Das Last-Minute-Geschäft für pauschale Urlaubsreisen hat im Juli eine deutliche Steigerung verzeichnet. Laut einer Analyse von Travel Data + Analytics machten kurzfristige Buchungen für Abreisen im Juli und August 38 Prozent des Monatsumsatzes aus. Das Marktforschungsunternehmen führt dies unter anderem auf das verregnete Wetter in Deutschland zurück.
Die Umsätze der laufenden Sommersaison übertreffen den Vorjahreswert kumuliert um sechs Prozent. Dabei bleibt die Anzahl der gebuchten Urlauber etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Buchungen für den Winter 2025/26 machen ein Fünftel des Monatsumsatzes aus. Das kumulierte Umsatzplus beträgt für die Wintersaison elf Prozent.
Fernreisen werden weiterhin überdurchschnittlich stark nachgefragt, wobei die Emirate und die Kapverden besondere Zuwächse erzielten. Die Kanarischen Inseln bleiben das beliebteste Winterreiseziel, gefolgt von Ägypten. Die Türkei verzeichnete dagegen einen Rückgang bei den Passagierzahlen.
Zudem sei im Juli ein deutlicher Anstieg bei den Frühbuchungen für den Sommer 2026 zu beobachten. Diese machten bereits zwölf Prozent des Monatsumsatzes aus, was einen Zuwachs von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt.