Airbus A220-300 (Foto: Ita Airways).
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Ita Airways und Korean Air beenden Codeshare-Abkommen

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Die Fluggesellschaften Ita Airways und Korean Air beenden zum Ende der laufenden Sommersaison ihre Codeshare-Partnerschaft. Wie aus Berichten hervorgeht, wird das Abkommen am 25. Oktober 2025 seine Gültigkeit verlieren. Die Kooperation ermöglichte es den Airlines, auf den Flügen des Partners Plätze unter eigener Flugnummer anzubieten und so das Streckennetz für die Kunden zu erweitern.

Im Rahmen der nun endenden Partnerschaft vermarktete Korean Air unter den Codes von Ita Airways neun verschiedene Verbindungen ab dem Drehkreuz Rom-Fiumicino. Dazu gehörten europäische Ziele wie München sowie die südamerikanischen Destinationen Rio de Janeiro und São Paulo. Im Gegenzug konnte Ita Airways die Codes von Korean Air auf Flügen ab Seoul nutzen. Diese umfaßten die Langstrecke nach Mailand-Malpensa sowie weitere innerasiatische Flüge zu Zielen in Japan und Südkorea.

Die Beendigung der Partnerschaft könnte im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Ita Airways durch die Lufthansa Group stehen. Codeshare-Abkommen werden oft im Rahmen von Allianzen geschlossen, und die Lufthansa Group ist Mitglied der Star Alliance, während Korean Air zur SkyTeam-Allianz gehört. Nach dem Einstieg der Lufthansa Group bei Ita Airways, der Ende 2024 finalisiert wurde, ist es wahrscheinlich, daß Ita Airways zukünftig ihre Codeshare-Partnerschaften auf die Mitglieder der Star Alliance ausweiten wird.

Sowohl Ita Airways als auch Korean Air werden durch die Beendigung des Abkommens voraussichtlich ihre eigenen Streckenführungen anpassen und neue Kooperationen innerhalb ihrer jeweiligen Allianzen eingehen. Für Reisende, die von dem Codeshare-Abkommen profitierten, könnten sich damit Änderungen bei den Umsteigeverbindungen ergeben. Die Ankündigung ist ein weiterer Hinweis auf die strategische Neuausrichtung von Ita Airways nach der Übernahme durch die Lufthansa.

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