Triebwerk einer Boeing 787 (Foto: Jan Gruber).
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KLM kündigt umfassenden Sommerflugplan 2025 an: Erweiterung des Streckennetzes

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Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat ihren Sommerflugplan für das Jahr 2025 vorgestellt, der vom 30. März bis zum 25. Oktober gilt. Trotz aktueller Herausforderungen plant KLM, ihr globales Streckennetz auf 161 Ziele auszubauen, darunter 95 Städte in Europa und 66 interkontinentale Destinationen. Dies entspricht einer Kapazitätserhöhung von 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Rahmen der Expansion werden drei neue interkontinentale Ziele in den Flugplan aufgenommen:

  • San Diego, USA: Ab dem 8. Mai 2025 wird KLM dreimal wöchentlich nonstop von Amsterdam-Schiphol nach San Diego fliegen. Die Flüge finden dienstags, donnerstags und sonntags mit einer Boeing 787-9 statt, die 30 Sitze in der World Business Class, 21 in der Premium Comfort Class und 224 in der Economy Class bietet.
  • Georgetown, Guyana: Ab dem 4. Juni 2025 wird KLM zweimal wöchentlich, mittwochs und samstags, Flüge nach Georgetown anbieten. Die Strecke wird mit einem Airbus A330-200 bedient, der 18 Sitze in der World Business Class und 246 in der Economy Class umfasst.
  • Hyderabad, Indien: Ab dem 2. September 2025 wird KLM dreimal wöchentlich, dienstags, freitags und sonntags, nach Hyderabad fliegen. Eingesetzt wird eine Boeing 777-200ER mit 35 Sitzen in der World Business Class, 24 in der Premium Comfort Class und 229 in der Economy Class.

Zusätzlich wird die zuvor als Wintersaison-Verbindung eingeführte Strecke nach Portland, USA, nun ganzjährig bedient.

Erhöhung der Flugfrequenzen auf bestehenden Routen

KLM plant, die Frequenzen auf mehreren bestehenden Strecken zu erhöhen:

  • Tansania: Die kombinierte Verbindung nach Kilimandscharo und Daressalam wird ab Juni 2025 von fünfmal wöchentlich auf täglich erhöht, was einer Kapazitätssteigerung von fast 30 % entspricht.
  • Osaka, Japan: Ab April 2025 werden bis zu fünf wöchentliche Direktflüge von Amsterdam nach Osaka angeboten.
  • Las Vegas, USA: Die Frequenz wird von fünf Flügen pro Woche im Jahr 2024 auf tägliche Flüge im Jahr 2025 erhöht.
  • Rio de Janeiro, Brasilien: Die tägliche Verbindung wird beibehalten, entsprechend dem Winterflugplan.
  • Edmonton, Kanada: Es werden fünf Flüge pro Woche angeboten, während der Sommerhochsaison sogar sechs wöchentliche Flüge.

Insgesamt plant KLM, die Anzahl der Flüge nach Nordamerika im Sommer 2025 um etwa 10 % im Vergleich zum Vorjahr zu steigern.

Neue europäische Destinationen und Flottenmodernisierung

Im europäischen Streckennetz werden drei neue Ziele aufgenommen:

  • Ljubljana, Slowenien: KLM wird erstmals die slowenische Hauptstadt anfliegen.
  • Exeter, Vereinigtes Königreich: Eine neue Verbindung nach Südwestengland wird etabliert.
  • Biarritz, Frankreich: Die französische Küstenstadt wird in den Flugplan aufgenommen.

Zudem konzentriert KLM ihre Flüge nach Mailand auf den innerstädtischen Flughafen Linate und stellt die Verbindungen zum Flughafen Malpensa ein.

Zur Unterstützung der erweiterten Operationen plant KLM, fünf weitere Airbus A321neo in ihre Flotte aufzunehmen, wodurch sich die Anzahl dieses Flugzeugtyps verdoppelt. Der erste A321neo wurde bereits im August 2024 ausgeliefert und bietet den Passagieren mehr Komfort durch breitere Sitze und größere Gepäckfächer.

Operative Herausforderungen und Maßnahmen

Trotz der Expansionspläne sieht sich KLM mit erheblichen operativen Herausforderungen konfrontiert. Der Mangel an Ersatzteilen für Flugzeuge und Verzögerungen bei der Rekrutierung und Schulung von Piloten erschweren die Umsetzung des erweiterten Flugplans. Zudem hat die niederländische Regierung im Dezember 2024 beschlossen, die jährliche Flugbewegung am Flughafen Schiphol ab 2025 auf 478.000 zu begrenzen, um Lärmbelastungen zu reduzieren. KLM kritisierte diese Maßnahme als „unverständlich“ und plädierte stattdessen für den Einsatz leiserer Flugzeuge zur Lärmminderung.

Um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten, kündigte KLM im Januar 2025 die Streichung von 250 Büroarbeitsplätzen an. Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Kostensenkungsprogramms, das darauf abzielt, kurzfristig 450 Millionen Euro einzusparen. CEO Marjan Rintel betonte die Notwendigkeit, Kosten zu reduzieren, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern, und wies darauf hin, dass es zu unvermeidlichen Entlassungen kommen könnte.

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