Die neugegründete Liliair beabsichtigt ab Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 die Ziele Frankfurt, München und Hamburg ab Klagenfurt zu bedienen. Auch soll es derzeit Gespräche über eine mögliche Verbindung nach Mailand geben, wobei noch offen ist, ob es nach Linate, Malpensa oder Begramo gehen wird.
Laut Peter Malanik, der im Management von Liliair tätig ist, soll Frankfurt am Main im doppelten Tagesrand angesteuert werden. Nach München geht es „mehrmals wöchentlich um die Mittagszeit“. Alternierend fliegt man an den anderen Tagen in dieser Zeitenlage nach Hamburg. Buchen kann man die Flugscheine derzeit noch nicht regulär, sondern über die Homepage lediglich ein Anfrageformular ausfüllen. Das Buchungssystem soll im Jänner 2023 an den Start gehen.
Hinter der Marke Liliair steht die Lilihill 2018 Eins GmbH mit Sitz in Wien. Diese Gesellschaft hat vor wenigen Tagen einen neuen Namen bekommen. Dieser ist jedoch noch nicht im Firmenbuch ersichtlich, da behördliche Prozess ein paar Tage in Anspruch nimmt. Den Flugplan hat man jedoch schon auf der Homepage von Liliair veröffentlicht. Dieser kann unter diesem Link eingesehen werden. In den Tarifen soll die Mitnahme eines Gepäckstücks mit maximal 21 Kilogramm inkludiert sein.
Ursprünglich wollte man mit Embraer-Jets an den Start gehen. Das Projekt wurde wegen der Corona-Pandemie vorerst zurückgestellt. Nun hat man sich für Bombardier CRJ-900 entschieden. Zunächst wird es sich um zwei Exemplare handeln, wobei die erste Einheit schon in Klagenfurt ist. Dieses Flugzeug wurde von Luqa nach Kärnten überstellt. Gelandet ist es noch in Farben der Lufthansa, jedoch bekam es über das Wochenende die Liliair-Beklebung. Momentan trägt dieser CRJ-900 die Registrierung N15081. Die operative Durchführung der Flüge soll zunächst nicht unter eigenem AOC erfolgen, sondern durch einen nicht näher bezeichneten “Flugbetriebspartner”.