Juni 30, 2025

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Juni 30, 2025

EASA-Bericht: Ein-Pilot-Betrieb erreicht nicht Zwei-Piloten-Sicherheitsniveau

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihren Abschlußbericht zur Sicherheit von Ein-Pilot-Flugbetrieben veröffentlicht. Das zentrale Ergebnis des Berichts ist eindeutig: Ein gleichwertiges Sicherheitsniveau gegenüber dem herkömmlichen Zwei-Piloten-Betrieb kann nach derzeitiger Datenlage nicht nachgewiesen werden. Dies bestärkt langjährige Sicherheitsbedenken der Pilotenvereinigungen. Für die Vereinigung Cockpit (VC) stellt diese Feststellung eine klare Bestätigung ihrer seit langem geäußerten Vorbehalte dar. Die unabhängige wissenschaftliche Studie der EASA zeigt auf, daß die Konzepte des „Extended Minimum Crew Operations“ (eMCO), bei dem zeitweise nur ein Pilot im Cockpit ist, sowie vollständige Ein-Pilot-Flugbetriebe (SiPO) derzeit mit nicht hinnehmbaren Risiken für die Flugsicherheit verbunden sind. VC-Präsident Andreas Pinheiro äußerte sich zu den Ergebnissen mit deutlichen Worten: „Diese Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. Die Reduzierung auf nur einen Piloten im Cockpit – ob zeitweise oder über den gesamten Flug hinweg – ist unter den aktuellen Bedingungen sicherheitstechnisch nicht vertretbar.“ Er betonte, daß zwei gut ausgeruhte, qualifizierte und ausgebildete Piloten im Cockpit weiterhin der Goldstandard für einen sicheren Flug blieben. Die Vereinigung Cockpit sieht sich in ihrer Haltung bestärkt und fordert, daß die Erkenntnisse aus der EASA-Studie nun konsequent in regulatorische Entscheidungen auf EU- und ICAO-Ebene einfließen müssen. Das erklärte Ziel dürfe niemals eine „ökonomisierte Sicherheit“ sein, sondern müsse immer lauten: Maximale Sicherheit für die Passagiere und die Crew. Pinheiro wies darauf hin, daß der Druck von Flugzeugherstellern und Airlines, welche Effizienzsteigerungen anstreben, bestehen bleiben werde, auch wenn die Studie ein deutliches Stoppsignal sende. Die Piloten bleiben nach seinen Worten aufmerksam und engagieren sich weiterhin für ein Höchstmaß an

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Hinter den Kulissen der Kultur: Wie Spezial-Charterflüge globale Tourneen ermöglichen und die Logistik revolutionieren

In einer zunehmend vernetzten Kulturlandschaft sind internationale Tourneen für klassische Orchester, Pop-Acts und Ensembles längst zum Alltag geworden. Doch was auf der Bühne oft mühelos erscheint, ist hinter den Kulissen ein logistisches Meisterstück von höchster Komplexität. Mit steigenden Anforderungen an Sicherheit, Planbarkeit und Effizienz wächst der Bedarf an individuell zugeschnittenen Mobilitätslösungen. Immer mehr Veranstalter setzen daher auf spezialisierte Charterangebote, um Künstler, Instrumente und technisches Equipment zuverlässig und termingerecht rund um den Globus zu bewegen. Air Partner, ein weltweit tätiger Spezialist für Charterlösungen in der Luftfahrt und Teil der Wheels Up Company, spielt hierbei eine zentrale Rolle und gibt Einblicke in ein oft unsichtbares, aber für den Erfolg globaler Tourneeplanungen unerläßliches Element. Wenn Kultur fliegt: Präzision und Verantwortung als Grundpfeiler der Logistik Internationale Konzertreisen sind heutzutage weit mehr als eine bloße Abfolge von Auftritten an verschiedenen Orten; sie sind präzise getaktete Projekte, die oft mit Millionenbudgets verbunden sind. Die Zeitfenster für Proben, Soundchecks, Zollabfertigung und Sicherheitskontrollen sind äußerst eng bemessen. Der Spielplan diktiert den unerbittlichen Takt und läßt kaum Spielraum für Verzögerungen. In diesem Kontext avanciert die Mobilität zu einer zentralen Infrastruktur künstlerischer Arbeit. Jegliche Störung in der Transportkette kann weitreichende Folgen haben, von finanziellen Verlusten bis hin zur Absage ganzer Konzerte. „Wir sehen einen klaren Trend: Kulturschaffende setzen immer häufiger auf Charterflüge. Nicht aus Prestige, sondern aus Notwendigkeit“, erklärt Clive Chalmers, Senior Vice President Group Charter UK & ROW beim Luftfahrt-Dienstleister Air Partner. Diese Aussage verdeutlicht einen Paradigmenwechsel in der Tourneeplanung. Während in früheren Zeiten Linienflüge oft die erste Wahl

