens gewertet. Die zusätzlichen Mittel sollen die Liquiditätsreserven stärken und die Weiterentwicklung des transpazifischen und transatlantischen Flugplans absichern, während die Airline gleichzeitig versucht, ihre Stückkosten durch eine optimierte Flottenauslastung ihrer Boeing 787-Maschinen weiter zu senken.

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