Kenya Airways versucht, rund 11,6 Millionen US-Dollar zurückzuerhalten, die in Äthiopien aufgrund von Devisenbeschränkungen eingefroren sind.
Laut CEO Allan Kilavuka verhandeln Kenia und Äthiopien über eine Lockerung dieser Beschränkungen, da die in äthiopischen Banken liegenden Gelder durch die Abwertung des äthiopischen Birr erheblich an Wert verlieren. Äthiopien leidet unter chronischer Devisenknappheit, die durch Inflation und den Übergang zu einem flexibleren Wechselkurssystem verschärft wurde.
Kenya Airways konnte ähnliche Probleme in Nigeria lösen, nachdem dort die Devisenbeschränkungen gelockert wurden. Trotz dieser Herausforderungen meldete die Fluggesellschaft kürzlich den ersten Halbjahresgewinn seit über zehn Jahren, was auf steigende Passagierzahlen und geringere Schuldenkosten zurückzuführen ist. Die kenianische Regierung hatte ein Darlehen von 641 Millionen US-Dollar umstrukturiert, wodurch die Schuldenlast der Airline erheblich gesenkt wurde.