Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Professor Matthias Garschagen von der Ludwig-Maximilians-Universität München hat den Stand der Klimaanpassung in 199 Küstenstädten aus 54 Ländern analysiert.
Die Studie zeigt, dass die meisten Städte, unabhängig von ihrem Wohlstand, unzureichend auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet sind. Während in wohlhabenderen Regionen wie Europa und Nordamerika technische Maßnahmen wie Deiche häufiger zum Einsatz kommen, setzen ärmere Regionen oft auf verhaltensbezogene Anpassungen. Die Forscher betonen, dass die Maßnahmen oft nicht tiefgreifend genug sind und fordern mehr Forschung, besonders im globalen Süden, um eine effektivere Anpassung an den Klimawandel zu erreichen.