Juni 30, 2025

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Juni 30, 2025

Ukrainische SkyUp gründet moldauische Tochtergesellschaft Vision Air

Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp hat eine neu gegründete Tochtergesellschaft in Moldau etabliert, die als unabhängige Airline unter der Marke des Mutterkonzerns operiren wird. Rechtlich firmiert diese neue Fluglinie unter dem Namen Vision Air. Obwohl bisher noch keine eigenen Flugstrecken angekündigt wurden, ist der erste Jet, eine Boeing 737-700 mit 149 Sitzplätzen, bereits in Moldau eingetroffen, wie das Portal Avia News berichtet. Das Flugzeug trägt die charakteristische SkyUp-Lackierung samt den Logos des ukrainischen Fußballklubs Schachtar Donezk, dessen Partner SkyUp ist. Der einzige Hinweis auf den neuen Betreiber ist ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift „Operated by Vision Air“. Die betreffende Boeing 737 war zuvor bei SkyUp unter ukrainischer Registrierung UR-SQE im Einsatz und fliegt nun unter moldauischer Kennung ER-SMA. Diese Maßnahme könnte als Reaktion auf die durch den Konflikt in der Ukraine eingeschränkten Flugoperationen und Luftraumregelungen für ukrainische Airlines verstanden werden. Die Gründung von Tochtergesellschaften in anderen Ländern ist eine gängige Strategie in der Luftfahrt, um operative Flexibilität zu erhöhen und Zugang zu neuen Märkten oder stabileren Betriebsumgebungen zu erhalten. Für SkyUp bietet die moldauische Basis die Möglichkeit, den Flugbetrieb unter einer EU-nahen Lizenz fortzusetzen und neue Routen aufzubauen, während die Kernmarke beibehalten wird. Moldau, als Nachbarland der Ukraine, bietet sich hierfür als strategischer Standort an. Es bleibt abzuwarten, welche Flugstrecken Vision Air künftig bedienen wird. Die Ausstattung des Flugzeuges mit den Logos des Fußballklubs Schachtar Donezk deutet darauf hin, daß die Airline möglicherweise auch Charterflüge für Sportteams oder deren Fans anbieten könnte, zusätzlich zu regulären Linienflügen. Die Etablierung von Vision

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Eurowings verlagert Dubai-Flüge nach Dubai International Airport

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings wird ihre Dubai-Flüge ab Stuttgart ab dem 26. Oktober strategisch neu ausrichten. Anstatt wie bisher den Flughafen Al Maktoum (DWC) anzufliegen, steuert die Airline künftig den zentral gelegenen Dubai International Airport (DXB) an. Diese Umstellung ist mit einer deutlichen Frequenzerhöhung verbunden, was die Attraktivität der Verbindung für Reisende aus Süddeutschland steigern dürfte. Die Verbindung wird zunächst mit vier wöchentlichen Flügen beginnen. Ab dem 3. November erhöht Eurowings die Frequenz dann auf tägliche Flüge. Zum Einsatz auf dieser Strecke kommt ein Airbus A320neo, ein modernes Mittelstreckenflugzeug, das für seine Effizienz bekannt ist. Die Verlagerung zum Dubai International Airport ist für Fluggesellschaften oft eine Reaktion auf die Präferenz der Passagiere für den verkehrsgünstigeren und besser angebundenen Hauptflughafen Dubais. DXB ist nicht nur ein globales Drehkreuz, sondern auch näher an den wichtigsten touristischen und geschäftlichen Zentren der Metropole gelegen. Diese Anpassung im Flugplan von Eurowings ist Teil der umfassenderen Strategie der Lufthansa Gruppe, ihr Lang- und Mittelstreckenangebot zu optimieren und die Nachfrage auf wichtigen internationalen Routen zu bedienen. Der Flughafen Stuttgart, einer der größten Regionalflughäfen Deutschlands, profitiert von dieser direkten und hochfrequenten Anbindung an einen der wichtigsten Knotenpunkte im Nahen Osten. Dies eröffnet sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen aus Baden-Württemberg und den angrenzenden Regionen neue Reisemöglichkeiten. Die Entscheidung, DXB statt DWC anzufliegen, deutet darauf hin, daß Eurowings auf eine höhere Akzeptanz und Auslastung der Flüge setzt, da der Dubai International Airport eine bessere Erreichbarkeit und Anbindung an das globale Netzwerk zahlreicher Airlines bietet. Solche Änderungen im Flugplan sind

