Ice Camp (Foto: Kitzsteinhorn).
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Hochalpines Kunstprojekt: Ice Camp am Kitzsteinhorn eröffnet Wintersaison 2026

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Auf dem Kitzsteinhorn in Kaprun hat das diesjährige Ice Camp seine Tore für Besucher geöffnet. Auf einer Seehöhe von 2.600 Metern präsentiert sich ein aus drei begehbaren Iglus bestehender Kunstraum, der in Zusammenarbeit zwischen den Gletscherbahnen Kaprun und dem langjährigen Partner Audi Austria realisiert wurde. Das Projekt, das unter der künstlerischen Leitung des Bildhauers Max Seibald steht, setzt in diesem Jahr thematische Schwerpunkte unter den Titeln „Gipfeltreffen“, „Mondo Tondo“ und „U-Turn“. Ziel der Installationen aus Eis und Schnee ist es, durch Skulpturen und Klangwelten gesellschaftliche Fragestellungen und Perspektivenwechsel im hochalpinen Raum zu thematisieren. Der Zutritt zu den Iglus auf dem Sonnenplateau ist für die Öffentlichkeit kostenlos.

Die technische Umsetzung der Anlage erfolgte unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen durch ein spezialisiertes Bauteam. Die Iglus dienen nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern fungieren auch als sozialer Treffpunkt im Gletscherskigebiet. Ergänzt wird die Kunstinstallation durch eine Infrastruktur mit Sonnendeck, Bar und Liegestühlen. Laut Thomas Maierhofer, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG, stellt das Projekt einen festen kulturellen Bestandteil des regionalen Wintertourismus dar. Die Partnerschaft mit Audi besteht bereits seit dem Jahr 2012 und fokussiert sich auf die Inszenierung technischer Präzision im Zusammenspiel mit den natürlichen Elementen der Hochgebirgswelt.

Zusätzliche Recherchen zur touristischen Bedeutung des Standorts zeigen, dass das Kitzsteinhorn als erstes Gletscherskigebiet Österreichs eine zentrale Rolle für die Wirtschaft in der Region Zell am See-Kaprun spielt. Die Installation lockt jährlich tausende Gäste an, die über den Ice Camp Trail oder direkt über die Skipisten zum Alpincenter gelangen. Neben der statischen Ausstellung wird das Areal im März und April durch die Eventreihe „Ice Camp Sounds“ mit Live-Auftritten bespielt. Das Projekt ist temporär angelegt und bleibt bis zur temperaturbedingten Schmelze im Frühjahr, voraussichtlich Mitte April, für den Publikumsverkehr zugänglich. Die logistische Versorgung der Bar und die Wartung der Eisskulpturen erfordern einen kontinuierlichen Einsatz des Personals vor Ort.

Die künstlerische Gestaltung greift abstrakte Motive auf: Während „Mondo Tondo“ den kulturellen Austausch symbolisiert, steht „U-Turn“ für die Bereitschaft zu systemischen Kurskorrekturen. Der Standort auf 2.600 Metern stellt dabei sicher, dass die Exponate über mehrere Monate in ihrer Form erhalten bleiben. Die Region investiert massiv in solche Attraktionen, um das Angebot abseits des reinen Skisports zu diversifizieren und die Verweildauer der Gäste am Berg zu erhöhen. Das Ice Camp hat sich somit von einer reinen Markeninszenierung zu einem überregional bekannten Kulturprojekt entwickelt, das die Grenzen zwischen Alpinsport und moderner Bildhauerei verschwimmen lässt.

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