August 11, 2025

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August 11, 2025

Lufthansa Cargo führt Analysewerkzeug für Pharmatransporte ein

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo hat ein neues digitales Analysewerkzeug für Pharmaverpackungen eingeführt. Mit dem sogenannten „Passive Temp Support Exposure Time Calculator“ können Kunden künftig die Temperaturrisiken für ihre sensiblen Frachtsendungen bewerten. Das Tool ermittelt anhand verschiedener Parameter die potenziellen Expositionszeiten außerhalb temperaturkontrollierter Bereiche und soll so die Planung des Transports verbessern. Grundlage für die Berechnungen sind nach Angaben der Lufthansa-Tochter die operativen Erfahrungswerte des Unternehmens sowie die spezifischen Infrastrukturgegebenheiten entlang der gesamten Transportkette. Die Kunden können im System Parameter wie die gewünschte Temperaturzone, die Versandkategorie und die Abmessungen der Sendung eingeben. Das Analysewerkzeug kann zudem zwischen loser Fracht, ULD-Containern (Unit Load Device) und Build-up-Paletten differenzieren, um optimierte Ergebnisse zu liefern. Der Transport von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten unterliegt strengen Vorschriften und erfordert eine präzise Einhaltung der Kühlkette. Die Einführung dieses Tools unterstreicht die Bemühungen von Lufthansa Cargo, sich als Spezialist für den Transport von temperatursensibler Fracht zu positionieren. Die Fluggesellschaft betreibt an ihren Hubs in Frankfurt und München spezielle Frachtzentren, die den hohen Anforderungen der Pharmaindustrie entsprechen und über modernste Kühleinrichtungen verfügen. Diese werden unter der Dachmarke Lufthansa Pharma Hub geführt. Das Analysewerkzeug ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Digitalisierungsstrategie von Lufthansa Cargo. Solche Lösungen sollen nicht nur die Kundenservice-Erfahrung verbessern, sondern auch die operative Effizienz erhöhen und die Sicherheit der Frachtsendungen gewährleisten. Durch die Bereitstellung dieser Daten können Kunden fundierte Entscheidungen über die Verpackungsarten und die Transportrouten ihrer Pharmazeutika treffen.

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Air France verlagert Flugbetrieb von Orly nach Charles de Gaulle

Die französische Fluggesellschaft Air France wird ihren Flugbetrieb am Flughafen Paris-Orly bis April 2026 weitgehend einstellen. Dies gab Konzernchef Benjamin Smith anläßlich der Halbjahresergebnisse von Air France-KLM bekannt. Die Airline begründet den Schritt mit einer sinkenden Nachfrage auf innerfranzösischen Strecken und einer Verschiebung des Verkehrs zur Bahn. Die verbleibenden Slots am Flughafen Orly sollen größtenteils an die Konzern-Billigfluggesellschaft Transavia France übertragen werden, die bereits von dort aus fliegt. Der Rückzug aus Orly, der acht Monate früher als ursprünglich geplant erfolgen soll, ist eine strategische Entscheidung, um den Flugbetrieb auf das Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle zu konzentrieren. Die Verlagerung ist eine Reaktion auf das veränderte Reiseverhalten nach der Pandemie, insbesondere im inländischen Geschäftsreiseverkehr, der nicht mehr das Vorkrisenniveau erreicht. Air France spricht von einem „strukturellem Nachfrageeinbruch“ in ihrem innerfranzösischen Punkt-zu-Punkt-Netzwerk. Einige Verbindungen bleiben dennoch bestehen: Air France wird weiterhin die staatlich vorgeschriebenen Flüge nach Korsika bedienen. Diese Routen zu den Flughäfen Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari unterliegen besonderen Versorgungsauflagen, die es der Fluggesellschaft nicht erlauben, sie einzustellen. Andere Strecken, die Air France aktuell von Orly aus anfliegt, wie beispielsweise nach Marseille, Nizza oder Toulouse, werden bereits von der Tochtergesellschaft Transavia France bedient. Durch die Verschiebung der Kapazitäten zu Transavia France kann der Konzern in Orly weiterhin präsent bleiben und gleichzeitig sein Angebot im Niedrigpreissegment ausbauen, während die Marke Air France den Fokus auf Langstrecken und internationale Verbindungen von Charles de Gaulle aus legt. Experten sehen in diesem Schritt eine logische Konsequenz der Konsolidierung und Effizienzsteigerung im Konzern.