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Schweiz plant neue Verordnung für zivile Staatsluftfahrt

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat einen Verordnungsentwurf zur zivilen Staatsluftfahrt zur Anhörung vorgelegt. Ziel ist es, die derzeitige Praxis im Zoll- und Polizeidienst sowie bei Such-, Rettungs- und Gefahrenabwehrflügen in einer eigenständigen Verordnung für bemannte und unbemannte Staatsflüge zu regeln. Dies betrifft beispielsweise Rettungseinsätze mit dem Helikopter nach Skiunfällen, Suchaktionen der Polizei nach vermißten Personen oder Lufteinsätze der Feuerwehr bei Waldbränden. Das Bazl begründet diesen Schritt mit der Feststellung, daß die „bestehenden nationalen rechtlichen Grundlagen unvollständig und nicht mehr zeitgemäß“ seien. Insbesondere seien unbemannte Staatsluftfahrzeuge, wie von Polizei oder Feuerwehr eingesetzte Drohnen, bisher gesetzlich nicht geregelt. Die Behörde beabsichtigt daher, die Rechtsgrundlagen auf Basis der heutigen Praxis zu aktualisiren und in einer neuen Verordnung festzuhalten. Der Entwurf behält die bestehenden Anforderungen an die Flugleistungsklassen für Rettungsflüge mit Helikoptern bei, was bedeutet, daß auch künftig einmotorige Helikopter für solche Einsätze in der Schweiz genutzt werden können. Der Verordnungsentwurf sieht in einigen Bereichen eine Annäherung an die Standards der Zivilluftfahrt vor. Dies betrifft unter anderem Nachtflüge, für die das Bazl die Verwendung von zertifizierten Nachtsichtgeräten vorschreiben möchte. Zudem sollen die Sicht-Minima an europäische Vorgaben angepaßt werden. Das übergeordnete Ziel ist es, die Sicherheit der Besatzung und der Patienten vor Kollisionen mit Hindernissen oder anderen Luftfahrzeugen zu erhöhen. Diese Maßnahmen sollen die operationelle Sicherheit im Staatsluftverkehr auf ein höheres Niveau heben. Ein weiterer Vorschlag des Bazl betrifft die formale Unterstellung des Lizenz- und Ausbildungswesens für Piloten sowie die Zulassung und den Unterhalt von Luftfahrzeugen unter die europäischen Regeln der Zivilluftfahrt. Das

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Die dritte Startbahn des Flughafens München: Ein „ewiges Baurecht“ unter gerichtlicher Prüfung

Die Debatte um eine mögliche dritte Startbahn am Flughafen München, ein politisch seit Langem umstrittenes Vorhaben, nimmt trotz eines bestehenden Moratoriums eine neue, juristische Wendung. Das im Jahre 2024 durch einen Bescheid der Regierung von Oberbayern erteilte „ewige Baurecht“ für die umstrittene Landebahn wird nun zum Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Kläger sind der Bund Naturschutz in Bayern, die Stadt und der Landkreis Freising, die Gemeinde Berglern sowie mehrere Privatpersonen. Dieser Vorgang verdeutlicht, daß das Thema Flughafenexpansion trotz politischer Blockaden weiterhin die Gerichte und die Gemüter bewegt. Die Vorgeschichte: Ein Projekt voller Kontroversen Die Idee einer dritten Startbahn am Flughafen München existiert bereits seit vielen Jahren und ist untrennbar mit der Wachstumsgeschichte des Flughafens verbunden. Schon in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren wurden erste Planungen für eine Erweiterung der Kapazitäten diskutirt. Der Flughafen München „Franz Josef Strauß“, welcher im Jahre 1992 den alten Flughafen Riem ersetzte, entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Luftverkehrskreuz in Europa. Die ursprüngliche Genehmigung für den Bau einer dritten Startbahn wurde im Jahre 2001 erteilt. Dieses Vorhaben stieß jedoch von Beginn an auf massiven Widerstand bei Anwohnern, Umweltschutzorganisationen und Teilen der Lokalpolitik. Im Jahre 2012 erreichte die Debatte ihren Höhepunkt, als in der Stadt München ein Bürgerentscheid über das Projekt abgehalten wurde. Eine knappe Mehrheit der Münchener stimmte damals gegen den Bau der dritten Startbahn, was als starkes Signal gegen das Projekt gewertet wurde, obschon der Bürgerentscheid keine direkte rechtliche Bindung für die Genehmigung hatte, die auf Landesebene erteilt wurde. Das