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Flughafen Klagenfurt sichert ganzjährige Anbindung nach London

Der Flughafen Klagenfurt ist durch die Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Ryanair ganzjährig an London angebunden, eine der wichtigsten europäischen Metropolen. Diese Verbindung bietet sowohl eine attraktive Reisemöglichkeit für Städtereisen und Wochenendaufenthalte nach London als auch ein großes Potential für den Tourismus in Kärnten, britische Gäste anzuziehen. London-Stansted ist damit für Kärnten ein wichtiger Zugang zum britischen Quellmarkt. Die direkte Flugverbindung nach London-Stansted stellt für den Kärntner Tourismus eine erhebliche Chance dar. Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Flughafen Klagenfurt, äußerte sich zuversichtlich, daß die perfekten Flugzeiten, insbesondere am traditionell starken Anreisetag Samstag, ideale Voraussetzungen für skibegeisterte Gäste aus Großbritannien schaffen. Man erwarte, daß die Skigebiete, Hoteliers und Touristiker in ganz Kärnten dieses Potential im kommenden Winter nutzen werden, um Besucher für Wochenaufenthalte oder Kurztrips anzuziehen. Die Verbindung ermöglicht es, den Kärntner Wintertourismus gezielt zu stärken und neue Gästegruppen zu erschließen. London selbst ist auch in der kalten Jahreszeit eine Reise wert und bietet Besuchern zahlreiche Attraktionen. Ob Herbstferien an der Themse, festliche Weihnachtsbeleuchtung, weltberühmte Kunst- und Kulturstätten oder die typisch britische Pubkultur – die Stadt begeistert mit Highlights wie dem Winter Wonderland im Hyde Park, kostenlosen Museen wie dem British Museum und dem Natural History Museum. Stimmungsreiches Einkaufen in der Oxford Street und klassische West-End-Musicals machen die britische Hauptstadt zu einem idealen Ziel für einen Winter-Städtetrip. Auch der Afternoon Tea oder gemütliche Pub-Besuche laden zum Genuß des englischen Lebensgefühls ein. Reisende, welche über London hinaus andere Städte und Regionen in Großbritannien erkunden möchten, profitieren von der Nähe des Flughafens London-Stansted zur Hauptstadt

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Flugsicherheit der Zukunft: intelligente Pilotenüberwachung und autonome Notlandung

In einem vielversprechenden Schritt zur Weiterentwicklung der Flugsicherheit haben die Schweizer Mindset Technologies AG und das polnische Unternehmen Draco Aircraft eine enge Zusammenarbeit bekanntgegeben. Ziel dieser Kooperation zweier aufstrebender Hightech-Start-ups ist die Integration der einzigartigen Kompetenz von Mindset Technologies zur Vorhersage der Leistungsfähigkeit von Pilotinnen und Piloten in die hochmodernen Flugzeuge von Draco. Diese Verbindung stellt einen bedeutenden Meilenstein für die Steigerung der Flugsicherheit dar. Über die bloße Überwachung hinaus streben die Partner an, die digitalen Fähigkeiten von Mindset mit dem Flugsteuerungssystem von Draco so zu verknüpfen, daß das Flugzeug im Notfall autonom und ohne externe Hilfe landen kann. Die Zusammenarbeit wurde maßgeblich durch das European Union Defence Innovation Scheme (EUDIS) ermöglicht, in das beide Unternehmen aufgenommen wurden. Intelligente Sensorik für mehr Sicherheit im Cockpit Mindset Technologies, mit Hauptsitz in der Schweiz und einer Präsenz in Österreich, hat sich auf die Entwicklung bahnbrechender Softwarelösungen spezialisiert, die mittels intelligenter Sensorik Frühwarnhinweise auf Ermüdung und Leistungseinbußen bei Pilotinnen und Piloten liefern. Diese hochentwickelte Technologie mißt verschiedene Parameter, darunter Augenbewegungen und Verhaltensmuster im Cockpit. Durch die Analyse dieser Daten kann die Software potentielle Ermüdungserscheinungen oder Konzentrationsschwächen frühzeitig erkennen. Die gewonnenen Informationen sind von entscheidender Bedeutung, da sie den Piloten ermöglichen, rechtzeitig geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dies kann die Durchführung von kurzen Pausen, die Anpassung der Flugstrategie oder die Übergabe der Kontrolle an einen ausgeruhten Kopiloten umfassen. Die Integration dieser Technologie in die Flugzeuge von Draco Aircraft verspricht eine erhebliche Steigerung der Sicherheit. Draco Aircraft hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen Hyper-STOL-Flugzeugen (Start

