Die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin verzeichnet bereits frühzeitig eine enorme Nachfrage. Für die kommende Ausgabe, die vom 10. bis 14. Juni 2026 am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) stattfindet, sind nach Angaben des Veranstalters, des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), bereits rund 90 Prozent der Ausstellungsflächen vergeben oder reserviert. Dies sei ein halbes Jahr früher als in den Vorjahren. Die Messe, welche Akteure aus Industrie, Politik, Forschung und Streitkräften zusammenbringt, wird auch von politischer Seite unterstützt.
Die ILA Berlin, die 2024 rund 95.000 Besucher zählte, wird sich erneut in vier Hauptsegmente gliedern: Aviation, Space, Defence und Supplier. Bereits jetzt haben sich renommierte internationale Branchengrößen wie Airbus, Boeing, Bombardier, Dassault, Lufthansa Technik, MTU Aero Engines und Rolls-Royce als Aussteller angekündigt. Die Bundeswehr tritt traditionell als größter Einzelaussteller auf. Die Besucher können ein umfangreiches Programm erwarten, das sowohl ein Static und Flying Display mit zivilen und militärischen Fluggeräten als auch ein breites Vortragsprogramm auf verschiedenen Bühnen umfasst. Die Messe dient als zentrale Plattform, um Produkte und Innovationen in Hallen, Chalets und auf dem Freigelände zu präsentieren.
Im Segment Aviation werden technologische Entwicklung, neue Antriebssysteme und digitale Fertigungsprozesse im Mittelpunkt stehen. Bereits die ILA 2024 hatte einen Schwerpunkt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gelegt, der auch 2026 weiter vertieft werden soll. Zu den relevanten Themen zählen auch die Entwicklung von elektrischen Senkrechtstartern (eVTOLs) für die urbane Mobilität sowie der Einsatz von Wasserstofftechnologien in der Luftfahrt. Diese Ausrichtung spiegelt die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsrichtungen der globalen Luftfahrtindustrie wider. Die frühzeitige nahezu vollständige Auslastung der Ausstellungsflächen unterstreicht die hohe Bedeutung der ILA Berlin als eine der führenden internationalen Leitmessen der Branche.