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Ungarische BASe Airlines sichert Flugverbindung Savonlinna-Helsinki

Die ungarische Fluggesellschaft BASe Airlines, kurz für Budapest Aircraft Service, wird weiterhin die Flugverbindung zwischen Savonlinna und Helsinki betreiben. Das Unternehmen gewann erneut die staatliche Ausschreibung für die Anbindung der Stadt im Osten Finnlands. BASe Airlines soll die Strecke von Januar 2026 bis Dezember 2028 bedienen, wie das Portal Lentoposti berichtet. Der nun geschlossene Vertrag mit BASe Airlines hat ein Volumen von rund 7,1 Millionen Euro. Bei der Ausschreibung konnte sich der ungarische Luftfahrtbetreiber gegen die Konkurrenten Populair aus Schweden und Nyx Air aus Estland durchsetzen. Diese Entscheidung sichert die wichtige regionale Fluganbindung für Savonlinna, einer Stadt, die insbesondere für ihre Rolle im Tourismus, etwa durch die jährlichen Opernfestspiele, bekannt ist und auf eine zuverlässige Verkehrsanbindung angewiesen ist. Die Flüge zwischen Savonlinna und Helsinki werden an fünf Werktagen pro Woche durchgeführt. Als Flugzeugtyp kommt eine Embraer ERJ120 zum Einsatz. Dieses Flugmodell ist ein Regionalflugzeug, das sich für kürzere Strecken und Flughäfen mit geringerem Passagieraufkommen eignet. Die Fortsetzung des Vertrages mit BASe Airlines unterstreicht die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit des ungarischen Anbieters für diese spezifische Route im finnischen Inlandsflugverkehr. Die Aufrechterhaltung solcher regionalen Flugverbindungen ist oft von staatlichen Subventionen abhängig, da sie wirtschaftlich allein nicht immer rentabel zu betreiben sind. Sie sind jedoch von großer Bedeutung für die Anbindung entlegenerer Regionen an die nationalen und internationalen Verkehrswege und tragen zur regionalen Entwicklung und zum Tourismus bei. Der Vertrag sichert somit die Erreichbarkeit von Savonlinna über den Luftweg für die kommenden Jahre.

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Hawaiian Airlines von Cyberangriff betroffen

Die Fluggesellschaft Hawaiian Airlines hat einen Cyberangriff auf ihre IT-Systeme bestätigt. Das Unternehmen teilte mit, daß „einige unserer IT-Systeme“ von einem „Cybersicherheitsvorfall“ betroffen seien. Während die genaue Art des Angriffs von der Fluggesellschaft nicht näher erläutert wurde, deutet die verwendete Formulierung in der Regel auf eine Attacke hin, bei der digitale Erpresser – oft mittels sogenannter Ransomware – Computernetzwerke von Unternehmen lahmlegen, bis ein Lösegeld, meist in Kryptowährung, gezahlt wird. Die zu Alaska Air Group gehörende Fluggesellschaft versicherte, sie habe „Schritte zum Schutz unserer Abläufe unternommen, und unsere Flüge operieren sicher und planmäßig“. Die Erklärung deutet darauf hin, daß die primären Flugoperationen nicht direkt beeinträchtigt sind. Allerdings war das Ausmaß der Störungen infolge des Vorfalls zunächst unklar. Ein Sprecher der Fluggesellschaft beantwortete Anfragen von Nachrichtenagenturen wie Reuters mit einer Gmail-Adresse, was auf mögliche interne Kommunikationsprobleme oder die Einschränkung offizieller E-Mail-Systeme hindeuten könnte. Cyberangriffe auf Fluggesellschaften und deren IT-Systeme sind in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr. Unternehmen der Luftfahrtbranche sind aufgrund ihrer komplexen Netzwerke, der großen Mengen an Kundendaten und der Bedeutung ihrer Infrastruktur für die Wirtschaft attraktive Ziele für kriminelle Akteure. Solche Vorfälle können weitreichende Folgen haben, von Datenlecks über Betriebsunterbrechungen bis hin zu Reputationsschäden. Fluggesellschaften investiren daher zunehmend in ihre Cybersicherheitsmaßnahmen, um sich gegen solche Bedrohungen zu schützen. Der Vorfall bei Hawaiian Airlines reiht sich ein in eine Serie von Attacken auf große Unternehmen weltweit. Die rasche Bestätigung des Angriffs durch die Fluggesellschaft und die gleichzeitige Betonung der Sicherheit der Flugoperationen sind Standardprozeduren in solchen Krisensituationen, um das

