April 29, 2025

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April 29, 2025

Discover Airlines fliegt Frankfurt-Dubrovnik künftig ganzjährig an

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa, wird ihre saisonalen Flüge zwischen Frankfurt am Main und Dubrovnik in Kroatien ab der kommenden Wintersaison 2025/26 auf einen ganzjährigen Betrieb umstellen. Wie das Unternehmen gegenüber der „Dubrovnik Times“ mitteilte, sollen ab Ende Oktober und bis Ende März des folgenden Jahres drei wöchentliche Flüge jeweils montags, mittwochs und freitags angeboten werden. Diese Entscheidung begründet Discover Airlines mit der hohen Nachfrage nach Flügen nach Dubrovnik nicht nur im Sommer, sondern auch in den Wintermonaten. Viele Reisende aus Deutschland möchten dem kalten Wetter entfliehen oder ihre Familien und Verwandten über die Weihnachts- und Neujahrszeit besuchen. Die Umstellung auf einen ganzjährigen Flugbetrieb soll zudem flexiblere Reisemöglichkeiten für Passagiere aus Frankfurt und Dubrovnik schaffen. Dubrovnik wird somit die einzige Destination in Kroatien sein, die von Discover Airlines das ganze Jahr über angeflogen wird. Bereits jetzt bietet die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines ganzjährige Verbindungen zwischen Frankfurt und Dubrovnik an und plant für den kommenden Winter ebenfalls drei wöchentliche Flüge. Die Ankündigung von Discover Airlines bedeutet eine deutliche Ausweitung des Flugangebots zwischen den beiden Städten auch außerhalb der Hauptreisezeit. Die Umstellung auf Ganzjahresflüge unterstreicht die wachsende Bedeutung Dubrovniks als Reiseziel, das auch in der Nebensaison touristisch attraktiv ist. Die historische Altstadt und das milde Klima im Winter ziehen zunehmend Besucher an, die abseits des sommerlichen Trubels die Stadt und ihre Umgebung erkunden möchten. Die Entscheidung von Discover Airlines dürfte somit sowohl dem Tourismus in Dubrovnik als auch den Reisenden zugutekommen.

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Bosnien sichert Finanzierung der Flugsicherung trotz Schiedsurteils

Der Ministerrat von Bosnien und Herzegowina hat eine Notfinanzierung von bis zu 30,7 Millionen Euro für die bosnische Flugsicherungsorganisation BHANSA bewilligt. Diese Maßnahme dient dazu, den Betrieb der Flugsicherung bis zum dritten Quartal dieses Jahres aufrechtzuerhalten. Hintergrund ist ein Schiedsgerichtsurteil zugunsten des slowenischen Unternehmens Viadukt. Dieses hatte Bosnien und Herzegowina wegen der einseitigen Kündigung eines Konzessionsvertrags für ein Wasserkraftwerksprojekt erfolgreich verklagt. Infolge des Urteils wurden Mittel von Eurocontrol, über die sich BHANSA hauptsächlich finanziert, blockiert. Obwohl BHANSA nicht direkt in den Rechtsstreit involviert war, führte die Kontenblockade zu einer ernsten finanziellen Krise für die Organisation und gefährdete den reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs über Bosnien und Herzegowina. Die nun genehmigte Notfinanzierung wird als Darlehen gewährt und soll zurückgezahlt werden, sobald Eurocontrol die Blockierung der Gelder für BHANSA wieder aufhebt. Die Gewerkschaft der Fluglotsen warnte bereits vor einem möglichen Zusammenbruch der Flugsicherung, falls keine Mittel zur Deckung der laufenden Kosten wie Treibstoff, Wartung und Gehälter bereitgestellt würden. Die Notfinanzierung durch den Ministerrat ist somit ein wichtiger Schritt, um die unmittelbare Handlungsfähigkeit von BHANSA zu sichern und größere Störungen im Luftraum zu verhindern. Die Regierung Bosnien und Herzegowinas steht nun vor der Aufgabe, mit Eurocontrol und dem Unternehmen Viadukt eine Lösung zu finden, um die Freigabe der blockierten Mittel zu erreichen und die langfristige finanzielle Stabilität der Flugsicherungsorganisation zu gewährleisten. Die Abhängigkeit von Eurocontrol-Zahlungen macht BHANSA anfällig für externe finanzielle Streitigkeiten des Staates.

