
Lufthansa Cargo führt Analysewerkzeug für Pharmatransporte ein
Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo hat ein neues digitales Analysewerkzeug für Pharmaverpackungen eingeführt. Mit dem sogenannten „Passive Temp Support Exposure Time Calculator“ können Kunden künftig die Temperaturrisiken für ihre sensiblen Frachtsendungen bewerten. Das Tool ermittelt anhand verschiedener Parameter die potenziellen Expositionszeiten außerhalb temperaturkontrollierter Bereiche und soll so die Planung des Transports verbessern. Grundlage für die Berechnungen sind nach Angaben der Lufthansa-Tochter die operativen Erfahrungswerte des Unternehmens sowie die spezifischen Infrastrukturgegebenheiten entlang der gesamten Transportkette. Die Kunden können im System Parameter wie die gewünschte Temperaturzone, die Versandkategorie und die Abmessungen der Sendung eingeben. Das Analysewerkzeug kann zudem zwischen loser Fracht, ULD-Containern (Unit Load Device) und Build-up-Paletten differenzieren, um optimierte Ergebnisse zu liefern. Der Transport von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten unterliegt strengen Vorschriften und erfordert eine präzise Einhaltung der Kühlkette. Die Einführung dieses Tools unterstreicht die Bemühungen von Lufthansa Cargo, sich als Spezialist für den Transport von temperatursensibler Fracht zu positionieren. Die Fluggesellschaft betreibt an ihren Hubs in Frankfurt und München spezielle Frachtzentren, die den hohen Anforderungen der Pharmaindustrie entsprechen und über modernste Kühleinrichtungen verfügen. Diese werden unter der Dachmarke Lufthansa Pharma Hub geführt. Das Analysewerkzeug ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Digitalisierungsstrategie von Lufthansa Cargo. Solche Lösungen sollen nicht nur die Kundenservice-Erfahrung verbessern, sondern auch die operative Effizienz erhöhen und die Sicherheit der Frachtsendungen gewährleisten. Durch die Bereitstellung dieser Daten können Kunden fundierte Entscheidungen über die Verpackungsarten und die Transportrouten ihrer Pharmazeutika treffen.








