Es gibt nur wenige Vogelarten, die auf einer Höhe von 35.000 Fuß fliegen können, doch eine Boeing 777-200ER von KLM scheint am Sonntag mit genau einem solchen Tier Bekanntschaft gemacht zu haben. Die Maschine befand sich auf dem Weg nach Sansibar und kehrte über Kreta um.
Offiziellen Angaben nach erlitt die PH-BQD auf Reiseflughöhe nach etwa drei Stunden Flugzeit einen Vogelschlag. Da sich in der Höhe von rund 36.000 Fuß aber nur sehr wenige fliegende Lebewesen aufhalten, kommen solche Vorfälle extrem selten vor. In niederländischen Medien wird sogar darüber spekuliert, dass sich der Birdstrike schon nach dem Start in Amsterdam ereignet haben könnte.
Ein Foto zeigt, dass das betroffene Triebwerk eine kleine Delle hat. Diese lässt auf den Zusammenstoß mit einem Objekt, beispielsweise mit einem Vogel, schließen. Allerdings ist schleierhaft warum KLM nach dem Birdstrike, der sich auf 35.000 Fuß Höhe ereignet haben soll, stolze drei Stunden zurück nach Amsterdam flog anstatt auf einem der zahlreichen nahegelegen Flughäfen zu landen.
Für die Passagiere war der Vorfall besonders ärgerlich, denn diese befanden sich rund sechs Stunden in der Luft und kamen nicht im ersehnten Sansibar, sondern wieder in Amsterdam an. Eine Sicherheitsgefährdung bestand der aktuellen Informationslage nach nicht. Die Reisenden wurden auf andere Flüge umgebucht.
Uitklapfoto: Bird strike! 🦅 🐦 Schade aan de motor van @KLM Boeing 777 PH-BQD. Onderweg naar Zanzibar, omgedraaid boven Griekenland, terug naar AMS ✈️#avgeek #avgeeks #aviation #planespotting #KL515 pic.twitter.com/NCAXJ649fw
— Menno Swart (@MennoSwart) February 28, 2021