KLM: Antigen-Befund muss verpflichtend vorgewiesen werden

Antigen-Schnelltestkits (Foto: Jan Gruber).
Antigen-Schnelltestkits (Foto: Jan Gruber).

KLM: Antigen-Befund muss verpflichtend vorgewiesen werden

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Fluggäste, die mit KLM reisen, müssen ab sofort vor dem Abflug einen Schnelltest durchweisen. Der negative Befund muss dem Bodenpersonal spätestens am Gate vorgewiesen werden. Andernfalls wird das Einsteigen in das Flugzeug verweigert. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Anordnung der niederländischen Regierung. Dies gilt auch für alle anderen Fluggesellschafen auf Strecken in die Niederlande.

Von dieser Plicht ist ausdrücklich auch das fliegende Personal umfasst. Dazu erklärt KLM in einer Stellungnahme: „Nach konstruktiven Gesprächen mit dem niederländischen Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM) hat KLM ein sicheres alternatives Testprotokoll für Besatzungen entwickelt, die den Flughafen in Ländern verlassen, die nicht auf der staatlichen Liste der sicheren Länder stehen. Dies beinhaltet eine Alternative, bei der unter anderem der Antigen-Schnelltest für diese Besatzung am Flughafen Amsterdam Schiphol vor dem Abflug von und nach der Rückkehr in die Niederlande durchgeführt wird. Darüber hinaus gibt es an den Zielen lokale Sicherheitsrichtlinien. Die Regierung hat angegeben, dass dieses Protokoll die Anforderungen erfüllt“.

Wichtig! Die Passagiere müssen sich selbst um den Schnelltest kümmern. Die Kosten werden von der Fluggesellschaft nicht übernommen. In Österreich steuert KLM die Flughäfen Graz und Wien an. An beiden Airports gibt es Teststationen, an denen der Antigentest vor dem Abflug vorgenommen werden kann. Alternativ können die Angebote von Laboren und Apotheken genutzt werden. Unter diesem Link hat Aviation Direct eine Übersichtskarte jener Apotheken, die zur Durchführung von Antigen-Schnelltests befugt sind, zusammengestellt. Der Antigentest muss auf Flügen in die Niederlande am Abflugtag durchgeführt werden.

Testmöglichkeiten in Wien und Graz

Graz: „Für Passagiere aus Graz: Die Testanlage befindet sich im Flughafenterminal gegenüber der Flughafeninformation. Die Öffnungszeiten sind auf die Abflüge ab 5.00 Uhr abgestimmt und bis zur Prüfung aller Passagiere geöffnet“, so KLM.

Wien: „Passagiere sollten zum Gesundheitszentrum gehen, um den Antigen-Test am Flughafen im Erdgeschoss des Büroparks 3 (Glasgebäude gegenüber dem Terminal neben dem NH-Hotel) für die morgendliche Abreise (KL1838) zu erhalten. Das Zentrum wird exklusiv für KLM-Kunden um 4:30 Uhr geöffnet. Bitte registrieren Sie sich online, bevor Sie zum Flughafen gehen: https://www.viennaairport.com/de/coronatest  Passagiere werden gebeten, pünktlich im Gesundheitszentrum anzukommen, um sicherzustellen, dass sie die Ergebnisse haben, bevor der Check-in endet. Nur Passagiere mit einem negativen Antigen-Test werden zum Einchecken zugelassen“, erklärt KLM.

Carrier hält Anordnungen der Regierung ein

Weiters schreibt die Fluggesellschaft: „KLM hat außerdem das Flugverbot von Großbritannien, Südafrika und Südamerika in die Niederlande zum 23. Januar umgesetzt. Frachtflüge sind in den staatlichen Maßnahmen ausgenommen. Für Passagiere, die aus Hochrisikogebieten nach Amsterdam reisen, werden von der niederländischen Regierung zusätzlich zu den bereits bestehenden PCR-Testanforderungen Antigentests verlangt. Die erforderlichen Verfahren wurden ebenfalls umgesetzt. Für eine Reihe von Kunden verursacht die auferlegte 4-Stunden-Grenze für diesen Antigen-Test auch praktische Probleme, da nicht alle Flughäfen der Welt über Antigen-Testeinrichtungen verfügen. KLM hilft Kunden wo möglich. Die Operation auf die begrenzte Anzahl sicherer Länder bleibt unverändert. Die Aufrechterhaltung eines sicheren und verantwortungsvollen Flugbetriebs ist und bleibt die Priorität von KLM, auch seit dem Ausbruch von COVID-19 Anfang 2020. Dies hat es uns ermöglicht, wesentliche Reisen, Rückführungen und den Transport der erforderlichen Fracht bis jetzt aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus hat KLM zahlreiche Maßnahmen an Bord ergriffen, darunter HEPA-Filter, Gesichtsmasken und die Anpassung des Borddienstes. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für KLM höchste Priorität. KLM will auch weiterhin zum Kampf gegen die COVID-19-Pandemie beitragen. Zu diesem Zweck bleibt eine Konsultation über wirksame und praktikable geeignete Maßnahmen für die Luftfahrt unter Berücksichtigung internationaler Abkommen erforderlich“.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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