Der französische Flughafenbetreiber Groupe ADP, der unter anderem die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly betreibt, hat im ersten Quartal 2025 einen deutlichen Umsatzanstieg von 12,2 Prozent auf 1.486 Millionen Euro verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, trugen alle Geschäftsbereiche zu diesem Wachstum bei, wobei der Einzelhandel und die Dienstleistungen mit einem Plus von 14,8 Prozent sowie das internationale Geschäft und die Flughafenentwicklungen mit 15,9 Prozent besonders stark zulegten. Auch das Luftfahrtgeschäft (+7,4%) und der Immobilienbereich (+7,2%) entwickelten sich positiv.
Das Passagieraufkommen der Groupe ADP stieg im gleichen Zeitraum um 6,7 Prozent auf insgesamt 82,1 Millionen Fluggäste. An den Pariser Flughäfen wurde ein Zuwachs von 4,5 Prozent registriert. Der Vorstandsvorsitzende Philippe Pascal zeigte sich zufrieden mit der soliden Leistung des Unternehmens und verwies auf Fortschritte bei wichtigen Projekten, darunter eine öffentliche Konsultation zur zukünftigen Entwicklung des Flughafens Paris-Charles de Gaulle.
Die Groupe ADP bestätigte ihre finanziellen Ziele für das Gesamtjahr 2025 und kündigte an, bis Ende des Jahres eine neue zehnjährige Wirtschaftsregulierungsvereinbarung vorzuschlagen. Diese Vereinbarung dürfte die Rahmenbedingungen für den Betrieb der Flughäfen in den kommenden Jahren festlegen. Die positive Entwicklung im ersten Quartal deutet darauf hin, daß sich der Luftverkehrssektor nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre weiter erholt und die Reiselust wieder zunimmt.
Die Wachstumszahlen der Groupe ADP spiegeln einen allgemeinen Trend in der europäischen Luftfahrtbranche wider, die von einer steigenden Nachfrage nach Flugreisen profitiert. Neben dem Passagiergeschäft tragen auch die Einnahmen aus dem Einzelhandel und anderen Dienstleistungen an den Flughäfen maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. Die geplante neue Wirtschaftsregulierungsvereinbarung wird für die langfristige Stabilität und Entwicklung der Flughäfen von großer Bedeutung sein.