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Sommer-Charterflüge starten in Innsbruck mit neuer Türkei-Verbindung

Am vergangenen Wochenende begann am Flughafen Innsbruck die Sommer-Charterflugsaison mit dem ersten Flug nach Korsika am Sonntag, den 27. April 2025. Das diesjährige Sommerflugprogramm ab Innsbruck umfaßt insgesamt 15 Sonnenziele. Neu im Angebot ist eine wöchentliche Verbindung in die Türkei, die im Auftrag von TUI Österreich durchgeführt wird. Während die Verbindung nach Korsika mit dem Reiseveranstalter Rhomberg Reisen den Auftakt der Saison bildet, wird das Angebot an Urlaubsflügen in den kommenden Wochen sukzessive erweitert. Eine bedeutende Neuerung stellt die Direktverbindung an die türkische Riviera nach Antalya dar, die TUI Österreich ab dem 23. Mai jeweils freitags einmal wöchentlich anbietet. Ergänzt wird das TUI-Angebot durch Flüge nach Kalabrien, Mallorca sowie zu den griechischen Inseln Karpathos, Kos, Kreta und Rhodos. Der Tiroler Reiseveranstalter Idealtours steuert im Sommer 2025 die griechischen Regionen Kalamata, Kefalonia, Lesbos, Lefkas/Epiros und Chalkidiki sowie Kalabrien in Süditalien an. Sardinien ist das Spezialgebiet von Christophorus Reisen, während Stoll Reisen von Anfang Mai bis Anfang Juni Flüge nach Mallorca im Programm hat. Zusätzlich werden exklusiv über Tiroler Seniorenvereinigungen Kurzreisen nach Rhodos und Dalaman angeboten. Somit haben die langjährigen Partner-Reiseveranstalter ein vielfältiges Sommerflugprogramm zu gut erreichbaren Urlaubszielen ab Innsbruck zusammengestellt. Die 15 verschiedenen Destinationen richten sich an Familien, Sonnenhungrige und Gruppenreisende, die die Vorteile eines Flughafens mit kurzen Wegen schätzen. Für Städtereisen stehen über den Sommer die Destinationen Birmingham, Manchester und Edinburgh sowie ganzjährig London, Amsterdam und Wien zur Verfügung.

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Lufthansa A380 landet außerplanmäßig in Boston wegen verklemmtem iPad

Ein Airbus A380 der Lufthansa auf dem Flug LH453 von Los Angeles nach München mußte am Mittwoch, den 23. April, außerplanmäßig in Boston landen, nachdem sich das iPad eines Passagiers in einem Business-Class-Sitz verklemmt hatte. Die Besatzung befürchtete aufgrund der Situation eine mögliche Überhitzung und einen Brand der Lithiumbatterie des Geräts. Das Flugzeug befand sich bereits seit etwa drei Stunden in der Luft über Zentralkanada, als das Kabinenpersonal das eingeklemmte iPad meldete. Obwohl keine unmittelbare Notfallsituation vorlag, entschied sich die Besatzung aufgrund der potenziellen Gefahr eines sogenannten thermischen Durchgehens – eines gefährlichen Batteriebrandes, der durch die Motoren des Flugzeugsitzes ausgelöst werden könnte – zu einer Sicherheitslandung in Boston. Dort verfügt Lufthansa über eine Wartungsstation. Die Maschine landete sicher in Boston, wo Techniker das eingeklemmte iPad bergen konnten. Nach der Inspektion wurde der Flug LH453 mit einer Verspätung von etwa drei Stunden nach München fortgesetzt. Dieser Vorfall reiht sich in eine zunehmende Anzahl von Flugumleitungen ein, die durch verlorene oder beschädigte elektronische Geräte an Bord verursacht werden. Ein ähnlicher Fall ereignete sich erst im vergangenen Monat auf einem Flug der Air France mit einer Boeing 777. Die Häufigkeit solcher Zwischenfälle unterstreicht die potenziellen Risiken, die von Lithiumbatterien in elektronischen Geräten ausgehen können, insbesondere wenn diese beschädigt oder eingeklemmt werden. Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden sensibilisieren Passagiere zunehmend für den sicheren Umgang mit ihren elektronischen Geräten an Bord, um solche sicherheitsrelevanten Situationen zu vermeiden.

