Iberia setzt ihre Strategie fort, die Konnektivität zwischen Europa und Lateinamerika auszubauen, wobei Brasilien im Jahr 2025 der Hauptfokus ist. Die spanische Fluggesellschaft meldete für 2025 einen Kapazitätszuwachs von 27 Prozent auf dem brasilianischen Markt im Vergleich zum Vorjahr, wobei über 591.000 Sitzplätze angeboten wurden. Dieser Expansionskurs wird im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt, in dem Iberia weitere 72.000 zusätzliche Sitzplätze bereitstellen will. Die Pläne wurden von Iberia-Präsident Marco Sansavini im Rahmen der offiziellen Eröffnung des temporären Werbezentrums „Espacio Iberia“ in São Paulo bekannt gegeben.
Die Expansion konzentriert sich auf die Aufnahme von zwei neuen, ganzjährigen Routen, womit sich die Zahl der Direktziele in Brasilien auf vier verdoppelt. Der erste Flug nach Recife im Nordosten Brasiliens startet am 13. Dezember, gefolgt von Fortaleza am 19. Januar. Beide Routen werden dreimal wöchentlich bedient und sollen in den ersten sechs Monaten 2026 rund 56.000 Reisende befördern. Damit stärkt Iberia ihre Präsenz über die traditionellen Wirtschaftszentren hinaus. Zusätzlich wird die Route nach Rio de Janeiro, die fünfmal wöchentlich bedient wird, saisonal mit dem Flaggschiff der Langstreckenflotte, dem Airbus A350, beflogen. Insgesamt steigt die Sitzplatzkapazität im ersten Halbjahr 2026 um 72.000 Plätze. Neben São Paulo (zwei tägliche Flüge) und Rio de Janeiro (fünf wöchentliche Flüge) tragen die neuen Destinationen Recife und Fortaleza wesentlich zu diesem Wachstum bei. Die enge Verzahnung mit dem lokalen Markt wird zudem durch Codeshare-Abkommen mit LATAM und Interline-Vereinbarungen mit GOL gewährleistet, die es den Passagieren ermöglichen, insgesamt etwa 50 Inlandsziele zu erreichen. Das „Espacio Iberia“ in São Paulo dient als temporäre Marketingfläche, um die Marke Iberia im wichtigen brasilianischen Markt zu festigen.