Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihr Flugangebot auf den Routen zwischen Lateinamerika und Europa deutlich ausgebaut. Im Jahr 2025 will das Unternehmen mehr als 5,5 Millionen Sitzplätze auf dieser Luftbrücke anbieten, was einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber 2024 entspricht. Damit plant die Airline, im Laufe des Jahres 350 wöchentliche Frequenzen zu überschreiten und somit die führende Position in diesem Marktsegment weiter zu festigen.
Das Wachstum spiegelt sich in einer Kapazitätserweiterung in mehreren lateinamerikanischen Märkten wider. In Peru wurden zwei tägliche Flüge eingeführt. Chile wird das Jahr mit zwölf wöchentlichen Frequenzen beenden und nach Puerto Rico werden bis zu elf Flüge pro Woche angeboten. Für die Dominikanische Republik plant Iberia Ende 2025 und Anfang 2026 zwei Flüge täglich an den meisten Wochentagen. Hinzu kommt eine neue Route nach Recife in Brasilien, die am 13. Dezember mit drei wöchentlichen Flügen startet.
Iberia, ein Mitglied der International Airlines Group (IAG), feiert in diesem Jahr fast 80 Jahre als erste Fluggesellschaft, die den transatlantischen Flugverkehr aufgenommen hat. Das Unternehmen betrachtet die aktuellen Zahlen als Ergebnis eines verstärkten Engagements für die Region. Laut Marina Colunga, Iberias Handelsdirektorin für Lateinamerika, ist die Airline auf dem besten Weg, sich als bevorzugte Option für diese Flugstrecke zu positionieren. Die Kapazitätserhöhung kommt zu bereits konsolidierten Ausweitungen hinzu, wie etwa den drei täglichen Flügen nach Buenos Aires und den zwei täglichen Flügen nach São Paulo.
Im Zuge des Ausbaus der Flugverbindungen gewinnt auch das Stopover-Programm „Hola Madrid“ an Popularität. Dieses Programm ermöglicht es Passagieren aus Lateinamerika, auf dem Weg zu oder von einem anderen Ziel bis zu neun Nächte ohne zusätzliche Kosten in Madrid zu verweilen. Der kostenfreie Zwischenstopp bietet den Reisenden Vorteile und Rabatte bei Unterkünften, Freizeitaktivitäten und Gastronomie in der spanischen Hauptstadt.