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Passagiere stützen einstürzende Flugzeugdecke bei Delta-Flug

Auf einem Flug der Delta Air Lines von Atlanta nach Chicago Midway am 14. April mußten Passagiere während des Fluges eine sich absenkende Kabinendecke mit ihren Händen notdürftig abstützen. Ein Video des Vorfalls, das in den sozialen Medien verbreitet wurde, zeigt mehrere Reisende mit erhobenen Armen, die einen durchhängenden Teil der Flugzeuginnenverkleidung halten, bis die Besatzung diesen Bereich provisorisch mit auffälligem, neongelbem Klebeband sicherte. Ein Bekannter eines Passagiers, der das Video auf der Plattform TikTok veröffentlichte, berichtete, daß die Flugbegleiter die Decke erst mit Klebeband fixierten, nachdem die Passagiere sie bereits geraume Zeit manuell gestützt hatten. Der Vorfall ereignete sich auf Flug DL2060, der mit einer Boeing 717-200 durchgeführt wurde. Die betroffenen Passagiere sollen als Entschädigung lediglich Flugmeilen im Wert von 120 Dollar erhalten haben. Eine detaillierte öffentliche Stellungnahme von Delta Air Lines zu dem Vorfall steht bisher aus. Dieser ungewöhnliche Vorfall wirft Fragen nach der Wartung und den Sicherheitsstandards von Flugzeugen auf. Während kleinere Defekte an der Kabinenverkleidung nicht unmittelbar die Flugsicherheit beeinträchtigen müssen, sorgt ein solcher Vorfall bei den Passagieren verständlicherweise für Beunruhigung. Die Reaktion der Fluggesellschaft und die gewährte Entschädigung scheinen bei den Betroffenen Unmut ausgelöst zu haben. Die Boeing 717, ein Kurzstreckenflugzeug, das in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren produziert wurde, ist zwar ein etablierter Flugzeugtyp, doch Vorfälle wie dieser können das Vertrauen in die Zuverlässigkeit älterer Maschinen beeinträchtigen. Es bleibt abzuwarten, ob Delta Air Lines sich in Kürze detaillierter zu dem Vorfall äußern und mögliche Konsequenzen bekanntgeben wird.

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Alaska Airlines präsentiert Boeing 737 im „The Princess and the Frog“-Design

Die amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines hat in Kooperation mit dem Disneyland Resort eine neue Flugzeugsonderlackierung vorgestellt. Die Boeing 737-800 der Airline, die am Portland International Airport enthüllt wurde, ist von Disneys Animationsfilm „The Princess and the Frog“ inspiriert und feiert die neue Attraktion „Tiana’s Bayou Adventure“ im Disneyland Park in Anaheim, Kalifornien. Das aufwendig gestaltete Flugzeug zeigt Prinzessin Tiana sowie weitere Charaktere aus dem Film wie Louis den Alligator, Mama Odie und Prinz Naveen. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden mehr als 2000 Arbeitsstunden in das detaillierte Design investiert. Der Jungfernflug der Maschine führte von Portland nach Santa Ana in Kalifornien, in unmittelbarer Nähe zum Disneyland Resort. Diese Sonderlackierung ist bereits die neunte, die im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen Alaska Airlines und dem Disneyland Resort entstanden ist und die erste, die eine Disney-Prinzessin zeigt. Die Enthüllung des Flugzeugs fällt in die Vorbereitungszeit für die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des Disneyland Resorts, die am 17. Juli 2025 beginnen und bis zum Sommer 2026 andauern sollen. Die Attraktion „Tiana’s Bayou Adventure“, die die Inspiration für die Lackierung lieferte, wurde bereits im Juni 2024 im Magic Kingdom in Walt Disney World eröffnet und ersetzte dort die beliebte „Splash Mountain“-Bahn. Die Attraktion entführt die Besucher in die Welt des Films und erzählt die Geschichte von Prinzessin Tiana nach den Ereignissen des Films. Die Sonderlackierung soll die Passagiere von Alaska Airlines auf ihren Reisen verzaubern und auf das neue Erlebnis im Disneyland einstimmen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierungsnummer N596AS wird in den kommenden Jahren

