Delfin in Eilat (Foto: Jan Gruber).
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Hawaii schreibt Mindestabstand zu Delfinen vor

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Ab 28. Oktober 2021 ist es auf Hawaii verboten sich Spinnerdelfinen in der Nähe der Küste um weniger als 50 Meter anzunähern. Die Regierung untersagt so genanntes Delfinschwimmen, das bislang eine Touristenattraktion war, gesetzlich.

Hintergrund ist, dass diese Tierart nachtaktiv ist und sich tagsüber in seichten Buchten aufhält, um dort Ruhephasen zu absolvieren. Die Folge daraus ist, dass diese Delfine vergleichsweise leicht zugänglich sind. Tierschützer sind der Ansicht, dass die Meeressäuger massiven Schaden nehmen, wenn sie permanent in ihren Halbschlaf gestört werden.

Delfine halten aus naheliegenden Gründen keinen vollständigen Schlaf ab, sondern abwechselnd halbseitig. Dabei können die Tiere bei Gefahr blitzschnell aktiv werden. Gesetzlich ist es nun untersagt, dass man sich den Tieren annähert. Das schließt auch Boote und Kanus ein.

In den letzten Jahren sollen touristische Delfintouren ein Ausmaß angenommen haben, das nur noch wenig mit klassischem Beobachten am Hut hat. Diesen kommerziellen Wirtschaftszweig will Hawaii im Sinne des Tierschutzes beenden. Delfine können, wenn die intelligenten Meeressäuger das wollen, durchaus zutraulich und neugierig sein. Problematisch wird es aber, wenn das Tier eigentlich seine Ruhe haben will und Menschen aufdringlich werden. Es kommt weltweit immer wieder zu Attacken gegen Menschen. Zu diesem Mittel greifen Delfine eigentlich nur, wenn sie sich selbst oder ihren Nachwuchs gestört oder in Gefahr sehen und gelindere Mittel den Menschen nicht von weiterer Belästigung abhalten konnten. Zu Bedenken gilt es auch, dass Delfine Raubtiere sind und trotz aller Intelligenz einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb haben.

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