Der Köln Bonn Airport ist für seine kreative Social-Media-Kampagne mit dem German Brand Award ausgezeichnet worden. Bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin nahmen Vertreter des Flughafens und der Kölner Agentur KRANZ, welche die Instagram-Plattform „koelnistkool“ betreibt, die Auszeichnung entgegen. Das gemeinsam produzierte Format wurde in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Communication – Movies, Commercials & Virals“ mit dem ersten Platz prämirt. Die Jury würdigte den kreativen Ansatz und das innovative Konzept der sogenannten Mockumentary, die den Flughafen als pulsierenden Mikrokosmos mit unterschiedlichsten Geschichten und Persönlichkeiten darstellt.
Die Dreharbeiten während des laufenden Flughafenbetriebs waren nach Aussage von Alexander Weise, Leiter der Unternehmenskommunikation des Flughafens, sehr aufwendig. Sie umfaßten professionelle Schauspieler, umfangreiches Equipment, verschiedene Kulissen und ein großes Produktionsteam. Zahlreiche Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Flughafens wirkten dabei mit, sei es bei der Organisation oder als Statisten in kleineren Rollen. Für die Drehs wurde sogar eigens ein Reisebüro im Stile der 80er Jahre entworfen. Weise äußerte große Freude über den Preis, welcher eine bedeutende Anerkennung für alle Beteiligten darstelle und ein Ansporn sei, auch zukünftigen kreativen Ideen Raum zu geben.
Das Konzept der Mockumentary geht neue Wege im Storytelling und in der filmischen Umsetzung, wie Julius Kahleis, Geschäftsführer der Agentur KRANZ und von „koelnistkool“, erläuterte. Die überzeichneten Charaktere mit ihren verschiedenen Berufen am Flughafen fanden schnell eine große Fangemeinde in den sozialen Medien. Das nahbare und unterhaltsame Konzept spreche die Zielgruppe sehr gut an. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, daß der dokumentarische Stil, der situativen Humor mit emotionalem Storytelling verbinde, eine Nähe zur Zielgruppe erzeuge, welche weit über klassische Werbeformate hinausgehe. Besonders beeindruckend sei die konsequente Social-Media-Strategie, die den Inhalt viral und vielseitig einsetzbar mache und neue Maßstäbe in der emotionalen Markenführung setze.
Der Inhalt wurde parallel auf den Instagram-Kanälen von „koelnistkool“ und dem Köln Bonn Airport ausgespielt. Dabei begeisterte vor allem der „Marketingleiter“ „Maxi Borchert“, alias Maximilian Thienen-Adlerflycht, die Netzgemeinde, ebenso wie Schauspieler in verschiedenen „Flughafen-Jobs“. Sogar der ehemalige Höhner-Frontmann Henning Krautmacher hatte einen Gastauftritt. Das Konzept des sogenannten Branded Entertainments mit Skript, speziellen Charakteren und hohem Unterhaltungsfaktor erzielte eine sehr große Reichweite: Über 2,5 Millionen Zuschauer sahen das Format, die Beiträge wurden tausendfach geteilt, und ein Remix des ikonischen Flughafen-Jingles ist unter dem Titel „CGN – Mein Hawaii“ auf gängigen Musikstreaming-Plattformen verfügbar. Eine komplette erste Gesamtfolge soll in Kürze als zentraler Release veröffentlicht werden, da der Protagonist „Maxi Borchert“ bereits Kultstatus genießt. Der German Brand Award zählt mit über 1.300 Einreichungen aus 19 Ländern zu den wichtigsten Markenwettbewerben im deutschsprachigen Raum.