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Cathay Pacific erweitert China-Netzwerk mit Direktflug nach Urumqi

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific nimmt seit 28. April 2025 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Hongkong und Urumqi auf und erweitert damit ihr Streckennetz auf dem chinesischen Festland auf 20 Ziele. Die viermal wöchentlich bediente Route soll die Rolle Hongkongs als internationales Luftverkehrsdrehkreuz stärken und Reisende mit einer bedeutenden Stadt im Nordwesten Chinas verbinden, die eine wichtige Rolle in der chinesischen „Gürtel und Straße“-Initiative spielt. Bei einer feierlichen Veranstaltung betonte Hongkongs Ministerin für Verkehr und Logistik, Mable Chan, die strategische Bedeutung Urumqis sowohl für Passagier- als auch für Frachtverbindungen. Ronald Lam, CEO der Cathay Group, hob die kulturelle und geografische Bedeutung Urumqis hervor und kündigte an, daß die Gruppe bald 22 Ziele auf dem chinesischen Festland und über 100 Ziele weltweit anfliegen werde. Urumqi, die Hauptstadt der autonomen Region Xinjiang, ist ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum in Westchina und ein Knotenpunkt für den Handel mit Zentralasien. Die neue Flugverbindung wird mit Flugzeugen des Typs Airbus A330-300 durchgeführt, die sowohl eine Business- als auch eine Economy-Kabine anbieten. Die Flüge sind für Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag geplant. Der Flug CX998 startet um 01:30 Uhr in Hongkong und erreicht Urumqi um 07:00 Uhr Ortszeit. Der Rückflug CX997 verläßt Urumqi um 10:15 Uhr und landet um 15:20 Uhr in Hongkong. Die Aufnahme dieser neuen Strecke unterstreicht das Engagement von Cathay Pacific, die Konnektivität zwischen Hongkong und dem chinesischen Festland weiter zu verbessern und die wachsende Nachfrage nach Verbindungen in die wirtschaftlich dynamischen Regionen Chinas zu bedienen. Die Anbindung an Urumqi, eine Schlüsselstadt entlang der

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Frachtkooperation zwischen TAAG Angola und Avianca

Die angolanische Fluggesellschaft TAAG Angola Airlines und die kolumbianische Airline Avianca haben eine strategische Partnerschaft im Bereich des Luftfrachtverkehrs geschlossen. Die Vereinbarung basiert auf einem sogenannten Special Prorate Agreement (SPA), das beiden Fluggesellschaften erweiterte Möglichkeiten im Frachtgeschäft eröffnet. Durch diese Kooperation erhält TAAG Angola Airlines Zugang zu wichtigen südamerikanischen Märkten über den bisherigen Knotenpunkt São Paulo in Brasilien hinaus. Konkret werden neue Frachtrouten nach Bogotá (Kolumbien), Santiago (Chile), Lima (Peru), Montevideo (Uruguay) und Quito (Ecuador) erschlossen. Dies ermöglicht es TAAG, ihre Präsenz in Südamerika signifikant auszubauen und neue Geschäftsfelder zu entwickeln. Gleichzeitig profitiert Avianca von dem Frachtnetzwerk von TAAG und erhält privilegierten Zugang zum afrikanischen Markt. Dies umfasst Destinationen wie Luanda (Angola), Johannesburg und Kapstadt (Südafrika), Lagos (Nigeria), Libreville (Gabun), Kinshasa (Demokratische Republik Kongo), Brazzaville (Republik Kongo) und1 Nairobi (Kenia). Für Avianca bedeutet dies eine erhebliche Stärkung ihrer logistischen Verbindungen nach Afrika. Die Partnerschaft erstreckt sich auf verschiedene Frachtarten, wobei ein besonderer Fokus auf verderblichen Waren aus Südamerika und Maschinenlieferungen aus der Europäischen Union liegt. Diese Spezialisierung könnte beiden Fluggesellschaften neue Kundensegmente erschließen und ihre Position im globalen Luftfrachtmarkt festigen. Die Zusammenarbeit unterstreicht das wachsende Interesse an interkontinentalen Frachtverbindungen zwischen Südamerika und Afrika.

