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Iata: Einige Regierungen frieren im großen Stil Ticketgelder ein

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Für einige Fluggesellschaft wird es zunehmend problematisch, dass Erlöse aus Ticketverkäufen im Ausland seitens weniger Regierungen eingefroren werden. Laut Branchenverband-Iata soll es sich um rund 2,1 Milliarden Euro handeln und damit um 47 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 

Bemerkenswert ist auch, dass zwei Drittel der genannten Summe auf nur fünf Staaten entfallen sollen. Der Rest würde sich laut Iata auf „sehr viele andere Länder“ verteilen. Es handelt sich um Ticketeinnahmen, die lokal im jeweiligen Auslandsmarkt generiert wurden, jedoch aufgrund staatlicher Beschränkungen nicht an die Airline weitergeleitet werden können. Beispielsweise gibt es Regierungen, die die Ausfuhr von U.S.-Dollar – egal, ob als Überweisung, Scheck oder Bargeld – unterbinden. Davon sind auch Airlines betroffen, denn international spielt diese Währung in der Luftfahrt eine sehr große Rolle. 

Laut den von der Iata veröffentlichen Zahlen soll Nigeria mit umgerechnet 760 Millionen Euro das meiste Geld zurückhalten. Gefolgt von Bangladesch mit 200 Millionen Euro, Algerien mit 184 Millionen Euro, Pakistan mit 173 Millionen Euro und dem Libanon, der 132 Millionen Euro eingefroren haben soll. 

Iata-Chef Willie Walsch warnt davor, dass das zunehmende Einfrieren von Geldern auch Auswirkungen auf die Konnektivität der Länder haben könnte. Er verweist auch darauf, dass einige Carrier ihre Verbindungen wegen eingefrorener Ticketeinnahmen bereits eingestellt haben. Daher appelliert die Iata an die betroffenen Regierungen, dass diese sich an die internationalen Luftfahrtabkommen sowie bilateralen Vereinbarungen halten sollen. 

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