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Turkish Airlines plant Angebot für Air Europa

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines bereitet ein verbindliches Angebot für eine Beteiligung an der spanischen Airline Air Europa vor. Ein Unternehmensvertreter kündigte an, sehr bald ein offizielles Angebot vorzulegen, sobald die Genehmigung des Vorstands vorliege. Das Interesse von Turkish Airlines sei strategisch begründet, da sich die Streckennetze beider Fluggesellschaften durch die starke Präsenz von Air Europa in Lateinamerika und auf der Iberischen Halbinsel gut ergänzen würden. Diese Entwicklung folgt auf den Rückzug von gleich zwei prominenten Mitbewerbern. Sowohl die Lufthansa als auch Air France-KLM hatten sich in den letzten Wochen aus dem Bieterverfahren zurückgezogen. Damit ist Turkish Airlines der einzige verbliebene Interessent für eine Übernahme oder eine Beteiligung an Air Europa. Die Verkaufsgespräche wurden zuvor durch interne Meinungsverschiedenheiten in der Eigentümerfamilie Hidalgo und Bedenken potentieller Käufer bezüglich der Transaktionsstruktur erschwert. Air Europa betreibt ein Netzwerk, das Madrid mit spanischen Großstädten in Europa und Lateinamerika sowie innerhalb Spaniens verbindet. Die Airline ist auf der Suche nach frischem Kapital, um ein staatliches Darlehen zurückzuzahlen, das sie während der Wirtschaftskrise erhalten hat. Eine Übernahme würde es Turkish Airlines ermöglichen, ihre Präsenz in den lukrativen lateinamerikanischen Märkten auszubauen und damit ihre Position im globalen Luftverkehr zu stärken. Der potenzielle Einstieg von Turkish Airlines bei Air Europa könnte die Machtverhältnisse im europäischen Flugverkehr verschieben. Während die Lufthansa-Gruppe und Air France-KLM, die beide große Flugallianzen anführen, sich aus dem Bieterprozeß zurückgezogen haben, nutzt Turkish Airlines, ein Mitglied der Star Alliance, die Gelegenheit, strategisch an einem der wichtigsten europäischen Knotenpunkte, in Madrid, Fuß zu fassen.

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Spanien entscheidet sich gegen amerikanische F-35

Die spanische Regierung hat eine wegweisende Entscheidung für ihre militärische Zukunft getroffen: Sie lehnt den Kauf von amerikanischen F-35-Kampfflugzeugen ab und setzt stattdessen auf europäische Alternativen. Dieser Schritt, der im Einklang mit den Bestrebungen der Europäischen Union steht, die Abhängigkeit von US-Rüstungstechnologie zu verringern, markiert eine Neuausrichtung in der spanischen Verteidigungsstrategie. Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund der notwendigen Außerdienststellung der veralteten AV-8B Harrier-Flotte bis 2030 und den politischen Spannungen mit den Vereinigten Staaten. Derzeit wird intensiv über die zukünftige Bewaffnung des Flugzeugträgers Juan Carlos I diskutiert, da die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge eine vorübergehende operative Lücke hinterlassen wird. Abschied von der Harrier-Flotte: Die Suche nach einem Nachfolger Die spanische Marine setzt seit fast 50 Jahren auf die legendären AV-8B Harrier-Kampfflugzeuge. Diese Flugzeuge, bekannt für ihre Fähigkeit, senkrecht zu starten und zu landen, sind für den Betrieb auf dem Flugzeugträger Juan Carlos I unerläßlich. Doch die Zeit der Harrier geht zu Ende. Die Vereinigten Staaten und Italien, die ebenfalls Betreiber dieses Flugzeugtyps waren, stellen ihren Support ein. Dies zwingt Spanien dazu, bis 2030 einen Nachfolger zu finden. Die F-35, insbesondere die Variante F-35B, die ebenfalls senkrecht starten und landen kann, schien lange Zeit die einzig logische Wahl zu sein. Doch die spanische Regierung hat sich nun entschieden, diesen Weg nicht zu gehen. Ein wesentlicher Grund für die Ablehnung der F-35 sind die hohen Kosten, die pro Einheit zwischen 90 und 130 Millionen Euro liegen. Diese Kosten sind nach Auffassung der spanischen Regierung nicht mit den eigenen Verteidigungszielen vereinbar. Die strategische Neuorientierung