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Ryanair erweitert Streckennetz ab Göteborg Landvetter

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Angebot am Flughafen Göteborg Landvetter um zwei neue Flugstrecken. Ab dem 26. Oktober nimmt die Airline eine zweimal wöchentliche Verbindung nach Porto in Portugal auf, die jeweils mittwochs und sonntags bedient wird. Nur zwei Tage später, ab dem 28. Oktober, folgt eine weitere neue Route nach Malta, welche dienstags und freitags geflogen wird. Beide Strecken werden mit Flugzeugen des Typs Boeing 737 bedient. Mit diesem Ausbau reagirt Ryanair auf die steigende Nachfrage nach internationalen Reisen von und nach Schweden. Göteborg Landvetter, der zweitgrößte Flughafen Schwedens, ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für den Flugverkehr im westlichen Teil des Landes. Die neuen Verbindungen sollen sowohl schwedischen Reisenden neue Urlaubs- und Städtetripmöglichkeiten eröffnen als auch den Tourismus nach Schweden fördern. Ryanair ist seit vielen Jahren am Flughafen Göteborg präsent und baut ihre Kapazitäten dort kontinuierlich aus. Die Aufnahme von Porto in das Streckennetz von Ryanair bietet Reisenden direkten Zugang zu einer der kulturell reichsten Städte Portugals, bekannt für ihren historischen Stadtkern, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und den Portwein. Malta, eine Inselnation im Mittelmeer, ist ebenfalls ein beliebtes Reiseziel, das mit seiner Geschichte, den Stränden und dem milden Klima Urlauber anzieht. Die Erweiterung des Angebots von Billigfluggesellschaften ist ein Zeichen für die Erholung und das Wachstum im europäischen Luftverkehr. Diese strategische Entscheidung von Ryanair unterstreicht die Bedeutung des skandinavischen Marktes für die irische Airline. Durch die gezielte Hinzufügung von Routen zu beliebten Urlaubszielen und Städten versucht Ryanair, ihre Marktanteile in Nordeuropa weiter auszubauen. Für den Flughafen Göteborg

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QantasLink erneuert Regionalflotte: Embraer E190 ersetzt Fokker F100 in Westaustralien

Die australische Luftfahrtlandschaft erlebt eine bedeutende Umstrukturierung in ihrem regionalen Sektor. QantasLink, der Regionalarm der nationalen Fluggesellschaft Qantas, hat sich für die Embraer 190 (E190) als bevorzugten Flugzeugtyp für ein umfassendes Flottenerneuerungsprogramm ihrer in Westaustralien ansässigen Regionalfluggesellschaft Network Aviation entschieden. Diese strategische Entscheidung markirt das Ende einer Ära für die Fokker F100-Flotte, welche sukzessive durch modernere und effizientere Maschinen ersetzt werden soll. Das Vorhaben unterstreicht das anhaltende Engagement von QantasLink für die Luftfahrt in den abgelegenen Regionen und die Unterstützung des vitalen Rohstoffsektors Westaustraliens, welcher maßgeblich auf die sogenannten „Fly-in, Fly-out“-Dienste angewiesen ist. Generationswechsel am Himmel: Die Ablösung der Fokker F100 Kern des Erneuerungsplanes ist die Ausmusterung der in die Jahre gekommenen Fokker F100-Flugzeuge von QantasLink und deren Ersatz durch bis zu vierzehn Embraer E190. Die Fokker F100, ein zweistrahliges Kurzstreckenflugzeug niederländischer Herkunft, war über Jahrzehnte hinweg ein zuverlässiges Arbeitspferd auf regionalen Routen in Australien. Sie war insbesondere für ihre Robustheit und ihre Fähigkeit, auf kürzeren Landebahnen zu operiren, geschätzt, was sie für die oft anspruchsvollen Bedingungen im australischen Outback geeignet machte. Viele dieser Flugzeuge sind jedoch bereits seit langem im Dienst, und ihre Betriebskosten sowie ihr Wartungsaufwand sind im Laufe der Jahre gestiegen. Die Ausmusterung der F100-Flotte ist daher ein logischer Schritt in Richtung einer moderneren und wirtschaftlicheren Flottenstruktur. QantasLink beabsichtigt, erste E190-Maschinen gegen Ende des Jahres 2026 in Dienst zu stellen. Die Fluggesellschaft evalvirt derzeit verschiedene Optionen zur Beschaffung von E190-Flugzeugen aus zweiter Hand („mid-life E190 aircraft“), was oft eine kostengünstigere und schnellere Möglichkeit darstellt, die Flotte zu