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Austrian Airlines im ersten Quartal 2025: Solides Fundament für einen reisestarken Sommer?

Trotz eines erwartungsgemäß negativen Ergebnisses im ersten Quartal 2025 zeigt sich Austrian Airlines optimistisch für die bevorstehenden Sommermonate. Mit gezielten Investitionen in Technik, Service und Markenidentität bereitet sich die Fluggesellschaft auf eine intensive Reisesaison vor. Im traditionell schwachen ersten Quartal verzeichnete Austrian Airlines einen bereinigten EBIT von minus 111 Millionen Euro. Dies stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert von minus 122 Millionen Euro dar. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 458 Millionen Euro, während die Gesamterlöse um 15 Prozent auf 477 Millionen Euro zunahmen. Die Betriebsausgaben erhöhten sich um 9 Prozent auf 588 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl blieb mit rund 6.200 nahezu konstant. Mit 2,5 Millionen beförderten Passagieren blieb die Anzahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die angebotenen Sitzkilometer stiegen um 10 Prozent auf 5,7 Milliarden, während die Auslastung um 3,1 Prozentpunkte auf 73,9 Prozent zurückging. Die Anzahl der Flüge erhöhte sich um 9 Prozent auf 24.246. Technologische Innovation: Einführung der „Haifischhaut“-Technologie Ein bedeutender technischer Fortschritt war die Ausstattung von vier Boeing 777-200ER mit der sogenannten „Haifischhaut“-Technologie. Diese spezielle Oberflächenbeschichtung, entwickelt in Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik und der Industrie, reduziert den Luftwiderstand und führt zu einer Treibstoffeinsparung von etwa einem Prozent pro Flug. Insgesamt erwartet Austrian Airlines dadurch eine Einsparung von mehreren tausend Tonnen Treibstoff in den kommenden Jahren. Diese Maßnahme zielt in erster Linie auf betriebliche Effizienz und technische Modernisierung ab. Nach einer umfassenden Reparatur kehrte ein Airbus A320neo, der im Vorjahr durch ein ungewolltes Fahrwerksereignis am Boden beschädigt wurde, Ende März 2025 in den

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Condor halbiert Verluste und plant Flottenwachstum trotz Lieferengpässen

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat im vergangenen Geschäftsjahr 2023/24 deutliche Fortschritte bei der operativen Leistung erzielt und ihren Konzernverlust im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Wie Finanzchef Björn Walther bekannt gab, belief sich der Jahresfehlbetrag auf 62 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte der Umsatz um rund 16 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Firmenchef Peter Gerber äußerte sich zwar vorsichtig bezüglich einer konkreten Prognose für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September 2025, signalisierte jedoch aufgrund des positiven operativen Trends eine „positive Erwartung“. Im vorherigen Geschäftsjahr hatte der Verlust noch bei 122 Millionen Euro gelegen, und im Jahr 2021/22 belief er sich sogar auf knapp 321 Millionen Euro. Diese signifikante Reduzierung des Verlustes deutet auf eine erfolgreiche Restrukturierung und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der Airline hin. Trotz der Herausforderungen im Luftverkehrssektor konnte Condor im abgelaufenen Geschäftsjahr eine erfreuliche Steigerung der Passagierzahlen verzeichnen. Bei einer hohen Platzauslastung von 91,6 Prozent flogen rund 8,5 Millionen Passagiere mit der Airline, was einem Zuwachs von knapp acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie die DPA meldet. Diese hohe Auslastung zeigt, dass die Nachfrage nach den Flugangeboten von Condor weiterhin stark ist und die Flugzeuge gut gefüllt sind. Die Attraktivität der angebotenen Destinationen und die Preisgestaltung scheinen bei den Reisenden Anklang zu finden. Flottenausbau abhängig von Airbus-Lieferungen Condor betreibt derzeit eine Flotte von rund 60 Flugzeugen und plant, diese sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langstrecke mittelfristig spürbar zu erweitern. Firmenchef Peter Gerber betonte jedoch, dass dieses Wachstum maßgeblich von den Lieferkapazitäten

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