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Vueling reduziert Winterflugplan 2025/26 ab Barcelona

Die spanische Billigfluggesellschaft Vueling hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26, die vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 läuft, überarbeitet. Das Unternehmen reduziert sein Angebot ab dem Heimatflughafen Barcelona um knapp drei Prozent. Anstatt der ursprünglich geplanten 27.200 Flüge sind nun rund 26.400 Abflüge vorgesehen. Die Kürzungen betreffen vor allem europäische Strecken, insbesondere in den deutschsprachigen Raum. Von den Flugplanänderungen sind mehrere deutsche Städte betroffen. Die Zahl der Flüge von Barcelona nach Berlin wird um 45 Verbindungen reduziert. Auch die Städte Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart müssen Einbußen hinnehmen, mit 30, 18 beziehungsweise neun weniger Flügen im genannten Zeitraum. In der Schweiz werden die Verbindungen nach Genf mit 43 Flugstreichungen am stärksten gekürzt, während Basel/Mulhouse und Zürich acht beziehungsweise vier Flüge verlieren. Auch die österreichische Hauptstadt Wien verliert 18 Verbindungen. Insgesamt nimmt Vueling Frequenzreduzierungen auf 40 europäischen Strecken vor. Besonders betroffen sind inner-spanische Verbindungen. Die Anpassung des Flugplans am Flughafen Barcelona-El Prat, der das wichtigste Drehkreuz von Vueling ist, ist nicht ungewöhnlich. Fluggesellschaften reagieren oft auf die Nachfrage oder die Auslastung ihrer Flüge, um die Rentabilität in der verkehrsschwächeren Wintersaison zu sichern. Das Unternehmen gehört zur International Airlines Group (IAG), einem der größten Luftfahrtkonzerne der Welt, der auch die Fluggesellschaften British Airways und Iberia umfaßt. Die Reduzierung des Angebots bei Vueling steht im Einklang mit der allgemeinen Praxis vieler europäischer Billigfluggesellschaften, die ihr Angebot außerhalb der Sommersaison straffen. Das Unternehmen, das zuletzt mit einem Anstieg der Passagierzahlen in den Sommermonaten glänzen konnte, paßt nun die Kapazitäten an die

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Iberia erweitert Flugangebot zwischen Lateinamerika und Europa

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihr Flugangebot auf den Routen zwischen Lateinamerika und Europa deutlich ausgebaut. Im Jahr 2025 will das Unternehmen mehr als 5,5 Millionen Sitzplätze auf dieser Luftbrücke anbieten, was einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber 2024 entspricht. Damit plant die Airline, im Laufe des Jahres 350 wöchentliche Frequenzen zu überschreiten und somit die führende Position in diesem Marktsegment weiter zu festigen. Das Wachstum spiegelt sich in einer Kapazitätserweiterung in mehreren lateinamerikanischen Märkten wider. In Peru wurden zwei tägliche Flüge eingeführt. Chile wird das Jahr mit zwölf wöchentlichen Frequenzen beenden und nach Puerto Rico werden bis zu elf Flüge pro Woche angeboten. Für die Dominikanische Republik plant Iberia Ende 2025 und Anfang 2026 zwei Flüge täglich an den meisten Wochentagen. Hinzu kommt eine neue Route nach Recife in Brasilien, die am 13. Dezember mit drei wöchentlichen Flügen startet. Iberia, ein Mitglied der International Airlines Group (IAG), feiert in diesem Jahr fast 80 Jahre als erste Fluggesellschaft, die den transatlantischen Flugverkehr aufgenommen hat. Das Unternehmen betrachtet die aktuellen Zahlen als Ergebnis eines verstärkten Engagements für die Region. Laut Marina Colunga, Iberias Handelsdirektorin für Lateinamerika, ist die Airline auf dem besten Weg, sich als bevorzugte Option für diese Flugstrecke zu positionieren. Die Kapazitätserhöhung kommt zu bereits konsolidierten Ausweitungen hinzu, wie etwa den drei täglichen Flügen nach Buenos Aires und den zwei täglichen Flügen nach São Paulo. Im Zuge des Ausbaus der Flugverbindungen gewinnt auch das Stopover-Programm „Hola Madrid“ an Popularität. Dieses Programm ermöglicht es Passagieren aus Lateinamerika, auf dem Weg