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Heathrow hebt Umsatzprognose an – Passagierzahlen stabil

Der Londoner Flughafen Heathrow hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben korrigiert. Der verkehrsreichste Flughafen Europas rechnet nunmehr mit Einnahmen von 3,61 Milliarden Pfund, was rund 4,23 Milliarden Euro entspricht. Zuvor war von 3,57 Milliarden Pfund ausgegangen worden. Diese Anpassung ist primär auf eine unerwartet hohe Nachfrage im Segment der Langstreckenflüge zurückzuführen. Als Begründung für die Belebung der Reisenachfrage nannte der Flughafen die nachlassende Inflation. Es zeigten sich jedoch erste Anzeichen eines Rückgangs bei Geschäftsreisen, was auf die eher verhaltenen Konjunkturaussichten zurückgeführt wird. Trotz der angehobenen Umsatzprognose beließ der Flughafenbetreiber seine Schätzung für die Passagierzahlen im laufenden Jahr unverändert bei 84,2 Millionen. Dies deutet darauf hin, daß die höheren Einnahmen vor allem durch eine höhere Wertigkeit der einzelnen Reisen oder veränderte Ticketpreise zustande kommen, nicht durch eine größere Zahl an Passagieren. Gleichzeitig rechnet Heathrow mit steigenden Kosten. Der bereinigte Betriebsaufwand soll um 7,2 Prozent auf 1,63 Milliarden Pfund anwachsen. Dies wird mit höheren Ausgaben für die Sicherheit und Versicherungen begründet. Die kontinuierlichen Investitionen in die Sicherheitsinfrastruktur eines der größten Drehkreuze der Welt sind essentiell, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und den internationalen Standards zu genügen. Der Flughafen Heathrow spielt eine zentrale Rolle im europäischen und globalen Luftverkehr. Seine Entwicklung gilt als Indikator für die allgemeine Verfassung der Reisebranche, insbesondere im Bereich der Langstreckenverbindungen. Die Anpassungen der Prognosen spiegeln die komplexen Dynamiken wider, welche aus makroökonomischen Entwicklungen, Reisegewohnheiten und betrieblichen Anforderungen resultieren.

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LOT Polish Airlines eröffnet neue Route von Danzig nach Istanbul

Die polnische Nationalfluggesellschaft LOT Polish Airlines wird am 14. Januar 2026 eine neue Flugverbindung in die Türkei aufnehmen. Die Route führt direkt von Danzig nach Istanbul und wird viermal wöchentlich angeboten: jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags. Mit dieser Erweiterung stärkt LOT ihre Präsenz an polnischen Regionalflughäfen und bietet Reisenden aus Nordpolen eine direkte Anbindung an die türkische Metropole. Die Flugzeit für die neue Strecke wird rund 2 Stunden und 50 Minuten betragen. Für LOT Polish Airlines ist die Eröffnung dieser Verbindung ein strategischer Schritt, um das eigene Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Danzig, mit seinem Lech Wałęsa Flughafen, gewinnt zunehmend an Bedeutung als regionaler Luftverkehrsknotenpunkt in Polen. Die direkte Anbindung an Istanbul, eine der größten Städte Europas und ein wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr, dürfte sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern neue Reisemöglichkeiten eröffnen. Istanbul dient als Brücke zwischen Europa und Asien und ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, insbesondere durch den Istanbul Airport, der in den letzten Jahren massiv ausgebaut wurde. Eine direkte Verbindung von Danzig aus ermöglicht es Passagieren, von dort aus Anschlußflüge in das weitläufige Netz der türkischen Fluggesellschaften, wie Turkish Airlines, zu nutzen, die Istanbul als Heimatbasis haben. Dies erleichtert Reisen in den Nahen Osten, nach Asien und Afrika. Die neue Strecke ist Teil der Expansionsstrategie von LOT, welche darauf abzielt, die Konnektivität Polens zu wichtigen internationalen Zielen zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Fluggesellschaft zu erhöhen. Die Konzentration auf Regionalflughäfen wie Danzig spiegelt zudem den Trend wider, Reiseverkehr nicht ausschließlich über die größten nationalen

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