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Air Baltic erwartet solides Wachstum im dritten Quartal 2025

Die lettische nationale Fluggesellschaft Air Baltic hat vor der Veröffentlichung ihrer Zwischenergebnisse für das erste Halbjahr 2025 ein Handelsupdate herausgegeben. Dieses Update deutet auf ein solides Wachstum im zweiten Quartal des Jahres hin, mit positiven Aussichten für die kommenden Sommermonate. Die Passagierzahlen, Umsatzindikatoren und die Betriebseffizienz zeigen eine Verbesserung gegenüber den vorangegangenen Perioden. Für das zweite Quartal 2025 erwartet Air Baltic einen Anstieg der Passagierzahlen um etwa 6 bis 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Prognose wird durch bereits veröffentlichte Daten gestützt, darunter 410.000 Passagiere im April (ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 458.000 Passagiere im Mai (ein Plus von 6 Prozent). Die Ticketerlöse sollen sich im zweiten Quartal stabilisieren und eine Verbesserung nach den herausfordernden Marktbedingungen der Wintersaison darstellen. Der Umsatz pro verfügbarem Sitzkilometer (RASK) wird voraussichtlich um 2,5 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigen, was auf eine stabile Nachfrage und verbesserte Preise zurückzuführen ist. Die Fluggesellschaft plant zudem eine Kapazitätssteigerung: Die verfügbaren Sitzkilometer (ASK) im Liniennetz werden voraussichtlich um 1,5 bis 2,5 Prozent im zweiten Quartal wachsen. Die durchschnittliche Auslastung wird für dieses Quartal auf 79 bis 81 Prozent prognostiziert. Pauls Cālītis, Interim Chief Executive Officer und Chief Operations Officer von Air Baltic, betonte, daß der Betrieb im Baltikum stabil geblieben sei und die operativen Kennzahlen den Erwartungen entsprächen. Die vielversprechende Sommernachfrage positioniere Air Baltic gut zur Stärkung ihrer Rolle in den Kernmärkten. Für das dritte Quartal deuten die Vorausbuchungen derzeit auf einen positiven Trend hin, mit einem Plus von etwa 3 Prozent

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DDSG lanciert neue Sommerformate: Donau wird zur Bühne für urbane Genüsse

Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit und den damit verbundenen sommerlichen Aktivitäten präsentiert die DDSG Blue Donau, ein traditionsreiches Schifffahrtsunternehmen auf der Donau, zwei neue Formate, die das Flußerlebnis in Wien neu definieren sollen. Seit dem 27. Juni 2025 verwandelt sich die Donau in eine Bühne für entspannte Tagesmomente und stilvolle Afterwork-Erlebnisse. Neben einer zusätzlichen Abendfahrt an den Wochenenden erwartet die Passagiere ein exklusives Kombiticket, das Sightseeing mit unbegrenztem Prosecco-Genuß verbindet. Diese Innovationen, so die Geschäftsführer der DDSG Blue Donau, zielen darauf ab, ein urbanes Publikum anzusprechen, das gepflegte Sommerkultur und entspannte Augenblicke fernab des Innenstadttrubels sucht. Die Donauschifffahrt etabliert sich damit erneut als attraktiver Freizeitanbieter in der österreichischen Hauptstadt. Die Donau als abendliche Kulisse: Neue Abend Donau Panoramatour Während in der Wiener Innenstadt freitagabends ab 18:30 Uhr die Afterwork-Stimmung ihren Höhepunkt erreicht, bietet die DDSG Blue Donau eine alternative und entspanntere Option: die neue Abend Donau Panoramatour. Diese zweistündige Fahrt beginnt am Schifffahrtszentrum Reichsbrücke und führt die Passagiere entlang der Wiener Skyline, vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, welche vom Wasser aus eine ganz neue Perspektive bieten. Die Donau, die seit jeher ein zentraler Bestandteil der Wiener Geschichte und Kultur ist, wird so zu einem einzigartigen Aussichtspunkt für die Stadt. Die Tour wird bis einschließlich 30. August 2025 jeweils freitags und samstags angeboten. Lediglich an zwei Tagen, dem 8. und 29. August 2025, pausiert dieses neue Angebot. Die Wahl dieser spezifischen Abfahrtszeiten und Tage zielt darauf ab, sowohl Arbeitnehmern nach dem Feierabend als auch Wochenendausflüglern eine attraktive Möglichkeit zur Entspannung zu

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FACC-Lehrlinge erzielen Spitzenergebnisse beim WKO-Wettbewerb

Das FACC Future Team hat beim diesjährigen WKO Lehrlingswettbewerb der Sparte Industrie hervorragende Leistungen erbracht und damit die hohe Qualität der Lehrlingsausbildung beim Luftfahrtzulieferer FACC unterstrichen. Bei dem Wettbewerb, der eine Rekordzahl von 822 Lehrlingen aus 90 Betrieben anzog, zeigten die Teilnehmer ihr vielfältiges Können in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen. Vierzehn Lehrlinge der FACC nahmen erfolgreich am Wettbewerb teil, wobei fünf von ihnen den Bewerb mit den Prädikaten „Sehr Gut“ oder „Gut“ abschließen konnten. Besonders hervorzuheben ist Laurenz Hager-Roiser, der in der Kategorie Kunststofftechnik den ersten Platz belegte. Die Auszeichnungen wurden am 24. Juni im Business Club des LASK Stadions überreicht. Diese ausgezeichnete Teamleistung bekräftigt die hohe Professionalität der FACC-Lehrlingsausbildung, welche bereits in den vergangenen Jahren durch Spitzenplatzierungen beim WKO Lehrlingswettbewerb auffiel. FACC CEO Robert Machtlinger betonte den hohen Stellenwert der Lehrlingsausbildung im Unternehmen und gratulirte den Wettbewerbsteilnehmern. Er unterstrich, daß im FACC Future Team die „Spitzenkräfte von morgen ausgebildet“ würden. Die FACC zählt zu den führenden Luftfahrtunternehmen weltweit, und Absolventen einer Lehre stehen nach Unternehmensangaben alle Türen in der internationalen Luft- und Raumfahrtwelt offen. Dies zeigt, wie eine fundierte Ausbildung bei FACC als Karriereboost wirken kann. Das Unternehmen bietet Lehrberufe in verschiedenen zukunftsträchtigen Bereichen an, darunter Applikationsentwicklung-Coding, Betriebslogistik (ab 1. September 2025), Einkauf, Faserverbundtechnik, Fertigungsmeßtechnik (ab 1. September 2026), Informationstechnologie-Systemtechnik, Konstruktion, Metalltechnik/Zerspanungstechnik und Prozeßtechnik. Die Wertschätzung für die jüngsten Teammitglieder zeigt sich auch in attraktiven Zusatzleistungen wie sieben Wochen Urlaub für Lehrlinge, angenehmem Mittagessen in der Kantine und der Kostenübernahme für den Führerschein bei gutem Lehrabschluß. Dies unterstreicht das Engagement

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Deutschlands Luftverkehr in der Kritik: Hohe Abgaben, begrenztes Angebot und steigende Ticketpreise belasten Reisende