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Chaos über Spanien: Aggressive Passagierin zwingt Tui-Flug zur Ausweichlandung

Ein Flug von Tuifly Nordic auf dem Weg von Gran Canaria nach Göteborg mußte am Mittwoch zu einer außerplanmäßigen Landung in Santiago de Compostela gezwungen werden. Der Grund war das gewalttätige und unkontrollierbare Verhalten einer Passagierin an Bord. Zeugen berichten, die Frau habe geschrien, eine Mitreisende angegriffen, indem sie ihr an den Haaren zog, und sich auch gegenüber einem Flugbegleiter aggressiv verhalten. Der Vorfall, der eine Notlandung und erhebliche Verspätungen zur Folge hatte, wirft Fragen über die Kontrollen vor dem Einsteigen und den Umgang mit schwierigen Passagieren in der Luftfahrt auf. Die Tui lobte das Vorgehen der Besatzung. Die spanischen Behörden haben ein Ermittlungsverfahren gegen die Unruhestifterin eingeleitet. Ein Flug, der in Chaos endete: Die Ereignisse an Bord Flug 6B234 wurde von einer Boeing 737 Max 8 (Registrierung SE-RND) durchgeführt und befand sich auf dem Weg vom Flughafen Gran Canaria (LPA) nach Göteborg (GOT). Kurz nach dem Start, als sich die Maschine bereits im spanischen Luftraum befand, eskalierte die Situation. Eine weibliche Passagierin, die nach Zeugenaussagen bereits vor dem Einsteigen einen angetrunkenen Eindruck machte, begann in der Kabine zu randalieren. Die Besatzung sah sich gezwungen, die Kontrolle über die Situation zu übernehmen. Angesichts der Bedrohung für die Sicherheit der anderen Passagiere und des Personals, traf die Crew die Entscheidung, den nächstgelegenen Flughafen anzusteuern, um eine außerplanmäige Zwischenlandung durchzuführen. Die Piloten leiteten die Umleitung nach Santiago de Compostela (SCQ) ein. Sicherheit hat Vorrang: Die Notlandung und ihre Folgen Die Ausweichlandung in Santiago de Compostela verlief ohne weitere Zwischenfälle. Spanische Polizeikräfte nahmen

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Flughafen Nürnberg erweitert Frachtkapazitäten mit neuem Cargo Center

Der Flughafen Nürnberg beginnt mit dem Bau eines dritten Frachtzentrums, dem sogenannten Cargo Center 3 (CCN 3). Das Bauvorhaben wurde an die Firma Goldbeck Ost GmbH vergeben, die bereits für den Bau des Parkhauses P4 am Flughafen verantwortlich war. Die Fertigstellung der neuen Logistikhalle ist für Ende 2027 geplant. Mit dem CCN 3 will der Flughafen seine Position als bedeutender Logistikstandort in der Metropolregion Nürnberg weiter stärken. Das neue Gebäude wird in unmittelbarer Nähe des Flughafenkreisverkehrs entstehen. Es wird eine Hallenfläche von rund 4.600 Quadratmetern und etwa 1.600 Quadratmeter Bürofläche umfassen. Für den Güterumschlag sind zehn Überladebrücken für Lastwagen sowie vier Frachttore vorgesehen. Hauptnutzer der neuen Anlage wird die CHI NUE Cargo Handling GmbH sein, die am Nürnberger Flughafen bereits rund 8.000 Quadratmeter Lagerfläche bewirtschaftet und mit dem Neubau die Möglichkeit erhält, ihre Präsenz am Standort zu erweitern. Die Entwicklung des Flughafens zum Logistikstandort begann bereits 1987 mit der Eröffnung des ersten Frachtzentrums (CCN 1). Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde 2003 das CCN 2 in Betrieb genommen, was die Lager- und Büroflächen verdoppelte. Mit den bestehenden Frachtzentren werden jährlich rund 85.000 Tonnen Luftfracht abgefertigt. Die anhaltend hohe Nachfrage nach zusätzlichen Logistikflächen hat den nun notwendigen Ausbau begründet. Für das CCN 3 wird ein altes Cateringgebäude der nicht mehr aktiven LSG-Group abgerissen. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe hob die Bedeutung des neuen Cargo Centers für die Stärkung des Flughafens als Logistikdrehkreuz hervor und bezeichnete die CHI NUE Cargo Handling GmbH als starken und verlässlichen Partner. Die Goldbeck Ost GmbH versprach eine schnelle

