Flughafen Stuttgart (Foto: Jan Gruber).
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Kabelbrand legt Stuttgarter Flughafen lahm – Flugverkehr mit erheblichen Einschränkungen

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Ein Kabelbrand an einem Betriebsgebäude abseits der Terminals hat am Mittwochabend den Flugbetrieb am Flughafen Stuttgart (STR) vorübergehend komplett unterbrochen. Das Feuer legte wichtige Teile der Stromversorgung lahm, wovon unter anderem die Beleuchtung der Start- und Landebahnen betroffen war.

In der Folge mußten sämtliche Abflüge für Stunden gestrichen und zahlreiche Ankünfte zu anderen Flughäfen umgeleitet werden. Auch am Morgen nach dem Vorfall kam es noch zu erheblichen Störungen im Flugverkehr. Der Betreiber empfahl den Fluggästen, den Status ihrer Verbindung regelmäßig zu prüfen.

Stundenlange Unterbrechung des Flugbetriebs

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend und führte zur vollständigen Einstellung des Flugbetriebs für rund eine Stunde. Der Kabelbrand in einem Betriebsgebäude abseits der Passagierterminals hatte sich auf die Stromversorgung ausgewirkt und damit die operative Infrastruktur des Flughafens massiv gestört. Zwar waren Passagiere von dem Feuer nicht direkt betroffen, die Auswirkungen auf den Flugplan waren jedoch weitreichend.

Eine Sprecherin des Betreibers teilte mit, daß sämtliche Abflüge ab Stuttgart ab 19:50 Uhr gestrichen wurden. Nach Informationen der Polizei und der Feuerwehr rückten umfangreiche Einsatzkräfte aus, um den Brand zu löschen. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr mußten wegen des Einatmens von Rauchgasen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht und untersucht werden, es gab jedoch keine Verletzten unter den Passagieren oder dem Flughafenpersonal. Die Ursache des Kabelbrandes und das genaue Ausmaß des Schadens an der Infrastruktur waren zunächst unbekannt.

Landebahnen wieder freigegeben – Kettenreaktion bei Ankünften

Am späten Abend konnte die Landebahn laut Betreiberangaben wieder freigegeben werden, so daß Ankünfte wieder möglich waren. Zahlreiche Flüge mußten jedoch in der Zwischenzeit auf andere Flughäfen ausweichen. Flugzeuge landeten außerplanmäßig unter anderem in Nürnberg, München oder Frankfurt. Die Umleitung von Flügen auf fremde Flughäfen ist ein Standardverfahren bei Betriebsstörungen dieser Art, führt jedoch zu erheblichen logistischen Herausforderungen für die Fluggesellschaften bei der Weiterbeförderung der Passagiere und der Rückführung der Maschinen nach Stuttgart.

Einige Flugzeuge durften nach Sondergenehmigung noch nach dem regulären Betriebsende um 23:30 Uhr in Stuttgart landen. Solche Ausnahmen sind notwendig, um die größten Störungen in den Flugplänen abzufedern, bedürfen jedoch einer Abstimmung mit den Flugsicherheitsbehörden und den betroffenen Anrainern des Flughafens.

Verzögerungen und Ausfälle am folgenden Morgen

Die Auswirkungen des Kabelbrandes waren auch am Morgen nach dem Vorfall noch deutlich spürbar. Die Unterbrechung des Betriebes und die Umleitung von Flugzeugen in andere Städte führten zu einem Dominoeffekt im Flugplan. Laut der Internetseite des Flughafens waren am Morgen sieben Abflüge verspätet und einer gestrichen worden. Bei den Ankünften zeigten sich noch größere Verzögerungen: elf Ankünfte waren verspätet, und vier fielen komplett aus.

Die Sprecherin des Flughafenbetreibers betonte, daß die ersten Flüge bereits in den frühen Morgenstunden gestrichen werden mußten, um den gestörten Flugplan zu bereinigen. Reisenden wurde dringend empfohlen, sich vor der Anreise zum Flughafen über den aktuellen Status ihres Fluges auf der Webseite des Flughafens oder bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft zu informieren. Solche Folgeschäden nach Infrastrukturproblemen sind in der Luftfahrt typisch, da Flugzeuge und Besatzungen außerhalb ihrer Planposition festsaßen und nicht für die Folgeflüge zur Verfügung standen. Experten gehen davon aus, daß die Wiederherstellung eines regulären Flugbetriebs noch bis in den Nachmittag dauern könnte.

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