Wer in Deutschland innerdeutsch oder innereuropäisch fliegt, sieht sich mit im europäischen Vergleich besonders hohen Flugpreisen konfrontiert. Dies belegt eine jüngst veröffentlichte Auswertung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC), die rund 120 Flugverbindungen analysierte. Insbesondere staatliche Steuern und Gebühren treiben die Ticketpreise an deutschen Großflughäfen wie Frankfurt am Main, München und Düsseldorf kräftig in die Höhe. Gleichzeitig bleibt das innerdeutsche Flugangebot begrenzt und wird, wie die Analyse zeigt, weitestgehend von der Lufthansa-Gruppe dominiert. Diese Konstellation führt zu einer eingeschränkten Wettbewerbssituation, die sich direkt auf die Kosten für die Reisenden auswirkt. Die Studienergebnisse werfen kritische Fragen zur deutschen Luftverkehrsstrategie und zur Belastung der Passagiere auf. Deutschland im europäischen Vergleich: Teure Abflüge und die Rolle der Staatskasse Die ADAC-Auswertung offenbart, daß die staatlichen Abgaben für Inlandsflüge in Deutschland, insbesondere von den größten Flughäfen, überdurchschnittlich hoch sind. Ein Passagier, der in Frankfurt am Main einen Inlandsflug antritt, zahlt rund 74 Euro an staatlichen Abgaben – der höchste Betrag innerhalb Deutschlands. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei immerhin 52 Euro. Am günstigsten gestaltet sich der Abflug ab Köln/Bonn mit etwa 36 Euro. Diese Zahlen verdeutlichen die erhebliche Spanne der Gebühren innerhalb des eigenen Landes. Auch im europäischen Vergleich und bei internationalen Flügen fallen in Deutschland beträchtliche Abgaben an. Für einen Flug ab Frankfurt belaufen sich die Steuern und Gebühren auf rund 59 Euro. Nur in Amsterdam sind die Abgaben mit knapp 63 Euro noch höher. Nach Frankfurt folgen drei weitere deutsche Flughäfen auf der Liste der teuersten Abflughäfen in Europa: München mit rund 49 Euro, Düsseldorf

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Wandersymposium 2025: Naturerleben kontra Inszenierung im Tourismus

Das Wandersymposium 2025 in den Nationalparkwelten Hohe Tauern hat die Kernprobleme des modernen Lebens – Bewegungsmangel, Streß und Naturentfremdung – in den Mittelpunkt gerückt. Die zentrale Botschaft der Veranstaltung war klar und provokant: Die Natur läßt sich nicht nachbauen, und ihr wahrer Wert liegt in ihrer Authentizität, nicht in ihrer Inszenierung. Die Diskussion kreiste um die Frage, ob unberührte Natur allein ausreiche, oder ob eine touristische Aufbereitung notwendig sei, um ihren Wert zu vermitteln. Keynotes aus den Bereichen Ökomedizin, gesundheitsorientiertem Tourismus und Alpinismus, ergänzt durch Best-Practice-Beispiele aus dem Gasteinertal Tourismus und der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern, beleuchteten die vielfältige Bedeutung von Naturlandschaften. Diese dienen nicht nur als unverzichtbarer Erholungs- und Gesundheitsraum, sondern bilden auch die Grundlage für eine Regionalentwicklung, die den langfristigen Bestand sichert. Die Referenten unterstrichen, daß die Wertschätzung der Natur jenseits kommerzieller Verwertungsinteressen stehen müsse. Der Alpinist Simon Messner sprach sich in seiner Rede für mehr Demut gegenüber der Natur und einen Verzicht auf künstliche Inszenierungen aus, um authentische Erfahrungen zu ermöglichen. Er appellirte an den Mut, touristische Hotspots zurückzubauen und diese nur noch zu Fuß zugänglich zu machen. Eine ähnliche Haltung vertrat der Südtiroler Gemeinwohl-Hotelier Michil Costa, der sich gegen den „Rummelplatztourismus“ mit seiner zerstörerischen Kraft wandte. Costa forderte, dem Markt nicht einfach blind zu folgen, sondern diesen aktiv zu antizipieren, um das Wohl der Einheimischen und die Bewahrung der regionalen Authentizität zu sichern. Eine Keynote von Ökomediziner Prof. Dr. Arnulf Hartl (Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg) hob hervor, wie entscheidend Wandern für die ganzheitliche Gesundheit des modernen

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