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Icelandair meldet stabile Passagierzahlen für Juli 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im Juli 2025 insgesamt rund 611.000 Passagiere befördert. Diese Zahl liegt auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn hat die Airline mit über 2,8 Millionen Passagieren jedoch ein Wachstum von neun Prozent verzeichnet. Die Flugauslastung verbesserte sich im Juli um 1,1 Prozentpunkte auf 88,2 Prozent, während die Pünktlichkeit bei 81,8 Prozent lag. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Unternehmensstrategie, die sich im Juli widerspiegelt, ist der Fokus auf den isländischen Markt. Der Anteil der Passagiere, die von oder nach Island reisten, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Nach Unternehmensangaben reisten 39 Prozent der Passagiere nach Island und 17 Prozent verließen das Land. Der Transitatlantic-Verkehr, der für Icelandair traditionell eine wichtige Rolle spielt, machte 41 Prozent der Passagiere aus. Die gestiegene Nachfrage im Direktflugverkehr zeigt eine erfolgreiche strategische Ausrichtung der Airline. Der Präsident und Geschäftsführer von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung. Er betonte, daß das Unternehmen gezielt darauf hinarbeite, außerhalb der Hochsaison zu wachsen, um die saisonalen Schwankungen zu reduzieren und ganzjährig stabile Verbindungen anzubieten. In diesem Zusammenhang kündigte er fünf neue Destinationen für den Herbst und Winter an: Istanbul, Miami, Málaga, Edinburgh und Höfn. Mit diesen Routen will Icelandair sein Streckennetz weiter ausbauen und auch in der Nebensaison attraktive Reiseoptionen schaffen. Neben dem regulären Passagiergeschäft konnte Icelandair auch im Charter- und Frachtverkehr zulegen. Im Charterbereich stieg die Anzahl der verkauften Blockstunden um 41 Prozent. Die Frachtleistung, gemessen in Freight Ton Kilometers, verbesserte sich um 19 Prozent. Diese Kennzahlen unterstreichen die

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Paris-Orly: Volotea, Air Caraïbes und French Bee bündeln ihre Kräfte

Die Fluggesellschaften Volotea, Air Caraïbes und French Bee haben eine strategische Kooperation bekanntgegeben, die den Reiseverkehr zwischen regionalen Städten in Europa und Langstreckenzielen weltweit erheblich vereinfachen soll. Mit einem am 6. August 2025 unterzeichneten Interline-Abkommen ermöglichen die drei Airlines nun ihren Passagieren, mit nur einem einzigen Ticket und durchgängigem Gepäckservice nahtlos über den Flughafen Paris-Orly zu reisen. Die Vereinbarung, die bereits in Kraft getreten ist, eröffnet Reisenden aus acht regionalen Städten in Frankreich und Italien direkte Anbindungen an attraktive Destinationen in der Karibik, in den französischen Überseegebieten sowie in Nordamerika und auf Réunion. Einheitliches Reiseerlebnis: Die Vorteile für Passagiere Das Interline-Abkommen zielt darauf ab, das Kundenerlebnis zu verbessern und Reisen zu Langstreckenzielen zu optimieren. Für Passagiere, die von den regionalen Flughäfen starten, bietet die neue Kooperation eine Reihe von spürbaren Vorteilen: Diese Verbesserungen sind nicht nur ein Komfortgewinn für die Reisenden, sondern auch eine strategische Maßnahme, um den Tourismus zu fördern und den Zugang zu den Überseeregionen sowie den transatlantischen Märkten zu erleichtern. Erweitertes Streckennetz: Europa trifft die Welt Die neue Partnerschaft erweitert die Anbindung von regionalen Flughäfen an ein globales Streckennetz. Reisende aus acht Städten in Frankreich und Italien – darunter Lourdes, Genua, Turin und Verona – profitieren nun von den erweiterten Reisemöglichkeiten. Die Entscheidung, Paris-Orly als zentrales Drehkreuz zu nutzen, ist bemerkenswert. Während der größere Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) traditionell als Hauptdrehkreuz für internationale Flüge in Frankreich fungiert, hat sich Orly zunehmend als wichtiger Knotenpunkt für den Verkehr in die französischen Überseegebiete und zu ausgewählten Langstreckenzielen etabliert.

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